Sandra, da hast Du recht. DAS Problem hatte ich am Anfang auch - typisch für einen Border Collie. Hab ich nach rechts gezwinkert, ist sie da auch hingelaufen. Zu Anfang hätte ich sie niemals beeinflussen dürfen und ich habe daher auch lange gezögert bis ich diese "Zwangmethode" - also im Grunde ist es ja nur ein nicht weitergehen, wenn sie mich ins Gestrüpp zerren will - eingesetzt habe.
Es ist auch heute noch so, dass ich oftmals auf Kreuzungen in den Himmel schaue, weil sie versucht sich an mir zu orientieren. Erstaunlicherweise hat sie aber diese Übungen mit auf der Spur bleiben gut umgesetzt. Hätte auch nach hinten losgehen können - die Gefahr besteht immer und jeder Hund ist anders.
Und man muss auch für jeden Hund den richtigen Weg finden. Eine sehr selbständige Rasse bzw. einen sehr selbständigen Sucher kann man mit Sicherheit zwischendurch zu Trainingszwecken häufiger mal "zwingen" einen bestimmten Weg zu gehen, ohne, dass der dann gleich unselbständig wird.
Ich mache mit Teak dann auch wieder trails, wo ich den Weg gar nicht kenne und tatsächlich hinter ihr her muss... wohin auch immer.
Diese "Gezwungenen" sind nur die Ausnahme und zur Übung.
Man muss für seinen Hund das passende finden... wie immer irgendwie.
Viele Grüße
Corinna