Beiträge von Yni

    Hallo Ihr

    Ich bräuchte mal einen Rat.
    Shila wurde am 20.05. (Dienstag) wegen eines Tumors, eine Gesäugeleiste entfernt. Da die Naht trotz Pflaster leicht weiter blutete, bekam sie noch eine Art Druckverband. Das Teil sieht aus wie ein Hundemantel, nur das es nicht über den Rücken, sondern unter den Bauch gebunden wird und über dem Rücken mit Klettverschlüßen geschlossen wird. Sie hat dieses Teil auch gut akzeptiert und die Blutung hörte auf. Am nächsten Tag waren wir zur Kontrolle da und der Tierarzt sagte, ich solle am Freitag (23.05.) das Pflaster abmachen, könnte aber das Bauchtuch weiter dran lassen. Da sie nach dem Entfernen des Pflasters nur von einer Ecke in die andere rannte und den Brustkorb auf den Boden drückte, hab ich ihr das Teil wieder angezogen und alles war in Ordnung. Letzten Freitag (30.05.) wurden die Fäden gezogen.
    Jetzt kommt allerdings mein Problem, sie trägt nach wie vor dieses Bauchtuch und immer wenn ich es abmache, duckt sie sich und fängt an panisch von einer Ecke in die andere zu laufen und presst den Brustkorb auf den Boden.
    Was soll ich machen? :???:
    Das Tuch einfach ablassen, in der Hoffnung sie verhält sich nach ein paar Tagen wieder normal? (Gassigehen ist echt schwierig in diesem Zustand, mit Tuch läuft sie normal und verhält sich auch normal.)
    Das Tuch noch dran lassen und immer mal wieder probieren, wann es von ihr aus ohne geht?
    Ich habe die Klettverschlüsse schon so weit gestellt wie es geht.

    Ratlose Grüße Yvonne

    Hallo Björn

    Zitat

    Nach einleitenden Kapiteln zur Kultur- und Domestikationsgeschichte würde ich halt gerne untersuchen, warum Menschen heute Hunde halten, was ihre Beweggründe sind und was Hunde ihnen "geben".

    Möchtest du nur etwas über Hunde als Sozialpartner, also ohne "richtige" Arbeit, oder schreibst du auch über Arbeitshunde? (Blindenhunde, Behindertenhunde, Hütehunde, Jagdhunde usw.)

    VG Yvonne

    Hallo

    Ich würde mich über Erfahrungsberichte zu Anita Balser freuen, denn sie gibt in Gießen auch einige Seminare und 2 davon würden mich interessieren, allerdings steht in beiden Beschreibungen, daß jeder einzeln dran ist und die anderen Hunde solange abseits warten müssen. Das verstehe ich so als wenn man die meiste Zeit mit warten und zuschauen verbringt. :/

    VG Yvonne

    Sorry für OT, wenn es bereits eine Thread dazu gibt freue ich mich über den Link. ;)

    Hallo Marion

    Meine Hündin ist von Spielzeug auch nicht so begeistert.
    Ich habe dann in der Wohnung mit ihr geübt. Erst habe ich das Spielzeug vor ihr hergezogen, wie bei einer Katze :irre: , später dann mit ihr gezergelt und es auch ein Stück geworfen und bin hinter ihr hergelaufen und hab sie gescheucht, damit das Spielzeug interessant wurde. Dabei habe ich immer nur kurz gespielt und das Spielzeug im wildesten Spiel weggeräumt, so wurden bestimmte Sachen schnell interessant. Mittlerweile spielt sie mit Tauen und auch mit Bällen an einer Schnur. Die Schleuderbälle, ich hab die billigen aus dem kik, bringt sie mir mitlerweile sogar 2x wenn ich sie werfe, beim dritten Mal zeigt sie mir noch wo der Ball liegt und ich kann ihn selbst einsammeln :D , also fliegt er allerhöchstens 2x.
    Ein richtig begeisterter Spielzeug- und Apportierhund wird sie aber wohl nie.

    VG Yvonne

    Hallo Janina

    Worauf du dich mit einem älteren Hund (= kein Junghund) vermutlich einstellen musst, ist das sie etwas langsamer und vorsichtiger an die Geräte heran geht als ein jüngerer Hund. Wobei es da natürlich auch Unterschiede gibt.

    VG Yvonne

    Hallo Beate

    Die Idee mit dem mitmachen bei dem Rennflash finde ich richtig gut.
    Ich selbst habe Shila nur in Gegenden wo es sicher ist ohne Leine, so dass ich sie rennen lassen kann, wenn sie einen Anfall bekommt. Shila ist jetzt 4 Jahre und hat diese Rennattacken nur noch recht selten. ;) Da ich sie normalerweise rennen lasse oder sogar animiere weiter zu laufen, denke ich schon, ich könnte sie im Notfall zu mir rufen, weil es halt selten ist, dass ich rufe.

    VG Yvonne

    Zitat

    Ach Jörg, es geht doch nicht nur um Deine Hunde oder fremde Hunde, sondern auch um die beteiligten Hundebesitzer... Im Fernsehen lief mal ein Bericht über (ich glaube, sie hieß so) Anne Krüger, die Hütehunde/border Collies auch nur über Stimme und den Appell an deren Intelligenz und deren Freude zur Mitarbeit ausbildet... Und was soll ich sagen, ihre Hunde waren top. Dasselbe bestätigte mir auch eine Dame, die dort einen Kurs besuchte. Allerdings sind die wenigsten Menschen in der Lage so zu arbeiten...
    Ich bilde mir ein, daß mir das auch gelingen könnte, allerdings wüßte ich (für mich persönlich) keinen guten Grund, warum ich auf andere Motivationen verzichten sollte, wenn sie mir gute Dienste leisten und Erfolg bescheren...
    Um so mit Hunden umgehen zu können, braucht man Dog Sense. Ein bestimmtes Hundegen. Manchen Menschen ist dies in die Wiege gelegt und ihnen gelingt es tatsächlich auf einer tiefen Ebene mit dem Hund zu kommunizieren...
    Aber es gibt leider auch genug Menschen, die sich einbilden, sie hätten diese Hundegen, die aber wenn man genauer hin sieht doch nur über Strafe/Meidemotivation arbeiten.
    Und noch mehr Menschen gibt es, die eigentlich wohl besser gar keinen Hund hätten, weil ihnen so jegliches Hundeverhalten fremd ist... Sollen alle diese Menschen (und es sind viele) ihre Hunde abgeben? Soll man diesen total Unwissenden wirklich versuchen als erstes dieses tiefe Verständnis beizubringen? Oder sollte man ihnen erst etwas an die Hand geben um eine grundsolide Basis zu schaffen, um sie dann darauf aufbauend in die tiefen Tiefen der Hundekommunikation einzuführen????
    Gerade nämlich mit dem Beobachten tun sich die meisten Leute schwer... Und das Tun erschreckt mich bei vielen Menschen zu Tode...

    Genau das meinte ich mit "natürlicher" Anführer. =) Hab mich vielleicht etwas blöd ausgedrückt.

    VG Yvonne