Beiträge von flying-paws

    Ich würde das eher wegen des Hundes machen als wegen der Katzen. Also, wenn der Hund sich dann nur noch damit aufgeilt, dass er irgendwelches Viehzeugs jagd im Garten, dann würde ich das nicht wollen. Und so habe ich das verstanden.

    Meine Teak z.B. würde, wenn man sie lassen würde, die ganze Zeit wie bekloppt herumrennen und nach irgendwas suche, was sie verbellen kann. Mir ist ja recht, wenn meine Hunde melden, aber das geht darüber hinaus...

    Abgesehen davon ist es eine gute Situation, in der man das Anbinden üben kann, finde ich. Also warum nicht =)

    Viele Grüße
    Corinna

    Normalerweise steht eine Empfehlung auf der Verpackung des Milchtauschers. Die sind in der Regel für Fleischschafe gemacht. Bei einem Kamerunschaf würde ich die Hälfte nehmen.

    Ansonsten würde ich ca. 100 bis 150 ml alle 5 Stunden geben. Nachts kann man dann aussetzen. Die Menge wird dann immer in kleinen Schrittchen erhöht bis man in der achten Woche bei ca. 800 ml pro Tag insgesamt angekommen ist.

    Hat es Durchfall? Oftmals bekommen sie Durchfall, wenn die Menge zu groß ist.

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat


    Funktioniert das? Ich hab nämlich ein ähnliches Problem. Es gibt genau einen Bahnübergang (bei meinen Eltern), vor dem sich mein Hund fürchtet.
    Ich dachte, die Angst würde von alleine wieder weggehen, wenn wir einach über den Bahnübergang gehen als wenn nix gewesen wäre. Allerdings ist die Angst bei jedem Überqueren noch schlimmer geworden. Dann werde ichs mal mit Flooding probieren...

    Ja, das funktioniert. Mein Zeus - Schissbuxe vor dem Herrn - hat wohl mal von einem Schafzaun mal eine gewedelt bekommen. Tja, seeeehr unpraktisch für mich. Also hab ich ihn neben meiner Schafweide an einen Baum gebunden und habe meine Schafe umgesteckt - das dauert gut zwei Stunden. Solange hat es gar nicht gedauert bis er ruhiger wurde.

    Mittlerweile läuft er wieder unbekümmert an Schafzäunen entlang. Und das ist für ihn wirklich ein enormer Fortschritt, denn er ist bei solchen Sachen wirklich kein einfacher Hund.

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    Ich hätte außerdem Angst, daß sie nen Triebstau bekommt, wenn die fremden Tiere ihr die ganze Zeit vor der Nase rumturnen können.
    Wenn sie DANN mal frei ist und sich das Ganze entläd, kommt es erst recht zum Massaker.

    Wow - meine Hunde dürfen nie was jagen, ob mit oder ohne Leine. Muss ich damit rechnen, dass die vor lauter Triebstau vielleicht mich irgendwann alternativ abmurksen?

    Zitat

    Ich würde die 10 m Schlepp nehmen.
    Normalerweise kann ich sie im Garten mittlerweile stoppen, wen sie anfängt zu jagen (o.k., die Katzen werden auch laut verbellt - allerdings nur so lange, bis die Katze aus dem Garten raus ist), aber wenn ich z.B. mit der Heckenschere auf der Leiter stehe, bekomme ich es zu spät mit, wenn sie losjagt. -
    LG Dorilys

    Dann mach sie für die Zeit, zu der Du "arbeitest" an die Leine. So lernt sie gleich Ruhe zu halten und nicht dauernd rumzurennen ;)

    Viele Grüße
    Corinna

    Man kann jedem Hund das Apportieren beibringen.

    Trotzdem gibt es Hunde, bei denen es einfacher geht, weil sie die Veranlagung dazu mitbringen.

    Beim Training sieht man diese Veranlagung in der Regel, aber auch im Alltag. Es gibt viele Retriever die den Trieb Dinge herumzutragen auch unabhängig vom Mensch ausleben. Manche bringen ihrem Menschen sogar mal zwischendurch einfach so etwas.

    Es gibt aber auch immer wieder Hunde, denen die Beute an sich genauso wichtig ist wie das Tragen. Die kommen dann häufig in einen Konflikt, denn wenn man wert auf eine Beute legt, dann möchte man die ungern wieder hergeben.

    Manchmal ist dieses Verhalten aber auch durch den Umgang des Menschen forciert. Wenn der Hund durch entspannte Spiele in der Welpenzeit gelernt hat, dass es sich lohnt dem Mensch die Beute zum Spiel anzubieten, dann haben sie im Training damit auch oft weniger Probleme. Anders ist es, wenn der Mensch schon immer eingefordert hat, dass der Hund mit der Beute kommen muss, damit dieser ihm die abnimmt zum Beenden des Spiels. Diese Hunde sind dann oft sehr gestresst.

    Man kann jedem Hund beibringen mit der Beute im Maul dem Mensch zu folgen und sie ihm anzubieten.

    Viele Grüße
    Corinna

    Ich denke sie fühlt sich nicht "geborgen". Für Hunde ist es wichtig jemanden an der Seite zu haben, der einen Rahmen vorgibt, in dem sich der Hund sicher bewegen kann. Ein Rahmen, in dem der Hund auch weiß, dass er z.B. fremden Leuten nicht ausgeliefert ist.

    Das alles fehlt bei Euch - das kann man auch an all den anderen Beiträgen erkenne, die Du hier einstellst. Dein Hund versteht Dein Verhalten nicht und muss selbst sehen wie er durchs Leben kommt.

    Wenn andere in seiner Familie keine Grenzen setzen (können), dann fängt er irgendwann an selbst mal zu testen wie das so funktioniert. Erst ist es mal hier ein Beller und dort ein Fixieren bis er merkt, dass man sich damit selbst einen guten Rahmen schaffen kann und vor allem endlich Einfluss hat auf die Fremden, die man ja sonst versucht durch übertriebenes welpenhaftes Begrüßen gut zu stimmen.

    Wenn Du Dir nicht langsam mal kompetente Hilfe zur Seite nimmst, wird der Weg klar in diese Richtung weitergehen.

    Viele Grüße
    Corinna