Beiträge von flying-paws

    Ich würd's nicht machen. Bei mir zieht zukünftig nur noch ein nächster (unerzogener) Hund ein, wenn der Rest im Alltag funktioniert.

    Eine sechsmonatige Hündin dürfte ja auch anderweitig relativ schnell ein neues Zuhause finden und ob Tequila ein pubertierendes Gör in ein paar Monaten immer noch so kuschelig findet, sei mal dahingestellt. Zumal es ganz sicher besser wäre, wenn der ältere Hund von Anfang an mehr Regeln aufstellt... Nicht selten knallt es irgendwann bei solchen Konstellationen, wenn das Selbstbewusstsein des Neulings wächst.

    Zudem ist die Integration einer 10jährigen Hündin mit vielen Problemen schon ein Kapitel für sich. Ob die Bock auf Teenager-Weiber-Erziehung hat in der Eingewöhnungsphase, bezweifele ich auch.

    Viele Grüße
    Corinna

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    Er ist bei jedem Hund so, ob Männlein oder Weiblein.
    Hab schon oft versucht, ohne Ball raus zu gehen. Aber wie gesagt er rennt denn gleich in Busch, und nimmt den ganzen Busch mit. Soviel wie er in Mund reinbekommt, wenn ich sag er soll sie fallen lassen. denn Legt er sie hin, und geht ins nächste Gebüsch. Und holt sich wieder welche raus, das geht denn solange. Bis ich denn ihn die sachen behalten lasse, nach dem 6 mal.

    Das ist klassisches Suchtverhalten. Ich rate Dir, den Thread zum Balljunkie ordentlich durchzulesen... das ist der Kern des Problems mit den anderen Hunden.

    Björn, genauso ist es.

    Man könnte sich ja sonst das ganze Gedöhns bei der Welpenaufzucht ersparen und die Viecher in einem dunklen Kellerloch aufziehen.

    Die ersten Lebenswochen legen ganz klar auch die Entwicklung des Gehirns fest, z.B. wieviele Verknüpfungen in bestimmten Bereichen vorliegen. Ist diese Phase verpasst, dann hat man zeitlebens damit zu kämpfen.

    Die die hier genannten Dinge sind schon fast typisch für Hunde aus dem Ausland, die vorher "irgendwo" gelebt haben. In bestimmten Entwicklungsphasen sieht man dann, was der Hund in der Welpenzeit dazu gelernt oder nicht gelernt hat...

    Mir wär es lieb, die Tierschützer würden da mal ein bisschen ihren Grips zusammennehmen und drüber nachdenken, ob es so sinnvoll ist einen Hund, der nur draußen, Zwinger oder was auch immer kannte in eine Welt voller Enge, Häuser und Menschen zu vermitteln.

    Viele Grüße
    Corinna

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    Ok das wird aber ein langer text lol...

    Also ich gehe jeden tag, 3 mal eine große Runde von mindestens 1 bis 1,5 Stunden. Und 2 mal eine kleine, so ungefähr 10 bis 15 minuten.

    Wow - das ist ja mal ein ordentliches Programm. Warum gehst Du so oft raus? Hat er Prolbeme mit der Blase? Ein gesunder erwachsener Hund muss ca. alle sechs Stunden pieseln...

    Zitat

    Nur 2 sachen Stören mich, er ist ziemlich heftig Spielzeugfixiert. Das heißt sein Ball, oder wenn ich sag der Ball kommt nicht mit. Läuft er sofort draußen ins Gebüsch, und holt sich 5 bis 10 Stöcker. Also den halben Wald oder Busch.

    Also ein Junkie. Lies Dich mal durch den Thread "Balljunkie" - könnte sehr aufschlussreich sein ;)

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    Und ist keinerweise Agressiv, bei Menschen freut er sich, legt sich vor ihnen auf dem Boden und Jauelt vor Freude.

    Ein Hund jault nicht aus Freude. Er jault, weil er übermäßig aufgeregt ist. Könnte es sein, dass diese ihm auch Bälle und Stöcke werfen?

    Viele Grüße
    Corinna

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    Kann ja sein, dass das heute so ist. Ich habe meine Information aus der Schrift "Ausbildung des Border-Collies zum Hütehund", die mir aus dem Englischen übersetzt vorliegt und schon ein paar Tage älter ist (schätze so 70er Jahre).

    Nochmal kurz off topic: Von wem ist das denn ursprünglich geschrieben bzw. wer hat's übersetzt?

    In England trainiert man manche Hunde recht früh, um sie auf Auktionen verkaufen zu können. Allerdings haben diese Hunde in der Regel nach einigen Monaten einen Leistungseinbruch... daher macht man das nicht mit denen, die man behält ;)

    Man kann sich über Literatur Wissen aneignen, andere Schafhalter oder Schäfer fragen oder einen Schafhalterlehrgang besuchen. Die Termine für solche Lehrgänge findet man meist bei den Schafzuchtverbänden.

    Wenn es Haarschafe sind, dann vermutlich Kamerun- oder Soayschafe. Vielleicht noch Dorper. Dann auch wenige Schafe auf einer Koppel?

    Die ersten beiden Varianten sind im Grunde für einen Schäferhund kaum zu arbeiten. Vor allem nicht, wenn die Schafe die Arbeit durch Hunde nicht kennen. Der Grund liegt im Verhalten dieser Schafe: Sie verhalten sich nicht wie Fleischschafrassen, sondern eher wie Wildschafe. Bei Gefahr laufen sie auseinander. Zudem sind sie sehr schnell und reagieren sehr sensibel auf Abstand des Hundes.

    Ein Schäferhund ist aber eigentlich mal gezüchtet worden für schwere Fleischschafe, die von sich aus immer in der Herde zusammenbleiben und nicht hysterisch werden, wenn ein Hund mal zu nah kommt.

    Ich würde am besten ersteinmal die Schafhaltung ohne Hund in Angriff nehmen und über Schafe lernen - also auch, wie die so ticken und sich verhalten. Bei meinem Unterricht erlebe ich nämlich immer wieder, dass es unmöglich ist für einen Hundehalter seinen Hund vernünftig am Vieh auszubilden, wenn er selbst eigentlich gar nicht weiß, wie man ein Schaf von A nach B bekommt. Ohne Hund, versteht sich ;)

    Viele Grüße
    Corinna

    Das ist mal wieder ein passender Feiertagsthread.

    Man hört von irgendwem irgendeine Geschichte über die man sich so herrlich aufregen kann. Und dann sind da noch drei Personen (die man nicht kennt, aber egal...), über die man so richtig schimpfen kann.

    Was sollte man an so einem Tag wie heute sonst tun?

    Viele Grüße
    Corinna

    Sorry, aber ein Border Collie wird mit einem Jahr ausgebildet und die Ausbildung dauert gut zwei bis drei Jahre! Das heißt, der Hund kommt erst mit drei Jahren zum vollen Arbeitseinsatz.

    Und jenseits der Schafe üben die nur mal ein Platz und Rankommen. Abbruchsignal vielelicht noch, das war's ;)

    Die Richtungskommandos und all das andere lernt der Hund an den Schafen. Sonst nirgends. Geht auch nicht anders, weil es hier um einen Koppelgebrauchshund geht, nicht um einen Hütehund.

    Der Border Collie arbeitet die Herde. Bitte nicht verwechseln mit der Ausbildung eines Altdeutschen Hütehundes, der eher an landschaftlichen Begebenheiten ausgebildet wird und daher auch ohne Vieh trainiert werden kann.

    Viele Grüße
    Corinna