Beiträge von flying-paws

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    Hab ja gelegentlich nen anderen Hund bei mir, der keine 5 Minuten auf seim Arsch sitzen bleiben kann, plötzlich ins Zimmer kommt und einfach mal so in der höchsten Tonlage bellt und ich zu Tode erschreck. Sowas mag ich ehrlich gesagt nicht haben!

    Das ist eine Erziehungssache.

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    Corinna...jetzt übertreibst du aber...
    Da gibt es riesengroße Unterschiede zwischen den einzelnen Herdenschutzhunderassen. Insbesondere die russischen und zentralasiatischen Rassen, die in riesigen menschenleeren Gebieten gehalten werden sind schon so wie von dir beschrieben...mit nem Owtscharka ist mal echt nicht zu spaßen...aber die Europäer...wozu der Kuvasz ja gehört sind schon viel gemäßigter in ihrem Schutztrieb! Die beissen eigentlich nicht einfach mal zu, sondern sind es auch bei ihrer traditionellen Aufgabe in ihren Ursprungsländern gewohnt, dass durchaus mal Menschen (Wanderer, Touristen, Landarbeiter etc.) an ihrer Herde vorbeikommen und dann wird gewarnt, es wird angeschlagen und gewacht aber NICHT gebissen!

    Stimmt. Aber es ist etwas anderes, wenn ein Wanderer an einer Herde vorbeigeht oder ob er auf den eigenen Grund und Boden (=Heim und der Ruhestätte des Hundes verdammt nah) geht (oder in die Herde reingehen würde). Und da wird er unterscheiden - nicht umsonst sind diese Rassen bei unseren ausländischen Gebrauchtwagenhändlern so beliebt ;)

    Wenn der Wauz dann immer noch so brav wäre, dann hätte er wohl über all die Jahre der Zucht seinen Job verfehlt.

    Mit Altdeutschen Hütehunden ist da übrigens auch nicht zu spaßen - deshalb sind die in der Regel auf dem Hof Zuhause auch eingeknastet ;) Da ist ein Spitz eine ganz andere Nummer...

    Viele Grüße
    Corinna

    Also, ich fasse mal zusammen: Du suchst nach einem gesunden Hund und schaust Dir Französische Bulldoggen oder Möpse an.

    Das ist wie ein quadratischer Kreis. Oder ein rundes Quadrat.

    Ich würde keinen behinderten Hund kaufen, wenn ich einen gesunden möchte.

    Viele Grüße
    Corinna

    Herdenschutzhunde sind keine Hofhunde! Die melden und dann machen die in dem entsprechenden Alter ernst. Das ist anders als der klassische Deutsche Hofhund, der den Besucher bellend umkreist bis Herrchen da ist.

    Ein Herdenschutzhund soll beißen und das wird er auch, wenn er erwachsen ist.

    Der Jagdtrieb fängt gerade an sich zu entwickeln. Mal sehen, wann das erste Zicklein tot ist.

    Gebt ihn ab.

    Du bringst Ihr bei, dass sie in Erwartungshaltung sein muss und Frust empfindet. Das hat unter anderem Auswirkungen auf den Wasserhaushalt.

    Ich würde sie untersuchen lassen und dafür sorgen, dass die Bettelsituationen nicht mehr vorkommen, indem sie lernt, dass es sich nicht lohnt.

    Ist eh für alle Seiten viel stressfreier.

    Viele Grüße
    Corinna

    ...der Abklatsch heißt übrigens "Schlag". Und eine Gelbbacke ist ein Schlag des Altdeutschen Hütehundes.

    Da hat wohl einer rausgefunden wie man ganz gut Geld verdienen kann. Ab sechs Wochen werden Welpen nämlich nicht nur sehr hungrig, sie fangen dann auch an ihre Umgebung umzugestalten. Da ist es ja bequemer und natürlich auch geldbringender sie abzugeben mit irgendeiner fadenscheinigen Begründung. Eine meiner liebsten aus dieser Ecke: "Die Mutter mochte die Welpen nicht mehr."
    Die Version mit der Entwicklungsphase ist mir ziemlich neu. Die meisten "Hobbyzüchter" wissen ja noch nichtmal, dass es diese überhaupt gibt...

    Viele Grüße
    Corinna

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    mir gefällt die idee mit dem 2. hund sehr gut, nur mein erster gedanke war jetzt gleich, dass sie dann vielleicht gemeinsam jagen?!?! er versucht meine schnauzerhündin auch immer zu animieren, aber die hört gott sei dank auf mich...welche rasse würdet ihr denn dazu empfehlen?

    Die Zweithundidee ist zu spät. Wenn Du Glück hast, jagd der Neue nicht mit. Der "Alte" wird's trotzdem tun. Aber ich würde mal davon ausgehen, dass er das macht, was der Große vormacht. Dann jagen sie zu zweit und sind damit mit Sicherheit auch noch erfolgreicher.

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    ich hoffe so, dass sich jemand findet, der seine bezugsperson werden kann!

    Wie meinst Du das? Soll sich ein Fremder auf den Hof verirren? Oder meinst Du damit, dass Du ein neues Zuhause für ihn suchen möchtest?

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    denkt ihr es ist sinnvoll ihn vielleicht zu einem trainer eine zeit lang zu geben..?? ich denke es sollte wohl eher jemand vor ort mit ihm üben, oder?!

    Hunde lernen orts- und personenbezogen. Insofern kannst Du das Geld sparen...

    Nocheinmal: Den Jagdtrieb kann man nur kontrollieren. Wegtrainieren kann man den nicht. Und Kontrolle heißt, dass der Hund nicht mehr unbeaufsichtigt herumrennt.

    Viele Grüße
    Corinna

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    der grund diese "rasse" zu nehmen war aber, dass er eben keinen jagdtrieb haben sollte( dass ein retriever mit drin ist haben wir auch erst vor kurzem erfahren!).

    Tja, das nutzt nix... der Jagdtrieb ist jetzt da und Du musst dafür sorgen, dass er nicht mehr anbeaufsichtigt herumrennt.

    Übrigens jagen auch Herdenschutzhunde. Sie tun es nur nicht gegenüber den Tieren, mit denen sie von Welpe an permanent zusammenleben.

    Weder der Golden Retriever noch der Herdenschutzhund ist ein Hofhund. Wenn man einen Hofhund haben möchte, dann sollte man sich einen solchen auch kaufen und nicht enttäuscht sein, wenn ein beliebiger Mischling nicht so tickt wie erhofft.

    Jetzt gilt es die Haltung dem Hund anzupassen, für umgekehrt ist es ja zu spät.

    Viele Grüße
    Corinna