Beiträge von flying-paws

    Mir stellt sich die Frage, ob die Hündin überhaupt Spaziergehen sollte.

    Für mich ist das hier ein Beispiel, das zeigt, dass man zwar mit Training viel erreichen kann, aber die Erfahrungen während der sensiblen Phasen in der Welpen- und Jugendzeit damit nicht zu kompensieren sind.

    Ich würde mir überlegen, ob es nicht sinnvoller ist die Hündin in dem Rahmen leben zu lassen, in dem sie sich wohlfühlt.

    Viele Grüße
    Corinna

    Wenn Du von Welpe sprichst, dann gehe ich mal davon aus, dass es höchstenfalls ein Hund von 16 Wochen ist.

    Daher solltest Du das Kapitel "Auslastung" für das nächste halbe Jahr mal getrost aus dem Tagesablauf streichen. Dein Welpe zeigt ja jetzt schon, dass er völlig am Rad dreht. Das wird entwicklungsbedingt eh noch schlimmer.

    Wo kommt der Welpe denn überhaupt her? Also, wo ist er aufgewachsen, was hat er vorher kennengelernt etc...?

    Wie sieht Euer Tagesablauf aus?

    Viele Grüße
    Corinna

    Bei einer vernünftigen Hundeschule sollte das sofort möglich sein. Damit meine ich, dass die Gruppengröße höchstens sechs Teilnehmer hat - bei Anfängern besser sogar noch weniger - und der Trainer den Hund in eine Gruppe mit dem passenden Trainingsniveau steckt.

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    Ja das Ruhe halten an sich ist auch nicht das Thema, das Thema ist eher das dieser Hund ständig gestresst ist ohne das was passiert. Sie hat echte Probleme wenn sie muss (was ich gerade in einem anderen Thread erläutere) und das ist einfach nicht schön. nicht weil es nervig ist sondern weil ich einfach merke das sie unglaublich unter stress steht und ich einfach nicht rauskriege was eigentlich den Stress verursacht.

    Ich weiß jetzt nicht, ob ich das vielleicht an anderer Stelle schonmal gerfragt hatte:

    Wie ist sie aufgewachsen bevor sie zu Dir kam? Wo, was wurde gemacht usw...

    Und wie sind die Eltern vom Verhalten her?

    Verstehe ich das richtig: Sie macht das nur, wenn man losgeht zum Spaziergang und ansonsten benimmt sie sich normal?

    Wie genau habt Ihr denn an den Problemen gearbeitet?

    Viele Grüße
    Corinna

    Eine Hütehund ist für die Arbeit am Vieh gezüchtet. Das heißt, man benötigt seinen Jagdtrieb.

    Der ist erst nach der Pubertät voll entwickelt. Folglich bildet man die Hunde erst danach aus.

    Vorher lernen sie nur Grundgehorsam und Ruhen.

    Unter diesen Bedingungen werden diese Hunde schon seit Jahrhunderten gezüchtet und darauf selektiert.

    Insofern sage ich ganz klar: Ein Hundekind hat beim Hundesport nichts verloren. Vielmehr würde ich die wenige Konzentration und das Bisschen Lervermögen für die Alltagserziehung nutzen. Das finde ich persönlich viel viel wichtiger als irgendein Hundesport.

    Ich stehe auf ruhige Hunde, die später konzentriert arbeiten können. Deshalb habe ich Border Collies.

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    Allerdings habe ich ein wenig ein Problem mit dem enorm dicken, dichten Fell von Spitzen. Habe da irgendwie sofort das Bild einer stark hechelnden Fellbombe im Sommer bei 30 Grad vor Augen...
    Ist es möglich, Spitze ganzjährig, zumindest aber in den wärmeren Monaten, geschoren zu halten? Oder nimmt man ihnen damit auch völlig den natürlichen Schutz gegen Sonneneinstrahlung und Hitze? Gibt es beim Spitz (wie beim Collie) verschiedene Linien mit mehr und mit weniger Fellmasse?

    Ja. Es gibt verschiedene Versionen. Der "alte" Typ ist keine explodierte Fellbombe und braucht nicht geschoren zu werden!

    Der Spitz ist im Grunde genau der Begleiter, den Du suchst!

    Hier mal ein Bild von meinem Spitz (der übrigens von der Spitznothilfe stammt http://www.spitz-nothilfe.de):

    Zitat

    Und jetzt überlegen wir mal, wie viele Shelties HD haben, oder Augenkrankheiten, oder MDR1 -/- sind, hm? :roll:

    Was man testen muss hat doch nichts damit zu tun, wie gesund die Rasse ist. :???:

    Ups... Du solltest Dich wirklich etwas mehr mit der Rasse beschäftigen. Gerade der Sheltie hat da doch einige Probleme, die man gut im Griff haben muss.