Warum musst du denn daraus jetzt eine Grundsatzdiskussion machen? Schade.
ich glaube, dass das Thema das einfach mitbringt, dass es immer pendelt zwischen Grundsatzfragen, gefolgt von gegenseitigem kritischen Auseinandernehmen durch Anekdoten, Schutz der eigenen Position durch gegenteilige Anekdoten, wieder Einschwören auf "auf beiden Seiten läuft nicht alles rund und nicht alles schlecht" und dann fängt's wieder von vorne an.
Ist ja auch ein emotionales Ding, in dem man sich schnell angegriffen fühlen kann, da die latente Unterstellung, man selbst würde irgendwas falsch machen, keine gute Hundehalterin sein, keine Ahnung von der anderen Seite haben usw. immer schwelt.
Ist einfach ein Thema, das verletzlich macht und dann immer wieder mal überschwappt.
Ich kann's nachvollziehen.
Auch ich bin ja z.B. vom Tierschutzbashing geprägt, das hab ich in diesem Thread gar nicht so heftig erlebt, aber schon oft genug hier in anderen Threads. Und in denen, das fällt nur immer schwer mitzuschneiden, geht es natürlich nicht darum, dass Tierschutz generell Mist ist, sondern um Beratung und ausschnitthafte Beobachtungen. Anderen geht's so mit Hundesport, wieder anderen damit, dass sie kurznasige Hunde haben. Man schleppt das alles mit und antwortet dann entsprechend auf die Gesamterfahrung.
Ich glaub, man muss sich nur zwischendurch sagen, dass man sich nicht ans Bein pissen wollte und dann ist das hier durchaus gewinnbringend, auch mit der überkochenden Sprache. Der Thread hier hat ja vor allem dieses Potenzial da gegenseitige Einblicke zu ermöglichen.