Beiträge von flying-paws

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    und zweitens: Madame von und zu findet immer irgendwas zum spielen. Und wenn sie der Katze hinterher rennt. Hauptsache rennen... und den Hund den ganzen tag einsperren ist mir absolut nichts :|

    Normalerweise schläft ein Border Collie den ganzen Tag, wenn man die Erziehungen in normale Bahnen gelenkt hat.

    Die Lebenserwartung spielt eine Rolle, denn was nutzt ein Hund, wenn man gerade mal die Grundausbildung abgeschlossen hat und dann ist er tot?

    Es muss sich rechnen für einen Betrieb... das Großziehen kostet Geld, die Ausbildung kostet Geld... der Hund hat bis zum vollständigen Arbeitseinsat schon viele Kosten verursacht. Also muss er gesund sein und möglichst lange leistungsstark arbeiten können.

    Ich würde keine Verpaarung wählen mit einer Linie, die bekannt ist für kurze Lebensdauer.

    Im Showbereich ist das natürlich egal, weil der Hund da ja keine Leistung erbringen muss. Rumstehen und aussehen bekommt jeder Hund noch irgendwie auf die Reihe. Und mit ein, zwei Würfen hat man bei den Riesenrassen ja auch schon eine ordentliche Menge Nachwuchs prodzuiert.

    Viele Grüße
    Corinna

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    nein, das macht sie bisher nur drinnen im Haus, wenn sie auf ihrem Kissen liegt.
    Vorher war das aber nie ein Problem

    Ich denke schon, dass es vorher auch ein Problem für den Hund war, sie es aber nicht so gezeigt hat, dass Ihr es verstanden habt.

    Ein Hund braucht Ruhebereiche und sollte nicht von Kindern "zwangsbekuschelt" werden. Ich würde die folgende Regelung treffen: Wenn mit dem Hund gekuschelt werden soll, dann wird er "gefragt" - also gerufen. Kommt er nicht, Pech gehabt.

    Auf dem Ruheplatz herrscht grundsätzlich Anfassverbot!

    Viele Grüße
    Corinna

    Normalerweise sollte sie nicht zerrupft aussehen. Eine gut versorgte Hündin verliert irgendwann hormonell bedingt ihr Fell, aber sie sollte weder verkrustet noch sonst irgendwie "verlottert" aussehen.

    Und ich kann mir nicht vorstellen, dass der Zuchtverband es gut heißt, dass die Welpen in der Rezeption sind. Gerade in den ersten Wochen brauchen Mutter und Welpen Ruhe. Ich habe in den ersten beiden Wochen zwar andere Leute an die Wurfkiste gelassen, aber nur wenige (Welpeninteressenten) und habe darauf geachtet, dass es für Chill okay ist.

    Wenn die Welpen fünf Wochen sind, würde ich sie tagsüber stundenweise mit in die Rezeption nehmen, aber ganz sicher nicht vollständig.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hast Du Dich eigentlich vor dem Kauf mit den Rasseeigenschaften auseinandergesetzt?

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    Nun zum eigentlichen Problem:

    Lissy wurde in den letzten Monaten immer aggresiver gegenüber anderen Menschen und Kindern.
    Am Anfang habe ich es auch ihr junges Alter geschoben. Sie hat die Leute auch nur angebellt und hatte eigentlich mehr Angst als alles andere und ist vor denen rumgesprungen und das wars. dann entwickelte es sich weiter, dass Sie dann direkt vor den Leuten stand und diese angebellt hat und dann auch ansprang, ohne aber zu beißen oder ähnliches. Auch bei Spaziegängen zerrt Sie an der Leine und will auf jeden der ihr begegnet zurennen. Und dies mit einem Wutkamm und für meine Sicht echtem aggressiven Verhalten/ Bellen. Seit eingen Wochen ist es aber so, dass sie anfängt die Leute zu zwacken und diese die Zähne spüren. Gestern zwackte sie dann so stark, dass auch Blut am Arm meiner Oma floss, nicht schlimm aber das T-Shirt war eben kaputt und eine kleine Wunde. Doch diese Entwicklung schockiert mich und ich habe keine Ahnung, warum dies so ist.

    Warum schockiert Dich die Entwicklung? Das ist doch eine ganz logische Abfolge. Zunächst beginnt der Hund vorsichtig zu testen, was ihm ein Verhalten bringt und je älter er wird, desto mehr baut er es aus. Und da die Menschen offensichtlich nicht verstehen, dass sie zu gehen haben, wird sie nun deutlicher. Ist aus Hundeperspektive eigentlich ganz logisch und für einen Hofwächter ist der Einsatz der Zähne das normalste der Welte, wenn der Mensch nicht handelt.

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    Lissy hatte nie eine schlechte Erfahrung mit einem bekannten oder fremde Menschen gehabt. Wir habe Sie nie geschlagen oder ähnliches. Sie hat durch die Hundeschule und den täglichen Büroaufenthalt auch ständig Kontakt zu anderen auch fremden Menschen. So dass Sie eigentlich an Menschen gewöhnt sein müsste.

    Du weißt aber schon, dass das Terretorialverhalten genetisch verankert ist und instinktiv vorhanden?

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    Ich habe am Übermorgen einen Termin mit meiner Hundetrainerin von der HH in einer Einkaufspassage, damit sie sehen kann wie Lissy wirklich ist, denn auf dem Hundeplatz ist Sie der liebste und gehorsamste Hund überhaupt. Da hat sie kein Problem mit den vielen Menschen oder auch Hunden.

    Klar, das ist ja nicht ihr Terretorium und vermutlich ist sie da auch mehr unter Kontrolle als im Alltag.

    Mein Ratschlag: Mach Dich über die Rasse schlau, halte Deinen Hund unter Kontrolle und schaffe Bedingungen, mit denen eine solche Rasse klar kommt. Ein Sennenhund wurde nicht seit Jahrhunderten als Hofwächter eingesetzt, weil er Eindringlinge vom Hof kuschelt.

    Viele Grüße
    Corinna