Alles anzeigenIch mag euch was fragen!
Pöbeltier Elsa verlässt ja gern schon mit hochgekrempelten Ärmeln, Schlagring und toupiertem Kragen das Haus. Anspannung ist jedenfalls auf unseren Standardrouten immer deutlich spürbar.
Nun ist es so, dass Elsa immer auf die andere Straßenseite glotzt (zwischen unserem Gehweg und dem anderen liegen vier Autospuren und Parkplatzreihen auf beiden Seiten, ist also echt viel Platz und viel "Deckung"). Sie wartet und erwartet immer einen Feind dort. Jeder Mensch dort drüben könnte ja einen Hund dabei haben, den man gerade nur wegen der parkenden Autos nicht sehen kann. Zur Not kann auch schon ein Hackenporsche oder Kinderwagen kurz verwechselt werden.
Aber sie pöbelt in den Momenten ja nicht, ist aber in der Bereitschaft. Wie würdet ihr das handhaben?
Doofe Frage, aber gehst Du zuerst durch die Tür oder Elsa? Hat jetzt nix mit Weltherrschaft zu tun, aber bei uns macht es einen deutlichen Unterschied, wer zuerst geht. Hier müssen sie warten, ich schaue aus dem Haus, sage ok und dann dürfen sie raus. Ist schon direkt ne ganz andere Grundspannung.
Ansonsten könntest Du mal versuchen, ob es einen Unterschied macht, wenn Elsa hinter Dir geht.
Ich finde die Frage gut. Wir haben bestimmte Passagen, an denen Elsa warten muss und ich vorgehe - eine davon ist unser Treppenabsatz. Ich öffne die Tür und sage "eins vor", dann gehen die Hunde auf die erste Treppenstufe. Dann kann ich die Tür schließen, vorgehen, die Lage checken und sage dann "okay" - ab dann überholen 2/3 der Hunde bis zur nächsten uneinsichtigen Stelle.
Irgendwie kriege ich das mit dem hinter mir laufen nicht über weitere Strecken hin, alle kennen zwar "vor mir" und "hinter" als Kommandos, da sind wir aber bei Weitem nicht so weit, dass sie das über mehr als vielleicht 10m könnten.
Gesetz dem Falle, ich kriege ihnen das nicht beigebracht (und ehrlich gesagt fänd ich's am besten, wenn alle hinter mir oder alle vor mir wären, krieg ich aber nicht hin) wäre es sinnvoll, das Verhalten (glotzen, Erwartungshaltung) abzubrechen? Oder lieber die Route anders belegen? (z.B. da immer zu Tricks auffordern, die aber dann häufig ohne Belohnung ablaufen müssten wegen der Medikamente) Oder lieber permanentes verbales "heititeitijaissenichteinfeini?" um die Erwartungshaltung zu ändern?