Jahrelange habe ich meinem AH diese Abstufungen in der Kommunikation wieder beigebracht, damit ich ein größeres Zeitfenster habe, in dem ich reagieren kann.
Heutzutage ist es populär, wenn ein Hund sich aus den F's das Freeze oder Flirt aussucht. Das sind die Hunde, denen man allgemeinhin gutes Sozialverhalten zuschreibt. Man betrachte sich einen Labrador Retriever, der verfällt fast immer in eine Übersprungshandlung, die für den Menschen auch noch positiv belegt ist, nämilch aufgeregtes Herumgehüpfe. Der will ja dann spielen 
Das finden alle Menschen total in Ordnung. Der Stress ist für den Hund aber genauso groß wie für einen, der eben das "Fight" auswählt. Und es läuft immer nach klaren Abstufungen: Zunächst beginnt der Hund zu beschwichtigen, dann friert er kurz ein, dann kommt Lefze kräuseln und/oder Knurren hinzu, dann in die Luft schnappen (nein, der Hund hat den Menschen nicht verfehlt, der hat mit Absicht nicht getroffen
) und danach das gezielte Zupacken.
Und meinen Zeus bekam ich mit einem miniminikurzem Einfrieren und Zupacken. Das war wirklich schwierig für den Alltag.
Einige Rassen (Individuen) können in solchen Situationen wegen ihrer Veranlagung manche F's nicht gehen. Es gibt Hunde, die würden nie auf die Idee kommen "Fight" zu wählen. Und es gibt Hunde, die würden nie "Freeze" wählen.
Und hier ist noch eine Sondersituation: Der Hund ist auf seinem Schalfplatz. Das ist der quasi wichtigste Ort in seinem Leben, denn hier muss er sich sicher fühlen, damit er Energie tanken kann.
Ich würd nix am Hund ändern - war doch alles genau richtig 
Viele Grüße
Corinna