Beiträge von flying-paws

    Ich finde es für den Hund ziemlich stressig, wenn man ihm beibringt, dass er dauernd auf Habachthaltung sein muss.

    Oft sind das Hunde, die derart abhängig gemacht werden, dass sie in großem Stress sind, wenn man nicht zur Verfügung steht. Ich finde das dem Hund gegenüber nicht fair.

    Wenn ich was von meinen Hunden möchte, dann sage ich denen das. Die müssen nicht dauernd auf der Lauer liegen.

    Ich kann auch andere Umarmen, mich mit denen kabbeln und alles, ohne dass einer meiner Hunde sich einmischt.

    Auch mit fremden Hunden kann ich mich unbehelligt beschäftigen und das möchte ich auch so.

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat


    Flying-paws. Ich lasse meinen Junghund sicher nicht in meinem Wohnzimmer randale schieben und mich angehen, damit er Frust abbauen kann. Das halte ich für den größten Blödsinn. Er kann sich gerne draußen abreagieren und auspowern. aber nicht zu Haus eund schonmal gar nicht an uns!

    Lies nochmal nach, Du hast mich falsch verstanden. ;)

    Zitat

    achso, flying-paws.. ich soll ihn also in seinem Bettchen furst abbauen lassen solange er möchte und wie er möchte und soll es akzeptieren???? Oder was möchtest du mir damit sagen, bzw wie soll ich denn meinen armen Hund seinen Frust abbauen lassen???

    Ich glaub Deine Fragezeichentaste klemmt.

    Genau so.

    schnauzermädel: Wo Du grad das verhalten Hunde untereinander beschreibst... Ich habe noch nie erlebt, dass meine Älteren einen Hund dafür strafen, wenn er irgendwo jenseits von ihnen seinen Frust äußert. Solange sie nicht behelligt werden, darf der Noch-Nicht-in-Frust geübte irgendwo herumbellen, Frust abhüpfen usw...

    Nochmal allgemein:
    Hier haben wir eine Situation, in der der junge Hund seinen Frust äußert. Jenseits seiner Menschen, in seinem Korb - völlig korrekt in dem Alter. Dafür wird er hart gemaßregelt - völlig unverständlich für einen Hund. Und vor allem nicht umsetzbar, denn wie soll er mit dem Frust umgehen, wenn er ihn noch nicht mal für sich verarbeiten darf?

    Für alle anderen: Es geht um einen anderen Thread, in dem ich das geschrieben habe ;)

    Ich sprach nicht vom Charakter des Hundes, sondern vom Umgang miteinander. Wenn ich dazu neige überzureagieren, dann spiegelt sich das je nach Charakter des Hundes in diesem wider. Und das äußert sich, je nach Hundetyp unterschiedlich.

    In dem konkreten Fall handelt es sich im eine extrovertierte, eher körperlich agierend betonte Hunderasse. Daher geht der Hund in den körperlichen "Kampf". Mache ich sowas mit einem Border Collie, der eher introvertiert ist, erreiche ich wahrscheinlich eher, dass der Hund sich verkriecht.

    Beides spiegelt die Unbeherrschtheit des Besitzers wider.

    Viele Grüße
    Corinna

    Was soll er tun? Du willst Dich offensichtlich körperlich mit ihm prügeln und er macht mit. Ist doch eigentlich ziemlich brav von ihm, dass er auf die Wünsche seines Besitzers eingeht.

    Solange Du also auf diesem Weg bleibst, wird er es auch tun. Hunde sind nicht selten der Spiegel ihres Besitzers.

    Viele Grüße
    Corinna

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    Danke für eure Antworten.

    Carlos ist ein typischer Hütehund - er braucht eine Aufgabe.

    Moment mal. In dem Alter hat ein richtiger Hütehund noch gar keine Aufgabe. Die werden erst mit ca. einem Jahr ins Training genommen. Vorher macht man nichts mit denen. Ich habe mit meiner letzten Hündin mit 14 Monaten angefangen.

    Zitat

    Wenn er nicht das Gefühl hat,sein Futter verdient zu haben, ist er nicht wirklich glücklich. Dann treten auch so nette Eigenschaften auf wie "Ich klaue Sachen/zerbeiße DInge oder stelle Unfug an".

    Macht mir eher den Eindruck, als ob er Ruhe lernen müsste und weniger Beschäftigung haben sollte.

    Viele Grüße
    Corinna