Interessant fände ich zu wissen, ob es hier im Forum jemanden gibt der sich wirklich einer Nachkontrolle unterziehen „musste“?
Ich mach ja Nachkontrollen. Bei mir selbst hatte ich bisher nur Vorkontrollen.
Was magste wissen?
Also, man geht natürlich nicht unangekündigt hin, das wäre ja völlig absurd. Ich rufe da an, mach einen Termin aus, an dem es für uns beide passt und dann komm ich entweder zuhause vorbei oder wir treffen uns irgendwo in der Mitte zum gemeinsamen Spaziergang mit dem Hund.
Wir plaudern darüber was gut läuft und was nicht so gut läuft, ob Hilfe benötigt wird, ob ein*e Trainer*in sinnvoll wäre, trinken vielleicht einen Kaffee, die Besitzer (ja, bei uns gehen die Tiere nach 6 Monaten offiziell in den Besitz der Adoptanten über. Im Falle einer Abgabe hat der Verein aber Vorrecht oder Mitspracherecht) berichten ein wenig - das war's.
Und zu Pandemiezeiten hab ich's auch ausfallen lassen - zum Beispiel bei einem älteren Paar, das einen Pflegi von uns adoptiert hat. Die schreiben eh ab uns zu mal eine Nachricht und schicken ein Foto - da weiß ich eh, dass ich mir keine Sorgen machen muss. Also kommt da ein Häkchen an "Nachkontrolle okay" und aus die Maus.
Aber ich muss auch sagen, dass die Adoptanten sich auch von sich aus oft melden, da kommt immer mal eine Mail, ein Foto, eine Nachricht oder eine Frage. Und die, die in der Nähe wohnen, fragen auch immer mal, ob man zusammen eine Runde spazieren geht. In solchen Fällen ist eine Nachkontrolle dann auch einfach nicht so wichtig. Das soll ja nicht pro forma gemacht werden weil wir alle so irrsinnig deutsch sind, sondern um Probleme aufzufangen.