Beiträge von Momo und Lotte

    waaah, da kommt ja schon wieder ne andere Zahl raus. Wieso kommen denn überall unterschiedliche Zahlen raus? 🙈 Ich schwöre, die Zahlen spüren, dass ich Angst vor ihnen hab und deshalb machen die einfach Faxen.

    "Deine" gefällt mir aber bisher am besten. Die ist nicht ganz so wenig aber im realistischen Rahmen.

    (ich habe nun alles zwischen 1300 und 2000 netto zu bieten. Ist für mich Blödi ein bisschen wie Lotto spielen, dieser Tarifvertrag. Oder wie pokern. Oder wie einen Aal mit den Händen fangen. Oder wie das hier, nur dass ich eine Hand an die Stirn geklebt hab und mit der anderen pople.)

    Ähm, eigentlich nicht. :fear:

    Wenn du weißt, nach welchem Tarifvertrag bezahlt wird und wie du eingruppiert wirst (Gruppe UND Stufe) und du Stellenanteile, Steuerklasse, Kirchensteuer richtig eingibst, dann kommt da schon das zutreffende Ergebnis raus.

    Ach, jetzt erst gemerkt, der Link führte einfach zum falschen Tarifvertrag, daher kam eine andere Summe raus. Mit der VKA hab ich ja nichts zu tun, habe ich eben nicht drauf geachtet, da die Oberfläche identisch mit der des TV-L ist.

    Gruppe und Stufe kenne ich selbstverständlich, nur habe ich aus dem Personaldezernat eine Summe mitgeteilt bekommen, nämlich die jährlichen Personalkosten für meine Stelle, die für Verwirrung sorgt (weil nicht aufgeschlüsselt ist, wie viel dieser Personalkosten eben auf den Bruttoverdienst fällt und wie viel auf andere Posten, :1,7 funktioniert hier jedenfalls nicht so recht). Und die daraus errechnete ungefähre Summe entspricht auch nicht grob der Summe, die mir meine zukünftige Vorgesetzte genannt hat. Und beides entspricht nicht dem, was ich mit dem TV-Rechner errechnet habe.

    Ich frage mich ohnehin, wie punktgenau die monatliche Besoldung für die betreffende Stelle vorherzusagen ist. Für meinen jetzigen Job variiert mein Gehalt jeden Monat, genau den Wert aus dem Rechner habe ich tatsächlich nie auf meiner Abrechnung. Eigentlich immer (sogar deutlich) weniger.

    Ist aber immer wieder ne Überraschung.

    waaah, da kommt ja schon wieder ne andere Zahl raus. Wieso kommen denn überall unterschiedliche Zahlen raus? 🙈 Ich schwöre, die Zahlen spüren, dass ich Angst vor ihnen hab und deshalb machen die einfach Faxen.

    "Deine" gefällt mir aber bisher am besten. Die ist nicht ganz so wenig aber im realistischen Rahmen.

    (ich habe nun alles zwischen 1300 und 2000 netto zu bieten. Ist für mich Blödi ein bisschen wie Lotto spielen, dieser Tarifvertrag. Oder wie pokern. Oder wie einen Aal mit den Händen fangen. Oder wie das hier, nur dass ich eine Hand an die Stirn geklebt hab und mit der anderen pople.)

    1.5. Chaotisch oder ordentlich?

    Megachaotisch. Wirklich abnormal chaotisch.

    Dabei stets bestrebt nur charmant und unkonventionell aber höchst organisiert zu wirken.

    2.5. Zögerst du?

    Ja, bei fast allem, was wichtig ist. Ich muss alles dreißig mal durchgrübeln und winke dann der Chance Adieu.

    3.5. Wenn du für einen Tag Superkräfte haben könntest, welche wären es?

    Ein Tag Lottozahlen vorhersagen können reicht mir voll und ganz. Danach bewerfe ich alle Probleme mit Geld bis sie weggehen.

    Ist hier jemand:

    - erwachsen (also mit Wissen über Erwachsenendinge wie Steuern und so)

    - vertraut mit den Geheimnissen des öffentlichen Dienstes aus

    - diese Tarifverträge möglichst auswendig könnend

    - bereit, mir ne kurze Gehaltsfrage (die richtig dumm ist) per PN zu beantworten

    - sich anschließend nicht über mich lustig zu machen, weil ich so blöd bin?

    Wenn die Person an der Uni arbeitet, am besten sogar im Personaldezernat, wäre das gar nicht schlimm.

    Wir hatten heute unsere zweite Injektion, nun bei einer anderen Praxis.

    Postleitzahl 42 (Wuppertal)

    Librela 10mg: 38,50

    zzgl Beratung: 13,04

    zzgl Material: 3,21

    zzgl Injektion 10,06

    = 64,81

    zzgl. Umsatzsteuer 77,13

    also sind wir da schon mal deutlich günstiger weggekommen als beim Haustierarzt (der sich einfach nie wieder gemeldet hat) und haben den Folgetermin nun auch direkt in der anderen Praxis ausgemacht.

    Ihr Wortzerdröslerinnen.

    Kommt übrigens aus dem mittellateinischen und heißt in etwa "aus der Anschauung" - komisch, wie sich das in der Bedeutung verändert hat. Ist das dann so eine Art inkorporiertes Wissen?

    Aber so großartig ich eure Definitionen finde - bei meinem ersten Hund hatte ich das nicht. Das war kein "ich kann das automatisch einschätzen weil ich's so oft gesehen/gemacht hab". Ich bin mit zwei Yorkshire Terriern aufgewachsen und habe dabei exakt nichts über Hunde gelernt weil die einfach nicht gelesen wurden. Die hingen an der Flexi und haben gemacht, was sie wollten und wenn ich die als Kind voll schlimm behandelt habe, hat mir auch nie jemand gesagt, dass ich das lassen soll.

    Ich war also bei Luna ein nahezu unbeschriebenes Blatt.

    Ich war mit ihr ein paar Mal in der Hundeschule im Dorf, wo man solche Sachen wie den Alphawurf und Anbrüllen und an der Leine hochreißen gelernt hat.

    Und ich weiß noch, dass ich mir davon nicht viel angenommen habe weil's mir zu brutal war - aber auch nicht gar nichts.

    Und ich war viel mit irgendwelchen Punks unterwegs, die auch überwiegend sehr hart mit ihren Hunden waren.

    Ich war nicht so hart mit Luna aber sicher in vielen Fällen ungerecht.

    Zu grob - und gleichzeitig in anderen Bereichen zu lasch.

    Vermutlich hatte ich echt einfach riesiges Glück mit ihr und weder Intuition, noch Instinkt, noch Wissen.

    Und es ist einfach nie irgendwas passiert. Die war einfach lieb, hat sich mit allem und jedem verstanden oder zumindest arrangiert...

    Und so kam es dann, viele Jahre nachdem wir Luna geholt hatten, auch immer wieder zu solchen Szenen:

    Klein Momo (na gut, da bestimmt auch schon 20 und nicht mehr klein) mit Luna (weiß), ihrer Tochter Elodia (schwarz) und Jagdschwein Lotte (Basset Fauve) im Wald. Ich hab da nur eine Leine umgebunden. Und es ist gut vorstellbar, dass ich wirklich nur diese eine (für Lotte) dabei hatte.

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    Ich mein - welches Gottvertrauen hat mich denn damals beseelt, dass das gut geht?

    Wenn ich heute mit drei Hunden allein unterwegs bin, hab ich immer alles im Auge, scanne den Wald auf Wild, scanne Gefahrensituationen, mögliche Konfliktsituationen mit anderen Hunden, scanne die Stimmungen udn Intentionen der Hunde - und es hilft uns ja auch. Die jetzigen Hunde entwickeln sich toll. Aber wie kann es denn sein, dass ich das vorher so völlig naiv und zutiefst unbesorgt gemacht habe und es immer gut gegangen ist? Und dabei hatte ich auch viel niedrigeren Puls! :lol:

    Will in meinen Kopf nicht rein.

    Will.

    da.

    nicht.

    rein.

    :tropf:

    Ich weiß, dass ich "früher" sehr vieles nicht wahrgenommen oder erkannt habe.

    Beim gleichen Hund oder bei einem vorherigen?

    Das finde ich total spannend. Ich würde mich gerne nochmal retrospektiv mit den alten Hunden beobachten und gucken, was ich da jetzt so sehe, da hab ich ja leider keine Videoaufnahmen.

    Meine Luna war eigentlich allein von den Rassen her, die da vereint waren, ein Mix von dem ich heute dringend abraten würde. Vater war Schäfi-Rottweiler, Mutter Bullterrier-Münsterländer. Luna kam aus total unseriöser Quelle vom Bauernhofvermehrer, die Elterntiere gehörten ihm.

    Ich wusste nix über Hunde, ich hab die von klein auf immer mitgeschleppt, als sie schon 8 war habe ich sie komplett entwurzelt und aus dem Dorf mit nach Köln geschleppt. Weg von ihrer Partnerin, weg vom Garten, weg vom ebenerdigen Haus in eine Mietwohnung mitten in der Stadt. Von einem Tag auf den anderen musste sie mit mir am Fahrrad durch die Stadt. Über Flohmärkte. Auf die unzähligen Hundewiesen.

    Ich würde heute jedem sagen, dass das eine total bescheuerte Idee ist. Aber es hat einfach (in meiner Erinnerung) funktioniert, es gab nie Ärger. Ich hab einfach einen fremden Junghund mit in die gleiche winzige Wohnung gepackt. Und es lief irgendwie.

    Aus heutiger Sicht denke ich, dass sie vermutlich total gestresst sein muss und ich ganz vieles einfach nicht gesehen habe.

    Oder - das sagt meine Mutter immer - ich war einfach früher nicht so verkrampft und hab deshalb mehr Ruhe ausgestrahlt.

    Ich wüsst's so gern, wie's wirklich war.

    Der Titel ist irgendwie blöd. Falls jemandem was besseres einfällt, gern her damit.

    Ich hab in all den Jahren mit den Hunden vieles gelernt und lerne immer noch weiter.

    Aber ich wundere mich irgendwie - als ich gar keine Ahnung hatte, bei meiner ersten eigenen Hündin Luna, da war ich gerade mal 13, 14 - oder auch noch viel später bei meiner Lotte... und bei einigen, die es dazwischen gab, denke ich mir im Nachhinein, dass es mit denen so einfach war.

    Und das, obwohl ich garantiert super viel falsch gemacht habe.

    Irgendwie geistert diese schwammige Frage in meinem Kopf herum, ob das wohl so war, weil die einfach unkompliziert waren. Oder ob ich vielleicht mit "einfach nach Intuition" besser gefahren bin, als mit stetig wachsendem Hintergrundwissen. Oder ob es einfach so ist, dass ich jetzt einfach einen besorgteren Blick habe und z.B. Stressanzeichen schneller erkenne oder den Hundeknigge tiefer verinnerlicht habe und deshalb einfach häufiger denke, dass irgendwas nicht optimal läuft.

    Und dann sieht und kennt man natürlich auch andere Menschen mit Hund. Die haben nie irgendwas gelesen. Die haben nie irgendwelche Seminare besucht und dann mit Argusaugen den eigenen Hund beobachtet. Und bei denen läuft es einfach trotzdem komplett entspannt. Wenn ich so beim Autofahren aus dem Fenster gucke und sehe, wie viele Leute da mit ihren brav an der Leine zockelnden Kälbchen durch die Innenstadt gehen, überall Hunde, überall Reize, alles total hektisch und die würdigen diese Meisterleistung gar nicht - so war ich früher auch. Mit Hund mitten durch Köln.

    Wie seht ihr das?

    Geht das meiste doch irgendwie intuitiv?

    Oder wird man durch Fachwissen einfach immer besser im Handling?

    Oder verkrampft man immer mehr?

    Hat man vor dem ganzen Backgroundwissen einfach viele Probleme nicht gesehen?

    Ich für meinen Teil verstehe jedenfalls nicht, weshalb es so viele Hunde gibt, die so problemlos mitlaufen, obwohl deren Halter*innen sich so wenig mit dem Thema Hund auseinandersetzen. War bei mir selbst ja auch so.

    Hmpf.

    Joah, das mit dem Optigrill und Steaks habe ich schon mehrfach gesehen, gerade die Unterseite des Steaks ist iwie nie so pralle.

    Ich bin aber auch eh kein Fan von diesem "automatisiertem" braten. 2-3 gute Pfannen, für Steak die gute Gusseiserne, Ofen und gut ist. Mehr brauch ich nicht. Ok, ich habe auch einen Sandwichmaker, da kann man sich gut austoben :nicken:

    Ich hab auch nie gedacht, dass man einen Kontaktgrill braucht. Aber hab mal einen und hab dann plötzlich keinen mehr - da verfinstert sich der Himmel!

    Ein Kontaktgrill ist so ein bisschen wie Alltagsraclette. Hier ein Auberginchen, da eine Paprikahälfte, ein Stück aufgetauter Laugenteig - snackysnackysnacky - und in Zeiten, in denen man kein Öl mehr kaufen kann: in Gold nicht aufzuwiegen, so ein Kontaktgrill!