Wie lange musste sie denn ruhig sein, damit Ihr wieder reingegangen seid?
Beiträge von flying-paws
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Hallo miteinander,
unser Labbi ist mittlerweile 14,5 Wochen alt und wächst und gedeiht prima. Sie hört sehr gut und wir fragen uns manchmal ob wir wirklich einen Welpen haben :-)
Seit ein paar Tagen fängt sie an verschiedene Dinge auszutesten oder einzufordern.
Beispiel:
Sie bekommt um 8 Uhr morgens Frühstück und wacht meist 20 Minuten vorher auf und verhält sich ruhig bis es soweit ist. Nun ist sie deutlich unruhiger und spielt an einem herum bis sie ihr Essen bekommen hat.
Der Erfolg gibt ihr doch recht.
ZitatDanach geht es natürlich zum Pinkeln, was man ihr auch deutlich anmerkt das wir los sollten. Hier war es bisher so, dass wir Sie nach dem Essen die Treppen runtergetragen haben und los laufen. Hier hat sie seit ein paar Tagen wenig Lust getragen zu werden und versucht "spielerisch auszuweichen und zu schnappen"(blöd formuliert, sie wirkt nicht aggressiv sondern wie wenn wir normalerweise toben) wenn man sie auf den Arm nehmen will.
Wie hast Du das denn überhaupt geübt?
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Draußen klappt das abrufen und kommen immer gut. Wenn wir an Orten sind die sie sehr gut kennt, will sie auch seit ein paar Tagen testen ob sie wirklich kommen muss wenn sie gerufen wird(in Situationen wo sie einen anschaut, keine Ablenkung hat, die offene Handfläche mit Leckerlie schon sieht) und einfach mal stehen bleibt und wartet.
Hier gehe ich dann einfach in schnellem Schritt weiter, da sie dann angeflitzt kommt. Will ihr nicht nachlaufen oder das Wort "komm" überreizen.In dem Alter ein Abrufkommando zu erwarten ist ehrlich gesagt ziemlich hoch gegriffen. Ich hab das in dem Alter nur geübt und grundsätzlich nur gerufen, wenn der Zwerg eh grad zu mir wollte. Grundsatz: Niemals rufen, wenn man drauf angewiesen ist, dass das Hundchen kommen soll, weil es grad mit was anderem beschäftigt ist. Damit macht man sich die beste Grundlage den Rückruf zu versauen.
ZitatIch weiß, dass es durchaus normal ist, das sie testet was geht und was nicht geht. Würde nur gerne wissen wie man diese Phase des Welpenalters am liebevollsten und sinnvollsten nutzen kann? Was kann ich beachten um für meinen Hund ein guter Rudelführer zu sein.
Weiterüben bis alle Entwicklungsphasen durch sind.
Viele Grüße
Corinna -
Hört sich nach einem massiven Angstproblem an.
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Nur warum? Bisher haben ihn Leute nie interessiert, er will von dehnen eher in ruhe gelassen werden.
Zwischen "sich nicht interessieren" und "in Ruhe gelassen werden" liegen aber Welten.
Übersprungshandlungen werden dann gezeigt, wenn der Hund in einem innerlichen Konflikt ist. Dann zeigt er eine Handlungsweise, die mit der Situation nichts zu tun hat. Zeigt er immer die selbe und sie ist für ihn ein Erfolg, dann wird es irgendwann zu einer erlernten Handlung.
Ich vermute, dass er zwischen Flucht und Angriff schwankt und daher eine Übersprungshandlung zeigt.
Viele Grüße
Corinna -
Hört sich an wie eine Übersprungshandlung.
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Björn, das stimmt. Ein Studium ist wenig bis gar nicht Praxisbezogen. Allerdings sollte man dann schon den Blick über den Tellerrand wagen und man stellt fest: Bei manchen Hundetrainerausbildungsmöglichkeiten ist die Praxis neben dem theoretischen Hintergrund ziemlich ganz und gar nicht im Hintergrund. Und das ist auch gut so.
Konfliktsituationen zu managen z.B. kann man lernen. Du machst vermutlich aus dem Bauch heraus genau das, was andere vielleicht erst erlernen müssen - und man kann es lernen, weil auch der Mensch nach bestimmten Mechanismen tickt

Unter anderem lernt man sowas (Konflikt mit Kunde) auch in so einer Ausbildung.
Viele Grüße
Corinna -
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Biologie - Schwerpunkt Verhaltensbiologie
Veterinärmedizin -Schwerpunkt Verhaltenstherapie...sind beides mit Sicherheit gute Grundlagen.
Aber mal ehrlich, die wenigsten Hundetrainer können das vorweisen, die wenigsten Hundetrainer haben überhaupt einen akademischen Abschluss...aber ist das denn auch zwingend notwendig?
Ein theoretisches Hintergrundwissen ist absolut wichtig, das will ich gar nicht in Abrede stellen, aber wie man sich das angeeignet hat...im Selbststudium, bei einem Institut das eine Hundetrainerausbildung anbietet oder in einem Hochschulstudium ist für mich absolut zweitrangig.
Erstrangig allerdings ist für mich das der Hundetrainer ein gutes Händchen für Hunde UND für den Umgang mit Kunden hat und ob das eine wie auch immer geartete Ausbildung wirklich vermitteln kann oder ob man das nicht schon mitbringen muss und gar nicht wirklich erlernen kann???Gottgegeben, quasi...
Nee, das Handwerk kann man auch solide lernen. Und in so einer strukturierten Ausbildung wird einem das alles vermittelt. Auch die Dinge, an die man selbst in seinen rosigen Anfangsvorstellungen erstmal nicht dachte... Man denke mal an Steuerrechte und so ein Käse...
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Ich würde sowas ehrlich gesagt wohl nicht unbedingt in einem großen,öffentlichen Hundeforum diskutieren, sondern lieber innerhalb meiner Familie besprechen...
Viele Grüße
Corinna, in dieser Hinsicht wohl ziemlich altmodisch -
Ich erinnere mich, dass ich mit Mushers Alptraum im Chat damals ziemlich viel rumgeblödelt habe... das hat vom Humor her einfach gepasst

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Beim Hund heißt es tragend bzw. trächtig.
Es stimmt, dass bei einem so großen Größenunterschied die Welpen zu groß für die Hündin werden können, was gefährlich für ihre Gesundheit sein kann.
Allerdings denke ich nicht, dass der Deckakt erfolgreich war. Es gibt zwar auch erfolgreiche Deckakte ohne Hängen, aber die sind eher selten. Die "Pille danach" gibt es für Hunde im Grunde auch - in verschiedenen Varianten. Allerdings birgt sie ebenfalls viele Risiken.
Ich würde daher warten bis man einen Ultraschall machen kann, um zu sehen, ob sie überhaupt tragend ist.(ab dem 21. Trächtigkeitstag) und dann erst zur Hormonkeule greifen, wenn nötig.
Das müsste Dein Tierarzt aber alles wissen

Viele Grüße
Corinna