Beiträge von flying-paws

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    Ich kann die Nachbarn auch verstehen. Wenn du wirklich stundenlang dieses monotone Gebell ertragen musst, wirst du wahnsinnig. Wir sind ja selbst mit den Nerven am Ende. Aber was sollen wir tun? Hat irgendjemand eine Idee?? Ich wäre wirklich dankbar!

    Nunja - ihr habt ihm das Durchhaltevermögen beigebracht und nun erntet ihr die Früchte.

    Ansonsten würde ich vorschlagen, auch einen alten und kranken Hund so zu erziehen, dass ein vernünftigen Zusammenleben möglich ist.

    Viele Grüße
    Corinna

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    Das heißt, ich soll sie einfach nciht mehr zu den Schweinchen lassen, wirds dann besser?
    Ich verzweifel... sie muss sich doch bewegen..

    Was heißt besser? Sie hat den Kick erlebt und wird das immer wieder haben wollen. Du musst sie vor dieser Neurose schützen und fernhalten von dem Zimmer. Für immer.

    Viele Grüße
    Corinna

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    Wenn sie Hunger hat, wird sie mitmachen, und wenn es eine Woche dauert.

    Hast noch keinen Border Collie mit Zwangsverhalten erlebt, oder ;)

    Die verhungern dafür.

    Das ist kein Scherz. Meine älteste ist Kaninchenglotzer und die würde dabei verhungern. Es gibt nichts, absolut nichts, was für einen Border Collie besser wäre, als zu glotzen, wenn er diesen Kick ersteinmal erlebt haben und süchtig danach geworden sind. Dafür reichen ein paar Stunden glotzen - das ist wie bei harten Drogen.

    Und hier ist es so gekommen. Der Hund ist schwer Suchtkrank und kann eigentlich nur noch vom Stoff ferngehalten werden.

    Und es muss an anderer Stelle eine Möglichkeit geben diese "Sucht" in geordneten Bahnen auszuleben. Also am Vieh.

    Viele Grüße
    Corinna

    Jahrelange habe ich meinem AH diese Abstufungen in der Kommunikation wieder beigebracht, damit ich ein größeres Zeitfenster habe, in dem ich reagieren kann.

    Heutzutage ist es populär, wenn ein Hund sich aus den F's das Freeze oder Flirt aussucht. Das sind die Hunde, denen man allgemeinhin gutes Sozialverhalten zuschreibt. Man betrachte sich einen Labrador Retriever, der verfällt fast immer in eine Übersprungshandlung, die für den Menschen auch noch positiv belegt ist, nämilch aufgeregtes Herumgehüpfe. Der will ja dann spielen :roll:

    Das finden alle Menschen total in Ordnung. Der Stress ist für den Hund aber genauso groß wie für einen, der eben das "Fight" auswählt. Und es läuft immer nach klaren Abstufungen: Zunächst beginnt der Hund zu beschwichtigen, dann friert er kurz ein, dann kommt Lefze kräuseln und/oder Knurren hinzu, dann in die Luft schnappen (nein, der Hund hat den Menschen nicht verfehlt, der hat mit Absicht nicht getroffen ;) ) und danach das gezielte Zupacken.

    Und meinen Zeus bekam ich mit einem miniminikurzem Einfrieren und Zupacken. Das war wirklich schwierig für den Alltag.

    Einige Rassen (Individuen) können in solchen Situationen wegen ihrer Veranlagung manche F's nicht gehen. Es gibt Hunde, die würden nie auf die Idee kommen "Fight" zu wählen. Und es gibt Hunde, die würden nie "Freeze" wählen.

    Und hier ist noch eine Sondersituation: Der Hund ist auf seinem Schalfplatz. Das ist der quasi wichtigste Ort in seinem Leben, denn hier muss er sich sicher fühlen, damit er Energie tanken kann.

    Ich würd nix am Hund ändern - war doch alles genau richtig ;)

    Viele Grüße
    Corinna

    Das ist Stressverhalten. Der fremde Hund ist in sein Terretorium eingedrungen und das stresst ihn. Bei Terrieren ist es nicht selten, dass sie aus Stress permanent aufreiten. Es gibt Rassen, die neigen zu so einer Handlung.

    Wenn Ihr es nicht hinbekommt ihn über Kommando (Abbruchsignal) dazu zu bringen damit aufzuhören, dann bindet ihn an oder gebt ihm eine Auszeit in einem anderen Raum.

    Ihr solltet dieses Verhalten keine Sekunde dulden.

    Viele Grüße
    Corinna