Das Fiepen ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass er noch total angespannt ist - jeder Muskel ist angespannt, die Lefzen sind das typische Stressgesicht, die Augen zeigen es auch. Bei den Ohren ist natülich nicht zu sehen - Schlappohren hängen eben immer
Hier würde ich ihn höchstenfalls kommentarlos abholen, aber ganz sicher nicht belohnen.
Beiträge von flying-paws
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Ich sehe in dem Video keine einzige Sequenz in der er nur ein Fünkchen von Entspannung zeigt.

Wo genau soll das sein?
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Wofür wurde er denn am Ende belohnt? Für seine Aufregung?
Du wirst mit ständigen Wiederholung nichts bwz. das Gegenteil erreichen, wenn ihr die Situation im Stressverhalten auflöst. Dann arbeitet ihr geradewegs auf das Verhalten hin, was ihr eigentlich beseitigen wollt!
Der Trick: Solange aushalten bis der Hund entspannt. Hinlegen und immer noch aufgeregt mit der Rute wedeln ist noch keine Entspannung.
Am besten übt man sowas, wenn man viel Zeit hat.
Denn am Anfang kann es etwas dauern.Ich würde bei solchen Sachen auch nichts anderes beim Hund abfragen, weil dass seine Anspannung nur fördert. Entspannung ist ja schließlich das Ziel.
Dafür musst Du Dir aber ersteinmal anschauen, woran man den entspannten Hund erkennt - beobachte mal seine Ohren, seine Rute, seine Körperhaltung, wenn er garantiert entspannt ist. Sehr gut ist das zu sehen, wenn der Hund abends müde den Schlafplatz wechselt.
Das ist das Ziel.
Viele Grüße
Corinna -
Ich denke, da gibt es nur zwei Wege in der jetztigen Situation: Ruhigstellung mit Medikamenten oder Änderung der äußerlichen Bedingungen.
Ich würde ihm nicht noch mehr Platz einräumen, sondern ihn an der Ausübung seiner Neurose hindern, indem er zum Bespiel so eng eingegrenzt wird, dass er sich gar nicht drehen kann - sofern das möglich ist. Also vielleicht mit einer Box arbeiten oder ihn anleinen.
Drauf hoffen, dass er bei offener Zwingertür aufhört, würde ich da ehrlich gesagt nicht... Bei solchen Zwangshandlungen können die Hunde nicht denken. Sie sind dann ihm wahn.
Viele Grüße
Corinna, auch grad mit einem Stereotypie-Hund... -
Auch ein Labrador kann lernen nicht gestresst zu sein bei Hundebegegnungen.
Denn es ist nichts anderes, wenn sich so verhält:
ZitatSie springt über die Hunde und dreht total auf.
ZitatMeine kennt da auch nix und läuft unter den großen Hunden durch oder springt über sie
Das ist nichts anderes, wie Hunde mit einer etwas anders gearteten Veranlagung, die dann Anfangen zu pöbeln. Ein Labrador Retriever drückt aber seine Unsicherheit nicht in Pöbeln aus, sondern in absolut überzogenem Herumgehüpfe.
Genau dieses Verhalten ist es, was meiner Teak diese Hunde zum Graus gemacht hat. Für einen Hund mit Rückschmerzen sind solche Begegnungen wirklich alles andere als schön...
Ich würde daran arbeiten, dass auch der Labrador lernt höflich und ungestresst auf andere zuzugehen. Also gezielt ruhiges Verhalten fördern. Ersteinmal angeleint lassen bis er sich beruhigt hat. Bis er richtig ruhig ist! Und das über Belohnung, Belohnung, Belohnung. Und gezielt Kontakte suchen, die diese Stress-Kontakt-Aufnahmen nicht akzeptieren.
Viele Grüße
Corinna -
Ich finde, man kann aus Deiner Beschreibung nicht viel herauslesen, weil wir ja gar nicht wissen wie "dick" oder "dünn" sie vorher war.
Es gibt gerade bei Hütehunden immer wieder Phasen, in denen sie nicht gerade die großen Fresser sind. Wenn sie fit und gesund ist, dann würde ich mir da keine Sorgen machen. Sie wird fressen, wenn sie Hunger

Viele Grüße
Corinna -
Gerade jetzt im Herbst sind eine Menge Trials - da sollte doch was zu finden sein.

Viele Grüße
Corinna
PS: Das, was Du suchst, ist übrigens ein Trial. Trails machen Retriever-Leute
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Zitat
Tut mir ja Leid dass ich das hier geschrieben habe. Ich will auch gar nicht sagen, das die Border keine Beschäftigung brauchen. Sie hat den Hund sogar vom Züchter, fragt mich nicht welcher Züchter einen Border in solche Hände gibt.
Aber ja, ich glaube wirklich, dass der Hund glücklich ist. Er ist der typische Balljunkie (dass das nicht gut ist, weiß ich auch), nach dem Ball spielen ist er auch müde un kaputt und legt sich ruhig hin.Ich habe auch versucht mit ihm zu arbeiten bzw ihm ein bisschen was beizubringen...aber dafür ist er gar nicht empfänglich.
Also nochmal: Ich finde es !nicht! gut wie der Hund gehalten wird, denke aber, dass er mit seinem Leben durchaus zufrieden ist. Das gleiche denkt auch eine Borderhalterin aus unserem Verein, die ihren Hund entsprechend auslastet. Er hat es einfach nie anders kennengelernt.
Ich kenn ne Menge Labbis, die sind so fett, dass sie auch glücklich sind.
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Ein Hund ist problemlos, der nicht freigelassen werden kann?
Gerade bei einem "normalen" Border Collie ist der Grundgehorsam ein Kinderspiel...
Komische Logik

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Zitat
Es gibt ja auch Wettkäpfe, gibt es dafür eine eine Vereinigung die diese Durchführt?Ist rasseabhängig, wie auch der "Stil" bei der Arbeit:
Border Collie, wie schon gesagt: http://www.abcdev.de
Altdeutscher Hütehund: http://www.a-a-h.de
Deutscher Schäferhund: http://www.schaeferhund.de
Ausstralian Shepherd: http://www.wewasc.com
Für die Spanier, Franzosen, Kelpies und Cattle Dogs weiß ich jetzt leider nicht...