cn684 - was passiert, wenn du die Auflösung unter "Bildschirme" oder "Monitore" oder wie das bei Windows heißt änderst?
Beiträge von Momo und Lotte
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Mein Beileid zu eurem Verlust. Komm gut rüber P.
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Boah, keine Ahnung. Ich hätte das jetzt fast eher für ein zerpflücktes Gewölle gehalten. Ist dafür zu klein wahrscheinlich, oder?
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Darf ich euch mal was zur Wasserflaschen-Situation beim Coffee fragen?
Ich mein, klar, der Trainer wollte ja, dass Coffee hochgeht. Aber ich verstehe nicht so richtig, wieso genau da der Moment der Korrektur war. Vielleicht hab ich zu unaufmerksam geguckt (und ich muss auch sagen, dass mir Mimik lesen am Bildschirm, bei einem Hund mit zwei verschiedenen Augenfarben und Gummimaulkorb schwer fällt).
Aber Coffee hat - so wie ich es wahrgenommen habe - schon früher gedroht. Ich hatte das Gefühl, dass das Drohen aber nicht gemaßregelt werden sollte, sondern das nach vorn gehen. Dann hat der Trainer gespritzt und das war fast zeitgleich mit Coffees Nach-vorne-gehen, weshalb ich nicht einschätzen konnte: Hat der Hund durch das Nach-vorne-gehen des Trainers ausgelöst oder waren sie zeitgleich oder war Coffee ne Millisekunde früher?
Wie habt ihr das beobachtet?
Was mich außerdem etwas gewundert hat: Der Trainer gibt ein Kommando, Coffee führt es aus, kriegt die Tube und minimal nach der Tube das Lob. Das würde ich anders machen, erst loben, dann belohnen. Wieso macht der das so herum?
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Ich fänd es sehr schade, wenn Tina jetzt vergrätzt würde...
So viel Richtiges hier auch gesagt werden mag, das hilft doch jetzt gerade in einigen Bereichen nicht konkret und akut weiter. Niemand hat den Hund gesehen und der Ankereffekt mag hier in die persönliche Beurteilung der Situation durchaus mit einspielen.
Tina, ich würde mich freuen, wenn du dich noch mal meldest. Vielleicht kannst du uns mal Videos einstellen. Oder, wie gesagt, vielleicht wohnt jemand aus dem DF in deiner Nähe, der*die die Situation gut einschätzen kann und mal ein Auge auf euch wirft. Ist zwar dann nicht unbedingt ein*e Trainer*in, aber einiges an Erfahrung haben hier trotzdem viele.
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Terri-Lis-07 : Lyme-Arthritis gibt's. Aber ich nehme an, dass sie das gecheckt haben. Ich mein, die haben den Hund ja ins MRT gejagt, da werden die sicher insgesamt halbwegs eingehend untersucht haben.
Ich dank übrigens den investigativen Recherchiererinnen hier, ich bin da nicht soweit gekommen wie ihr im Fall Robbie. Ich denke übrigens auch, dass es der gleiche Hund ist in beiden Einträgen.
Übrigens, wie findet ihr den Ajax? Ich finde den ja ziemlich hässlich aber seeehr charmant, aber den will ich nicht sehen, wenn ein Fuchs die Downhillstrecke runter flüchtet. Der brettert doch unter wildem Geläut allem nach, was sich bewegt, und macht dabei nur wenige Kompromisse, oder? 🙈
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Ich bin nun auch durch.
Mich nervt das mit Robbie. Nicht, dass die aufgegeben haben, sondern dass das überhaupt versucht wurde. Die haben ihren ersten Hund, einen Dackel und gar keine Ahnung von solchen Fällen Das ist nicht schlimm, aber das Risiko, dass es schief geht, wäre mir deutlich zu hoch gewesen. Robbie ist ja vermutlich kein Hund, der niemalsiemals eine Beziehung zu einem Menschen eingehen wird, aber er braucht dafür länger und damit sie stabil wird nochmals länger. Wenn der Mann diese Bindungsperson ist und dann nach drei Wochen wieder als Konstante "wegbricht", ist das auch einfach schwierig für so einen Hund. Über den wurde doch am Anfang gesagt, dass er mit seinem Herrchen cool war, nach dessen Tod aber problematisch wurde... Der braucht einfach diesen einen Bindungspartner und Konstanten als Eckpfeiler dafür, dass überhaupt irgendwas geht. Ich finde es ganz schlimm, dass der Kerl wieder einen Bruch erlebt hat, kann mir vorstellen, dass er das schlechter wegsteckt, als andere, offenere Hunde.
Und bei Sophie - ich muss sagen, dass ich das anders trainiert hätte und erstaunt bin, dass das Trennen der Hunde so gut funktioniert hat. Ich hätte eher die Distanz beim Spaziergang Stück für Stück in Babysteps vergrößert und die auch immer mit was richtig Gutem verbunden. Der Megasnack, den es jeden Tag ein Stückchen weiter weg gibt und nur in diesem Zusammenhang. Das hätte sicher viel länger gedauert, ich wäre aber vermutlich trotzdem so vorgegangen. Stelle ich mir stressfreier vor. Aber mag falsch sein, keine Ahnung.
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Wir haben in zwei Hundeauslaufbereichen unsere Buddelecken (die können wir selten nutzen, denn da sind ja dummerweise immer andere Hunde, Enemycountry!) und eine Wiese ist im Brachland hinter einem Industriegebiet.
Aber das dürfte überall unterschiedlich sein, wo man fündig wird.
1,5 Jahre vergehen im Flug, echt. Ich hatte vorwiegend andere Baustellen und das Gebuddle stand in der Trainingshierarchie ziemlich hinten an. Und ich muss sagen, dass ich dafür, dass wir das nur so nebenbei geübt haben, total zufrieden bin.
Ich würd da bei euch den Stress rausnehmen und nicht immer wieder in diesen unfruchtbaren Konflikt gehen. Der Junge ist ja ein Kalb und ob der immer so geduldig bleibt, weiß man erstens nicht und zweitens ist ja auch nicht so super, wenn er immer in den Rausch gebracht wird, um dann Impulskontrolle zu verlangen, die er noch gar nicht aufbringen kann.
Deshalb würde ich erst mal das Köfferchen packen, lernt alles, was hilfreich sein kann. Tricks, Umlenken, Sachen wie "raus da", schönes Apportieren, ... was halt Spaß macht. Und meidet die Suchtquelle. Und nähert euch der Suchtquelle wieder vorsichtig, wenn ihr ein paat Werkzeuge mehr im Koffer habt, die er so richtig schön verinnerlicht hat.
Viel Erfolg! :)
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Ich kenn das gut, meine Alma würde auch buddeln, bis ihr die Vorderläufe morsch werden. Und wir arbeiten jetzt (mehr oder minder konsequent) seit fast 1,5 Jahren daran - langsam wird es besser.
Besser heißt: ich kann ihr verbieten auf Wiesen zu gehen, unser "raus da" sitzt wirklich gut.
"Raus da" habe ich aber an anderen Stellen ausgebaut, die weniger aufregend für sie waren. Und ich muss das Kommando bis heute bringen, bevor die Frist abgelaufen ist, also bevor sie im Tunnel ist.
Bei uns sind das inzwischen so 30 Sekunden und wird stetig mehr.
Und das hieß, wie Frechdax schon sagte: wirklich erst mal konsequent attraktive Wiesen meiden.
Zusätzlich hab ich Orte etabliert, an denen sie buddeln darf.
Darüber hinaus habe ich einen Griff ins Geschirr etabliert (positiv aufgebaut), damit ich ankündigen kann, dass ich sie jetzt mitnehmen muss. Inzwischen zeigt sie häufiger, dass sie doch registriert, dass ich "Schluss" gesagt habe und bricht das Buddeln ab - toll findet sie das nicht, muss aber manchmal eben sein.
Unsere Annäherung an Wiesen, die verführerisch sind, läuft gerade noch. Dafür machen wir erst irgendwelche Übungen, die ihr Spaß machen (Anspringen, bisschen Fuß laufen und so) und dann rennen wir über die Wiese, mit viel Party. Keine Ahnung, ob das was bringt, aber wir kommen so zumindest über Wiesen - gerade noch schnell und hoffentlich in einem Jahr auch gemütlich.
Die Ursache für obsessives Buddeln kann übrigens einfach Stress sein. Alma zeigt das manische Verhalten und den Tunnel viel stärker, wenn vorher irgendwelche Hundebegegnungen waren, denn die lösen bei ihr, wie bei so vielen, Stress aus.
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Ich kann leider auch nicht wirklich was empfehlen, die hier vorgeschlagenen Sachen sind Webinare. Ich kenne die aber nicht, ich kenne nur die Jagdsachen von Anja Fiedler, die fand ich gut zu konsumieren und man kann die Videos über mehrere Jahre immer wieder ansehen.
Aggressivität als Persönlichkeitsmerkmal
Neurobiologische Ursachen der Agrression
... da gibt es noch mehr, auch eine mehrteilige Reihe zur Kommunikation, das finde ich aber irgendwie auch teuer, wenn man 4x30 Euro ausgibt.
Vielleicht hilft dir ja was davon oder du findest was anderes. :)