Beiträge von flying-paws

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    Naja, bis auf den kleinen aber feinen Unterschied, dass der Hund in dem Alter bereits gelernt hat, dass man Kacken und Pissen (Sorry :D ) kann wohin man will. Und das erst Mal aus einem Hund raus zu bekommen, ist sicher schwerer als es ihm von vornherein beizubringen.

    Kann ich ziemlich genau so bestätigen. Meinen Spitz kann ich nach wie vor schlecht irgendwo mit hinnehmen oder gar in fremden Wohnungen laufen lassen, weil der alles anpisst. Er pinkelt sogar in sein Futter und frisst es dann!

    Ich weiß wie epileptische Anfälle aussehen und weiß auch wie die Hunde davor und danach sind...

    Ich habe auch keine Kosten gescheut und meinen Hund in der Röhre gehabt, sowie das restliche volle Untersuchungsprogramm gemacht. Einige Jahre später kam dann nochmal wegen eines Rückenproblems ein Untersuchungsmarathon. Die vielen ungezählten Röntgenbilder, Blutuntersuchungen, CT, MRT... ich hätt mir eine Menge neuer Hunde davon kaufen können. Insofern verstehe ich den Vorwurf nicht, dass ich "gleich" zum Einschläfern rate.

    Aber man muss es im Kopf haben. Mein ehemaliger Pflegehund - Epileptiker - ist mittlerweile tot. Für ihn wäre es kein Leben gewesen...

    Zitat

    Es gibt zig behandlungsmögichkeiten , un d die werden wir auch ausschöpfen!

    Das wäre mir neu. Welche vielen Behandlungsmöglichkeiten sollen das denn sein?

    Abgesehen davon besteht ja in Eurem Fall das Hirnproblem. Da ist es ja noch unwahrscheinlicher, dass die Medikamente überhaupt richtig wirken.

    Du schreibst von Entzündung im Gehirn. Wird dagegen behandelt?

    Viele Grüße
    Corinna

    Irgendwie schreibst Du so "flapsig", als ob Du über eine amüsante Geschichte erzählst... das irritiert mich etwas. Nichtsdestotrotz denke ich, dass Du das sehr ernst nimmst, sonst würdest Du das alles nicht in dieser Art auf Dich nehmen.

    Was ich nicht gelesen (oder überlesen) habe ist, ob mal das Blut untersucht wurde auf den Spiegel.

    Ansonsten kann ich Dir wenig Hoffnung machen. Leider zeigt sich ja immer wieder, dass: Je jünger der Hund bei der Erkrankung, desto massiver und heftiger der Verlauf. Gerade, wenn schon Serienanfälle da waren...

    Für mich hört es sich so an, als ob bereits massive Hirnschäden vorhanden wären - daher die Probleme mit der Koordination.

    Ich selbst habe die Epilepsie meiner Hündin in den Griff bekommen. Allerdings war sie nicht so jung als sie erkrankte. Sie hat nie unterdrückende Medikamente bekommen. Ich habe in jahrlanger Kleinarbeit ausgetüftelt was im Alltag ihre Anfälle herbeiführt und unser Leben darauf angepasst.

    Eines habe ich mir aber fest vorgenommen, egal welche ihrer Krankheiten siegen sollte: Ich werde sie niemals auf Teufel komm raus am Leben erhalten.

    Viel Glück.
    Corinna

    Previcox ist ein Entzündungshemmer. Ist doch klar, dass der Hund danach besser läuft, ganz egal, was er hat. Denn mit Entzündung hat so ein Schmerzproblem ja immer zu tun.

    Das Problem ist damit aber nicht unbedingt erledigt, denn es gibt einen Grund, warum überhaupt eine Entzündung entsteht. Und solange das nicht behoben ist...

    Es könnte z.B. auch OCD sein - da schlagen Entzündungshemmer ja auch immer so schön an und der Besitzer ist zufrieden.

    Hundchen rennt wieder und das Problem schleppt sich dahin bzw. wird noch schlimmer...

    Wenn mein Junghund zwei Mal hintereinander humpeln würde, dann wär ich schleunigst bei einem Spezialisten. ;)

    Viele Grüße
    Corinna

    Ich würde das folgendermaßen angehen: Hund Geschirr anziehen, falls das nicht schon so ist, in den Aufzug gehen mit Hund - ob der mit will oder nicht - und solange hoch und runter fahren bis er kein Theater mehr macht und sich deutlich beruhigt. Erst dann wird ausgestiegen.

    Belohnt wird nur noch, wenn das Hundchen vorher nicht "gebeten" wurde etwas zu machen, sondern, wenn es das von selber einfach so richtig macht.

    Viele Grüße
    Corinna