Beiträge von flying-paws

    Hört sich danach an, als ob Ihr der Streitpunkt seid.

    Ihr solltet daher dringenst Regeln aufstellen: Keiner hat was in Eurem Dunstkreis verloren, sofern ihr ihn nicht dazu aufgefordert habt dort hin zu kommen. Belagern von Menschen ist ab sofort Tabu für alle anwesenden Hunde. Ihr solltet Euch nicht wie eine Ressource verhalten, sondern besser wie eigenständige Individuen, dann sehen die Hunde das auch so.

    Viele Grüße
    Corinna

    Ich würde das meiden. Aus mehreren Gründen:

    Hetz"spiele" nutzen keinem Hund etwas. Sie werden dadurch hochgepuscht und überdreht. Der Effekt, den sich der Besitzer wünscht, tritt gar nicht ein - nämlich, dass der Hund ausgelastet wird.

    Stöcke sind gefährlich und können schwere Verletzungen verursachen. Da das Schmerzempfinden bei Hetzaktionen heruntergesetzt ist, verletzen sich Hunde dabei auch schneller und zeigen es noch nicht mal.

    Die Aggressionsbereitschaft gegenüber Artgenossen ist durch den Hormonausstoss (Hetzen) erhöht. Viele Hunde sind beim Hetzen nicht mehr Herr ihrer selbst und neigen daher dazu übertrieben heftig zu reagieren.

    Viele Grüße
    Corinna

    Mmh, ich frage mich nach dem Sinn. Hohe Sprünge sind nicht gerade gesund für einen Hund und da Du das in die Rubrik Welpen & Jungehunde gepackt hast, scheint es ich auch noch um einen jungen Hund zu handeln...

    Also die Frage: Wozu soll er das lernen?

    Für erwachsene Hunde wäre übrigens eine Springhöhe, die der Schulterhöhe entspricht, die "Höchste", die ich abverlangen würde.

    Viele Grüße
    Corinna

    Meine älteste Hündin entlastet ihr rechtes Hinterbein. Manchmal so extrem, dass sie gar nicht mehr auftritt. Das Bein ist top in Ordnung - durchgeschaut mittels Röntgenbild und sogar MRT, abgesehen von manuellen Untersuchungen... Im MRT wurde dann klar, warum sie meint im rechten Bein Schmerzen zu haben: Sie hat Ablagerungen an der Wirbelsäule, die die Nerven vom rechten Hinterbein reizen. Sie fühlt das als Schmerz im Bein und schont.

    Warst Du bei einem Facharzt?

    Denkbar wäre auch, dass das gesunde Bein schlicht überlastet ist durch die Schonhaltung.

    Viele Grüße
    Corinna

    Mit fünf Monaten erleben Hunde ihre erste Angstphase. Es könnte also völlig normal sein, dass er in bekannten Situationen plötzlich ängstlich reagiert.

    Ansonsten ist so ein Aufenthalt in einem Tierheim häufig ein ziemlicher Stressfaktor. Massives Hüpfen beim Begrüßen ist nicht zwangsläufig Freude, sondern zeigt eher wie aufgeregt der Hund ist. Wenn man das als Besitzer fördert, dann wird das Ganze natürlich zum Konzept. Ansonsten dient die Begrüßung der Wiederaufnahme ins Rudel bzw. der Abischerung, dass man noch dazu gehört. Je mehr man darauf eingeht, desto mehr vermittelt man dem Hund, dass er vielleicht doch nicht mehr dazugehört und der Hund gibt sich noch mehr Mühe...

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    Wenn ich das nämlich nicht in der Hundeschule, sondern im Alltag trainieren will, bleiben die fremden Hundehalter ja nicht unbedingt so lange stehen, bis sich mein Hund runtergefahren hat... Verstehtst du, was ich meine?

    Ja, daher übe ich das Runterfahren auch in vielen anderen Situationen, damit es für den Hund zur Gewohnheit wird.

    Ansonsten suche ich Situationen auf, in denen ich das üben kann bzw. nutze jede Situation. Z.B. der Beginn einer Unterrichtsstunde in der Hundeschule, Leute mit Hund in der Innenstadt, gängige Wege zu Gassistrecken in der Stadt, wo die Hunde noch angeleint (und damit abgesichert sind) etc...

    Viele Grüße
    Corinna