Beiträge von Yni

    Ich wollte nur mal schnell sagen, wie beeindruckend ich es finde, dass diese Diskusion jetzt schon über soviele Seiten derart gesittet und friedlich verläuft. :2thumbs:
    Ich persönlich finde die verschiedenen Ansätze sehr interessant, muss aber zugeben, dass ich weiterhin die meisten Sachen mit Leckerli erarbeiten werde. Vor allem Kommandos/Kunststücke wo es mir auf die schnelle und exakte Ausführung ankommt. Verbales Lob ist da sowieso immer dabei. Anderes wiederum läuft völlig ohne Leckerli und Lob.
    Beispiele:
    "Hier" wird immer belohnt, meist mit Leckerli, ja auch noch nach Jahren gibt es für das "Hier" ein Leckerli in unterschiedlicher Güte, das kann auch das Wurststück sein.
    "Fuß" lobe ich auch immer, aber nicht immer mit Leckerli, sondern auch mal nur mit der Freigabe zum Laufen.
    "In den Garten" wird und wurde von mir nie mit Leckerli belohnt, weil mein Hund eh schon voller Freude in den Garten stürmt, denn dort ist Abwechslung und Spaß angesagt. Ob sie vorher noch eine Runde über den Hof dreht oder hinundher rennt um nach mir zu schauen ist mir dabei egal.

    VG Yvonne

    So, puh hab alles gelesen und muss sagen, ich finde an jedem Beitrag etwas nachdenkenswertes. ;)
    Mir kamen aber 2 Gedanken zu den ganzen Beiträgen die ich ohne Wertung und Bezug einfach mal in den Raum stelle.

    1) Das Lernen von für den Hund "sinnlosen" Dingen und mal ehrlich, welche Kommandos sind aus Hundesicht schon sinnvoll.
    Da kam mir der Gedanke an Kinder die Grammatik lernen müssen.
    Einigen macht es Spaß und sie lernen von sich aus, aber die meisten müssen irgendwie motiviert werden. Was ist dann wohl besser, für gute Leistungen zu belohnen oder für schlechte zu strafen? Sowohl das Kind welches für schlechte Noten bestraft wird, als auch das, welches für gute Noten belohnt wird, werden lernen und sich Mühe geben, aber für welches ist es wohl angenehmer?

    2) Stichwort "Anführer"
    Jeder Hundehalter sollte für seinen Hund die Führungspersönlichkeit sein, ähnlich wie ein Rudelführer in einem Hunderudel. Allerdings wird der Führer in einem Hunderudel meist ein dafür geeigneter Hund sein, durch Ausstrahlung, Erfahrung und "gleichbleibendem" Verhalten.
    Sicher gibt es Menschen die solche, ich nenn es mal natürliche, Anführer sind und diese werden wohl wenig tun müssen um einen Hund zu animieren das von ihnen erwünschte Verhalten zu zeigen. Andere Menschen, denen diese Ausstrahlung des Anführers fehlt, werden anders vorgehen müssen um ihre Führungsqualitäten zu beweisen, durch die Motivation mit Futter, eine wichtige Ressource, oder verstärkte Aufmerksamkeit bei gewünschtem Verhalten.

    Von daher funktionieren bei verschiedenen Haltern und verschiedenen Hunden unterschiedliche Methoden.

    So das war jetzt etwas länger, aber das waren meine Gedanken zu diesem Thread. ;)

    VG Yvonne

    Hallo

    Hattest du Stuhlproben gesammelt und untersuchen lassen? Entwurmen nützt leider nicht prophylaktisch, sondern wirkt gegen tatsächlich vorhandene Würmer, d.h. du kannst sie heute entwurmen und morgen holt sie sich neue Würmer.
    Hast du ihr Futter umgestellt und was bekommt sie zur Zeit zu fressen?

    VG Yvonne

    Hm, ich sehe das Ganze etwas grenzwertig. Klar ist es schön, wenn man von seinem Hund beschützt wird oder das Auftreten des Hundes dazu führt, dass man seine Ruhe hat, aber trotzdem sollte ein Hund keinen Menschen anbellen/anknurren.
    Was machst du wenn Emma dieses Erfolgserlebnis so toll findet das sie jetzt jeden anknurrt der ihr nicht passt? :/
    Es ist von mir bestimmt nicht böse gemeint :gott: , aber ich seh es halt ziemlich kritisch wenn Hunde sich als Beschützer betätigen.

    Liebe Grüße Yvonne

    Bei mir im Verein ist in den meisten Gruppen erstmal Spiel und Kontakt zu den anderen angesagt, dann wird gearbeitet und zum Abschluss nochmal gespielt. Wenn ein Hund dabei ist der nicht verträglich ist (meine zum Beispiel) geht derjenige Abseits oder wartet draussen.
    Gepinkelt werden darf auch, nur nicht die Geräte markiert, Häufchen müssen entfernt werden. Wegen dem Pipi gab es noch nie Probleme, allerdings haben einige Hunde Konzentrationsschwierigkeiten wenn Leckerlis herum liegen, weil die jemand verloren hat, aber dafür übt man ja. :ka:

    VG Yvonne

    Hallo Undercover

    Ich glaub, wir reden aneinander vorbei. ;)
    Du gehst von dem Ansatz aus, wenn du 3x täglich gehst (auch wenn es zu bestimmten Zeiten ist) wird sie die ganze Zeit warten und nerven wann es wieder los geht und ständig raus wollen.
    Ich geh davon aus, dass wenn du 3x täglich geregelt mit ihr raus gehst, sie irgendwann weiss zu den und den Zeiten geht es Gassi und ich verpasse nichts wenn ich mich die restliche Zeit entspannt hinlege.
    Verstehst du den Unterschied? ;)
    Nach deinen Berichten ist es im Moment bei euch so, dass es zu jeder Zeit nach draussen gehen könnte (korrigier mich wenn ich das falsch verstanden habe) und ich denke, Fanta hat einfach Angst etwas zu verpassen und findet daher keine Ruhe, zumal sie einer arbeitswütigen Rasse entstammt.
    Mit den geregelten Zeiten würdet ihr dem entgegen wirken, denn ich glaube mit den 17 Wochen hat sie die feineren Anzeichen für Gassigehen noch nicht begriffen.
    Ihr könntet auch überlegen, ob ihr ein Markerwort einführt nach dem es raus geht, so dass sie irgendwann alles ignoriert was ihr macht und auf dieses Zeichen wartet, was ihr sagt das jetzt ihre Zeit gekommen ist. =)

    VG Yvonne

    Hallo Undercover

    Nur Garten finde ich etwas wenig und erfahrungsarm.
    Versuch dir wirklich einen halbwegs geregelten Tagesablauf zuzulegen, zumindest für den Anfang.
    Z.B. direkt morgends wenn du aufstehst, geht es für 20 Minuten zum Geschäft machen nach draußen, dabei etwas schnüffeln lassen.
    Nach dem Mittagessen und nach dem Abendessen nochmal. Also das du den Tag in immer gleiche Abläufe einteilst. Dann weiß Fanta irgendwann jetzt ist der Zeitpunkt für meinen Spaziergang gekommen, vorher hat es eh keinen Zweck Frauchen zu nerven. ;)
    Nur Garten halte ich auch deshalb für falsch, weil dein Hund jetzt alles mögliche kennenlernen sollte um ein Umweltsicherer Hund zu werden. Wenn sie sich so leicht hochpuschen lässt, würde ich vielleicht nur einen Abenteuerspaziergang pro Woche machen, also einmal die Woche etwas besonderes, wie in die Stadt, in eine fremde Gegend oder sonstwas. Dabei aber auch nicht zu lange Action machen, sondern diese Zeiten ebenfalls kurz halten (30-40Minuten max.).
    Deine sonstigen Spaziergänge würde ich immer in der gleichen Gegend machen, eventuell auch für den Anfang immer die gleiche Strecke gehen. Sie soll dabei die Gelengenheit haben das "normale" kennenzulernen, also fremde Hunde treffen, Spaziergänger als normal kennenlernen, den Verkehr als normal empfinden usw.
    Sorry wurde etwas länger und wenn du etwas nicht verstehst, frag nochmal. ;)

    VG Yvonne