Ich rate Dir auch zu einem Trainer.
Und den Urlaub würde ich bleiben lassen.
Habt Ihr Euch bewusst für einen derart problematischen Hund entschieden? Oder wie kam die Entscheidung?
Viele Grüße
Corinna
Ich rate Dir auch zu einem Trainer.
Und den Urlaub würde ich bleiben lassen.
Habt Ihr Euch bewusst für einen derart problematischen Hund entschieden? Oder wie kam die Entscheidung?
Viele Grüße
Corinna
Für mich ist die Abfolge des Hundes ziemlich deutlich beschrieben. Krankhaft finde ich daran eigentlich nichts. Dass Hunde nicht nachtragend sind (im Gegensatz zum Menschen) und sich danach wieder völlig neutral verhalten ist absolut normal.
ZitatNa das ist ja mal ne Trainingsmethode, entweder Sitz er oder er sitzt nicht. Es geht nicht um das Anfassen damit er sich setzt sondern um die Korrektur wenn er aufsteht, damit versaust du dir dein Sitz komando, wenn du immer wieder sagst Sitz Sitz Sitz. Dann kann man das arme hundchen auch mal anfassen und hinsetzten ohne das er ein trauma bekommt.
Martina sprach ganz sicher nicht davon, dass sie ihrem Hund tausend Mal "Sitz" sagt. Es gibt auch noch andere Wege, die nach Rom führen.
Ich konnte bisher von noch niemandem hier im Thread lesen, dass man nicht üben sollte seinen Hund überall anfassen zu können. Aber das Wie ist dann doch sehr unterschiedlich.
Und, wenn mich mir schon anmaße Hundesprache und Hunderegeln nutzen zu wollen, dann muss ich auch die zugunsten des schwächeren Rudelmitgliedes kennen. Denn auch diese haben Rechte. Und zwar ganz schön viele! Die sie auch (aggressiv) einfordern dürfen gegenüber Ranghöheren.
Viele Grüße
Corinna
Oh, nee, das Bild hab ich jetzt zufällig rausgepickt. Auf den anderen Bildern sieht es ja auch nicht anders aus.
Ich dachte eben, wegen dem sehr stark gekrümmten Rücken und der wenigen Muskulatur. Sorry, dann hab ich mich wohl vertan.
Bei meiner Teak haben die Tierärzte übrigens auch jahrelang nix gesehen...
Weil sie keine Ahnung hatten und nix sehen wollten...
Viele Grüße
Corinna

Ich weiß jetzt nicht, welcher Hund das ist, aber der läuft ja genauso krumm wie meine Teak. Hat der auch Rückenprobleme? Ist auch schon älter, oder?
Er hat etwas gezeigt - ganz sicher ![]()
Bisher ist mir noch nie ein Hund begegnet, der nichts zeigt. Auch, wenn die Besitzer mir das am Telefon groß und breit erklären. ![]()
Du sagst ja selbst: Als ob er nocheinmal überlegt. Da droht er ganz sicher. Und zwar nur körpersprachlich.
Warum sollte er Dich nicht androchen oder -knurren dürfen? Wie soll er denn sonst mitteilen, dass er mehr Distanz möchte? Einen Brief schreiben?
Er kann offensichtlich nicht einschätzen wann Ihr im an die Wäsche wollt und wann nicht. Sonst wüsst er, dass er bei einer heruntergefallen Nadel nicht drohen bräuchte.
Wenn er irgendwo schäft, fasst Ihr ihn dann an und wenn ja wie?
Wie darf er zeigen, dass er sich entziehen möchte?
Zitat
Gestern war es so, dass ich ihm eine alte Stelle, wo eine Zecke war, ausdrücken wollte. Hat er sich alles gefallen lassen. Dann ist hinter uns etwas umgefallen und wir haben uns beide erschrocken. Auch noch nichts passiert. Ich guck den Hund an und sag noch "Mensch da haben wir uns beide erschrocken" Dann war 5 Sekunden Ruhe und aufeinmal steht er knurrend auf und geht auf die Hündin los. (Ich weiß das er sich zum abreagieren das nächst schwächere Rudelmitglied sucht).
Warum suchst Du keinen anderen Weg für ihn seinen Stress abzulassen, wenn Du doch vorher schon weißt, dass ihn sowas stresst? Und: Warum lässt Du ihn dann nicht einfach frühzeitig in Ruhe, wenn Du weißt, dass das Fass gleich voll ist?
Zitat
Da er mit dem Knurren jetzt sozusagen ein Erfolgserlebnis hatte, hab ich die gleiche Situation noch mal ähnlich nachgestellt. Er wieder auf dem Rücken, ich kurz an der Zeckenstelle, wieder alles OK. Ich streichel ihn weiter, so an den Vorderpfoten, das gleich Spiel nochmal, er steht auf, knurrt und geht weg. Ich ihn mir geschnappt, kurz auf den Rücken und kurze Denkpause im Zwinger. Als er wieder raus kam, ist er sofort zu mir und winsel winsel.
Aus Hundesicht: Er kommt wieder in die selbe Stressituation und ihm wird keine Möglichkeit des Ausweichens und Weggehens geboten, obwohl er diesen Weg ja wählen wollte!!! Nein, er wird gezwungen es auszuhalten. Er warnt (das ist das, was Du als "er überlegt und dann schnappt er" deklarierst) und räumt jedem noch die Chance ein anders zu handeln. Die Warnung wird übergangen, er geht einen Schritt weiter. Er bekommt aus seiner Sicht für richtig abgestuftes Verhalten eine aufs Dach. Das kann für ihn nur eines bedeuten: Du bist unberechnbar. Also wird er zukünftig noch deutlicher Versuchen sich Dich vom Hals zu halten in solchen Stressituationen. Das Ganze wird sich weiter hochschaukeln zukünftig... Er wird seine Drohung gar nicht mehr zeigen, sondern sofort in den Kampf gehen, weil Du ja die Drohung ignorierst.
ZitatÄhnliche Situation war bei meinem Freund auch zweimal. Der Hund lag auf der Erde vor der Couche. Mein Freund saß auf der Couch und hat genäht. Ihm fällt ein Faden auf den Hund. Er nimmt ihn runter und 3 Sekunden später schnappt der Hund meinen Freund in den Arm. Nicht richtig gebissen, nur ein Warnschnapper.
Hier das selbe: Er droht (eine drohende Körperhaltung versteht jeder gut sozialisierte Hund sofort!) und Dein Freund reagiert nicht. Also geht er den nächsten Schritt und verwarnt.
ZitatWas mich bei der ganzen Sache nur wundert, sind auch immer die Zeitverzögerungen. Das ist schwer zu beschreiben, man muß es selber sehen. So als wenn er noch überlegt und sich dann aus unerklärlichen Gründen zum schnappen entschließt.
Dito.
ZitatBin mal gespannt, was ihr dazu zu sagen habt......
Euer Hund hat Angst vor Euch. Er kann Euch nicht einschätzen und versucht daher Distanz herzustellen.
Was man dagegen tun kann: Hundesprache lernen. Den Hund lesen lernen und dem Hund seine Rechte zur Distanzvergrößerung einräumen.
Euer Hund ist wirklich sehr geduldig mit Euch. Sonst wäre schon mehr passiert.
Viele Grüße
Corinna
ZitatDer Hund könnte bei ihr mit auf die Arbeit weswegen er ganztags nicht allein ist.
Ich weiß ja nun nicht was Du arbeitest. Dazu möchte ich nur sagen: Aussies stehen nicht besonders auf fremde Leute. Wenn Du einen Hund möchtest, der von sich aus Fremden gegenüber aufgeschlossen und freundlich entgegentritt, dann solltet Ihr keinen Aussie kaufen.
Viele Grüße
Corinna
So soll es sein mit dem Hund eigenen Hund. Es muss "pling" machen und dann sind auch alle Probleme zweitrangig. Und auch, was andere als schön empfinden!
Auf weitere gute Jahre!
Corinna
Trenn sie für diese Zeit.
Ich sehe keinen Sinn darin zwei Rüden in diesem Alter für zwei Wochen eine Rangordnung ausfechten zu lassen, zumal das in dieser Konstellation vermutlich eh schief geht.
Oder such einen anderen Platz für den Pflegling.
Viele Grüße
Corinna
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Es gibt auch Fuchs- und Hasendummies. ![]()
Viele Grüße
Corinna