Beiträge von flying-paws

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    Und ich habe kein krankes verfressenes Exemplar, was mich manipuliert, sondern einen wirklich kranken Hund, der schon immer völlig hochgedreht ist, wenn Futter ins Spiel kam. Aber auch dazu habe ich aber auch schon in diesem Thread geschrieben... wurde anscheinend auch dezent überlesen...
    :roll:

    Nein, ich habe es zumindest nicht überlesen. Bei Labrador Retrievern hat man ja nicht selten das Problem der Übermotiviation durch Futterbelohnung - das durfte ich am Wochenende bei der Betreuung eines Pflegelabbis wieder eindrucksvoll erleben. Wenn es zu heftig wird - egal, ob bei Strafe oder Lob - dann lernt ein Hund auch nix mehr.

    Insofern finde ich es okay bei solchen Exemplaren die "Einbahnstraße" mittels dem Konzept Strafe (=Druck) in angemessener Dosierung plus Belohnung (=Wegnahme des Drucks) zu praktizieren.

    Ich bin ja eh ein Fan von Hunden, die Selbstbeherrschung haben... und das ist unter anderem eine gute Übung dafür. Es ist aber wie immer: Der Hund gibt den Trainingsweg vor. Wenn ich darüber bei meiner Cooma arbeiten würde, würde die nur noch zusammengekauert am Boden herumkreuchen...

    Viele Grüße
    Corinna

    Wenn das mit dem Therapiehund kein "muss" ist...

    Gerade bei Mischlingen spaltet sich in der F2-Generation nämlich häufig die Vererbung wieder sehr auf. Das, was mir hier arges Kopfzerbrechen bereiten würde, wäre dann der Hovi-Anteil. Gerade im Verhalten gegenüber fremden Menschen könnte es passieren, dass der Hund weder Fisch noch Fleisch sein wird. Der Hovi ist als Wächter sehr distanziert mit Tendenz zu aggressivem Verhalten und Setter sowie Retriever sind genau das Gegenteil.

    Wenn Du Glück hast, geht es einheitlich in eine Richtung. Wenn Du Pech hast, wird er immerzu schwanken und unberechnbar werden. Da dieses Verhalten erst ab der Pubertät deutlich zum Tragen kommt, kann man bei den Welpen da noch nichts ausmachen.

    Viel Glück!
    Corinna, die nur einen Welpen kaufen würde, bei dem sie weiß, was sie bekommt

    Bei uns ist es definitiv Teak. Als Bobby noch lebte, teilte sie sich den Posten mit ihm. Dann natürlich Chill - die mit Sicherheit darauf wartet den Job übernehmen zu dürfen. Sie ist in meinen Augen nämlich eigentlich so ein "geborener" Rudelführer. Aber Teak hält sie unten.

    Ressourcenverteidigung findet Teak übrigens zu 90% total unnötig und überlässt auch anderen ihr Futter und ihre Beute, weil es sie in der Regel nicht interessiert...

    Viele Grüße
    Corinna

    Ich würde den Tierarzt wechseln...

    Follikel auf der Nickhaut ist bei vielen Rassen eine "Junghunderkrankung". Gerade, wenn es eine leichte Form ist, würde ich da keine OP mit Abschaben machen lassen - zumal diese Technik mittlerweile recht umstritten ist. Ich habe das bei meinem letzten Wauz homöopathisch behandelt.

    Die Follikel zeigen an, dass das Immunsystem insgesamt im Augenblick geschwächt ist. Ich würde daher auf gar keinen Fall zu dieser Zeit noch irgendeine Impfung oder sowas machen lassen!

    Die Borreliose-Impfung halte ich auch für Geldmacherei. Genauso wie Zwingerhusten und jährliche Impfung von Leptospirose.

    Das Futter von Happy Dog ist jetzt nicht das Schlimmste, aber auch nicht sonderlich gut. Tierarztfutter braucht es aber auch nicht unbedingt... Lies Dich doch hier im Forum mal durch die Fertigfutterrubrik ;)

    Viele Grüße
    Corinna

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    Aber so krass variiert diese auch wieder nicht, als dass man das nicht einigermaßen abschätzen könnte. Ich denke z.b. wir sind uns alle einig dass Wurzelbehandlungen ohne Betäubung weh tun.

    Ich habe eine Dame in meinem Hundekurs, die lässt sowas tatsächlich ohne Betäubung machen und findet es gar nicht so schlimm!

    Um nochmal zurück auf den Punkt zu kommen: Mir ist es im Grunde egal, was genau Du da tust. Nur, wenn man mit Strafe arbeitet, dann braucht man sich meiner Meinung nach nichts schönzureden.

    Viele Grüße
    Corinna

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    Warum kannst du nicht einschätzen was anderen Menschen weh tut???

    Weil das Schmerzempfinden bei jedem anders ist.

    Ich weiß ja nicht, ab wann ein Hund seine Schmerzen äußert (durch körperliche Signale, akustische etc...).

    Viele Grüße
    Corinna