Beiträge von flying-paws

    Wenn er nicht mehr frisst, ist der Stress zu groß.

    Meine Cooma ist dem Dummy auch nicht nachgelaufen. Die hat geschaut und gesagt: "Frauchen, Du hast da was verloren, ich geh mal." :D

    Einen saubern Apport baut man sowieso besser andersherum auf. Ich hab es geklickert und ganz klassich von hinten aufgebaut. Das kann man bei gestressten Hunden auch in der Wohnung anfangen.

    Wie auch immer man es gestaltet, für mich und meinen Hund oder auch für jeden Hund, finde ich es wichtig, dass er im Frust nicht allein gelassen wird, sondern zeitnah und greifbar eine Aufgabe präsentiert bekommt, die er nach alten, bekannten Mustern lösen kann und damit Erfolg hat. So arbeite ich zumindest in allen Bereichen mit meinen Hunden und fahre bisher gut damit. Das Problem hierbei ist, dass meine Chill zwar scheinbar sehr viel Stress ab kann, weil sie sonst im Alltag was anbietet, aber das hatte bisher immer andere Qualität - es war immer was mit Bewegung und hatte nix mit der Nase zu tun.

    Ich werd mal tüfteln...

    Viele Grüße
    Corinna

    Meiner Teak hab ich beigebracht Gegenstände von mir auf großen Flächen zu suchen... bei allem anderen wird sie gaga und dreht zu sehr hoch...

    Externer Inhalt 666kb.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt 666kb.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Obwohl ich diesen Zeiten arg nachhänge, hab ich nie wieder mit einem meiner Hunde DiscDogging angefangen... die Belastung ist einfach zu groß:

    Externer Inhalt lh5.googleusercontent.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Aber, was ich eigentlich zeigen wollte - man kann auch einem BC, der nicht von selber abgeht, Dummytraining beibringen. Und das macht dann sogar noch viel mehr Spaß als mit denen, die dabei abgehen wie Schmidts Katze, weil man mit denen alles schön sauber aufbauen kann:

    Externer Inhalt 666kb.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt 666kb.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Viele Grüße
    Corinna

    Bei mir käm sowas nicht ins Programm. Ich durfte einem solchen "Treiben" vor Kurzem in einer anderen Hundeschule zuschauen und habe eigentlich nur eins gesehen: Stressverhalten in rauhen Mengen. Es gab in der Stunde nur ab und zu mal kurz Hunde, die tatsächlich miteinander spielen wollten, was aber sofort durch andere Hunde, die das anders sahen, vereitelt wurde.

    Interessant waren die Gespräche der Besitzer im Hintergrund... einem Hütehund, der permanent von einem Dreierrudel gemobbt wurde und sich immer wieder versucht zu retten und unterwarf, wurde von Frauchen unterstellt, der spiele ja so schön :verzweifelt: Ein anderer Hund kroch permanent unter Stühlen herum und verbellte von dort alle anderen... während Frauchen gemütlich Kaffee trank und Kuchen aß. Ein Golden Retriever hatte nur eins im Sinn und nutzte jeden Arsch, der vorbeikam... ein Kleinhund schrie permanent, wenn sich überhaupt ein Hund näherte, weil Frauchen beim Ableinen nicht schnell genug war und der zur Begrüßung einen Berner Sennen auf sich liegen hatte.

    Auf einer eingzäunten Fläche bzw. bei "statischem" auf einem Haufen stehen, kommt dann noch dazu, dass viele Hunde aus terretorialen Gründen (nicht wenige benehmen sich nach einigen Stunden wie Platzhirsche) da gar keine Zeit haben zu spielen.

    Bei mir gibt es ja Freilaufsequenzen in meinen Grunderziehungskursen, weil es die Besitzer ja auch lernen sollen wie Kommunikation abläuft und wann man was tun sollte und wann besser nicht. Aber entspanntes Spiel kommt auch da selten zustande und wenn, dann unter zwei, drei Gleichgesinnten, während die anderen Zeitung lesen. Dadurch, dass ich auf keinem Platz bin, hat sich das allerdings stark verbessert - wir (die Menschen) laufen immer beim Freilauf - also Spazierengehen. Dadurch ist der Umgang der Hund viel lockerer, weil sich Situationen viel schneller wieder auflösen und so Sachen wie Bewachen des Besitzers durch sein ständiges Weggehen kaum möglich sind. Außerdem können sich die Hunde nicht 100%ig ausklinken - also irgendein Opfer aussuchen oder sowas, weil sie ja immer wieder schauen müssen, wo ihr Besitzer ist - was wir auch gezielt üben.

    Im Grunde ist der Freilauf auch Training...

    Eine Welpenspielgruppe gibt es bei mir übrigens auch nicht. ;)

    Viele Grüße
    Corinna

    Klar kann man das mit einem Chi machen ;) Es gibt mittlerweile auch kleinere Dummies - Welpendummies und Pocketdummies.

    Ich trainiere eigentlich nie mit Futterdummy, sondern bringe dem Hund einfach das Apportiern über Belohnung bei. Schau doch mal hier in der Dummyrubrik, da wurde genau diese Frage schon ganz oft gestellt ;)

    Warum willst Du nicht in eine Hundeschule gehen, wo Du die Grundlagen lernst?

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    Vielen Dank Anja und Leni! :smile:

    Ich bin in den letzten Monaten gegen viele Windmühlen gelaufen, ob hier, in anderen Foren oder meiner Umwelt, doch ich habe nicht aufgegeben an das zu glauben, was mir mein Bauch diktierte und es sieht aus, als ob die Ursachen / Umstände immer klarere Umrisse annehmen.

    Das kenne ich... als meine Teak damals die Epilepsie bekam und ich den Diagnostikmarathon begonnen habe, haben viele Tierärzte (darunter auch Spezilaisten von einer Uniklinik) mir gesagt, sie müsste anfallsunterdrückende Medikamente bekommen. Tja, die Sturheit hat sich ausgezahlt. Ich habe es mit vielen anderen Maßnahmen geschafft die Anfallsabstände stetig zu vergrößern. Das Ganze ist jetzt acht Jahre her und der letzte Anfall, den ich mitbekommen habe, war im August 2008.

    Viel Erfolg
    Corinna

    Danke für die ausführliche Erklärung. Ich finde nach den Videos Rhian auch schwer zu lesen, hab aber schon die Vermutung gehabt, dass das Kopf hochnehmen so ein Signal ist.

    Bisher habe ich mich bei meiner Chill noch nicht getraut sie irgendwohin zu schicken, wo keine Spur ist. Ich erkenne nur, wenn sie auf einem Trail auf Kreuzungen in den Weggabelungen den falschen gewählt hat bzw. nach dem Prüfen erkennt, dass da nix is...

    Ich werde mal überlegen, ob ich die Negativanzeige mal bewusst mit reinnehme. Ob sie schon soweit ist und sich davon nicht total aus der Bahn werfen lässt.

    Bei der letzten Spur hatten wir - wie nennt man das? - der Runner war in einen Sachkgasse eingebogen und ist dann wieder da raus und dann doch die Straße weitergeglaufen. Das hat sie gearbeitet, ohne sich aus dem Takt bringen zu lassen.

    Ohmann... warum hab ich Eure Berichte eigentlich erst jetzt so richtig entdeckt? Da könnt ich ja glatt drüber nachdenken auch Berichte zu schreiben. Oder mal ein Seminar zu besuchen. Aber, ob man da mit einem BC gern gesehen ist?

    Viele Grüße
    Corinna

    Eine Frühkastration führt dazu, dass die Hunde nicht richtig erwachsen werden können. Beim Rüden führt sie außerdem zu einem verlängerten Knochenwachstum.

    Mal abgesehen von dem Nachwuchsproblem: Ich rate Dir dringend den Hunden beizubringen, dass jeder für sich allein bleiben kann. Du weißt nicht, was im Leben noch alles passiert und es ist wichtig, dass ein Hund ohne Angst, Panik und Stress für sich allein sein kann über ein paar Stunden!

    Ich habe vier Hunde - es ist also sehr unwahrscheinlich, dass drei davon plötzlich tot umfallen. Trotzdem kann jeder Hund für sich allein bleiben. Es gibt manchmal Umstände im Leben, die erfordern sowas und da bin ich froh drum, dass meine Hunde das können, weil ich es geübt habe mit ihnen.

    Viele Grüße
    Corinna