Beiträge von flying-paws

    Zitat


    3. Simba will mich auch immer beschützen vor meinen Mann obwohl wir
    ihm noch nie einen Grund dazu gegeben haben.

    Habt Ihr Ihm denn schonmal einen Grund gegeben es nicht zu tun?

    Angst ist das ganz sicher nicht, sonst hätte er die auch bzw. noch viel mehr, wenn Du nicht da bist. Ich denke, er hat kein Problem mit Männern, sondern eher mit Frauen... vermutlich ist er in seinem Leben bisher nur auf welche gestossen, die ihm nicht erklärt haben, dass sie keine lapidare Ressource sind ähnlich wie ein Knochen, den man verteidigt. Was tust Du, damit er Dir nicht auf der Nase herumtanzt und Dich ernst nimmt?

    Viele Grüße
    Corinna

    Teak, Lisko und Zeus interessiert das nicht die Bohne... Aber Chill! Ist sie draußen unterwegs rennt sie überall durch - vor allem, wenn sie arbeitet oder spielt. Aber sobald man nach Hause kommt, steht sie da nach dem Motto "Bäääh, wer hat mich so dreckig gemacht!" Und dann wird geputzt...

    Wenn ich sie mit ihrer Tochter eingesaut ins Auto packe, dann kommen die beiden danach wieder sauber und trocken wieder raus - Mama putzt das erwachsene Gör nämlich immer mit.

    Viele Grüße
    Corinna

    Bei Rottis ist das nicht so schwer, die neigen doch eh dazu ständig zu Brummeln bei allen möglichen Gelegenheiten ;)

    Meine Freundin hat einen Border, der "lächelt" auf das Kommando "Schenk mir ein Lächeln." Das war allerdings ziemlich schnell verknüpft, weil es bei ihm eine Begrüßungsgeste ist. Sieht dann so ähnlich aus wie bei dem hier, allerdings nur mit Schnaufen, ohne Knurren
    http://www.youtube.com/watch?v=SS4OypYYDqY

    Bei einem Hund, der aus Unsicherheit bellt, würde ich auf keinen Fall den Weg wählen an anderen vorbeizurennen. Damit suggerierst Du ihm quasi, dass seine Angst berechtigt ist und Du genausoviel Schiss hast wie er, weil Du ja auch vorbeirennst. Das Bellen ist weg, weil er schneller am "gruseligen" anderen Hund vorbeikommt und dieser damit weg ist.

    Blöd ist nur, dass für den Hund so die Verknüpfung stattfindet, dass es nur belohnend für ihn ist, wenn er aus der Situation draußen ist. Du bringst ihm also bei, dass es wirklich doof ist und man am besten flieht. Wenn er älter wird, kann es passieren, dass er das gemeinschaftliche Losrennen dann als gemeinschaftliche Angriffsattacke interpretiert.

    Ich würde genau den anderen Weg gehen und nicht fliehen, sondern bei Hundehaltern mit Hunden, die nicht aufdringlich sind, neutral stehen bleiben (vielleicht sogar ein Gespräch anfangen ohne den eigenen Hund zu beachten) und erst wegzugehen, wenn er sich ruhig verhält, damit er lernt, dass Warnbellen nicht dazu führt, dass man flieht... Dabei wäre es mir nur wichtig, dass er sich nicht vor Dir postiert, sondern hinter Dir bleibt, solange er Schiss hat.

    Du bearbeitest derzeit nicht das Problem, sondern umgehst es.

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    Ich finde dieses Verhalten absolut nicht normal und habe sie auch schon mal darauf angesprochen, aber sie blockt da völlig ab.
    Was haltet ihr davon?

    Natürlich will das ein Hundehalter nicht wissen, denn hat ein Border Collie ersteinmal eine so massive Verhaltensstörung, dann ist es Knochenarbeit das wieder in vernünftige Bahnen zu bekommen. Wer möchte sich diese Mühe schon machen? ;-)

    Es gibt unzählige Border Collies, deren Welt nur aus Bällen und Stöcken besteht... traurig, traurig... aber man kann's nicht ändern, wenn die Besitzer das nicht wollen.

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat


    Ob 3 Stunden oder 30 Minuten ist doch egal... Du verstehst schon, was ich meine. Diese Situationen sind der Hauptgrund, warum es oft so lang dauert mit der Leinenführigkeit. Man muss dringend wohin, ist vielleicht schon zu spät dran und lässt Fünf gerade sein - schon ist es passiert.

    Ist mir nie passiert. Gerade nicht beim Welpen. "Ausnahmen" sind der Killer der Leinenführigkeit. Sie sind gleichzusetzen mit sporadischem Belohnen und daher das effektivste Beohnungsystem überhaupt.

    Zitat

    Zum Welpen: Ich bezweifle, dass man bei jedem Hund nach Rezept XY vorbeugen kann.

    Klar - richtiges Verhalten bestätigen und Selbstbelohnung für unerwünschtes Verhalten verhindern. Das ist immer das Rezept bei Leinenführigkeit.

    Zitat


    Ich fand es anfänglich traumhaft leicht mit meinem Welpen, und ich konnte tatsächlich super konsequent sein. Eine kleine Erinnerung, und er orientierte sich wieder an mir.

    Und da haben wir schon einen großen Unterschied zu meinem Vorgehen. Ich "erinnere" nicht.

    Zitat

    Aber es zeigt, dass Leinenführigkeit nicht unbedingt in einem linearen Verlauf trainiert werden kann.

    Habe ich das behauptet?

    Natürlich fällt es Hunden in bestimmten Entwicklungsphasen schwerer sich nicht in der Art mit der Umwelt auseinanderzusetzen, indem man sich in die Leine hängt. Aber hier ist Hunde, die niemals Erfolg hatten mit Zerren relativ schnell klar, dass es auch jetzt nicht geht.

    Viele Grüße
    Corinna