Beiträge von Momo und Lotte

    Was wächst da in einem Garten in meiner Hood, was total nach Maggi riecht und eindeutig weder Liebstöckel noch Wildschwein ist?

    Ich hab letztens schon an allen Pflanzen in deren Vorgarten geschnüffelt und konnte nicht ausmachen, von welcher Pflanze das kommt. Aber wenn man da vorbeigeht ist man in einem olfaktorischen Meer aus Maggi, jedes Jahr aufs Neue.

    Was mag das sein?

    Ist das KH sehr ländlich gelegen? Gute Besserung an deinen Freund!

    Danke dir, richte ich gern aus. :)

    Schwelm heißt die Stadt, ist jetzt nicht so richtig ländlich. Eine Kleinstadt umzingelt von Großstädten würde ich sagen. Hier in Wuppertal gibt es mehrere Krankenhäuser, die wohl äußerst unterschiedlich mit veganem Essen umgehen. Bei dem einen gibt es fest verankert vegane, vollwertige Mahlzeiten, im anderen kriegst du halt einen Mix aus Beilagen, Kartoffeln, Reis und Salat z.B.

    Ich bin froh, dass ich schon ewig nicht mehr im Krankenhaus essen musste, schlechtes Essen macht mich ganz unglücklich. Und ich hab auch nix gegen Spinat und Kartoffelstampf - aber da muss dann doch was Knuspriges oder Knackiges dazu! Mich schüttelt's total bei der Vorstellung, dass da drei glibbrige bis breiige Komponenten auf dem Teller sind. :lol:

    Un überhaupt - Milchreis ist irgendwie kein Mittagessen und dazu gehört, wie Terri-Lis-07 vollkommen plausibel herausgestellt hat, ca eine Unmenge Zimt.

    :ops:

    hier gibt's doch Waldbesitzer*innen, nicht wahr?

    Wie ist denn das, wenn man Wald besitzt?

    Ich nehme mal an:

    - man muss aufpassen wegen Borkenkäfer und Schädlingen, die sich auf andere Waldstücke ausbreiten könnten

    - man muss aufpassen, dass, falls da Wege drüber führen, die Bäume in guten Zustand sind damit niemandem was auf den Kopf fällt

    - man darf das nicht irgendwie abzäunen weil das Wild da sonst nicht mehr seiner Wege ziehen kann

    stimmt das so?

    Muss man das Holz denn fällen? Also, wenn da jetzt keine Gefahr in Verzug ist?

    Und muss das dann z.B. Monokultur Fichte bleiben oder kann man auch sagen, dass man da jetzt lieber einen natürlichen Wald hätte, sofern der Boden das hergibt?

    Der Umgang von Kindern mit Hunden nervt mich auch ganz oft, beobachte ich häufig, wenn die Kinder bei uns vor der Schule abgeholt werden. Nebenan ist auch noch eine Grundschule. Da sieht man einfach Umgang zwischen Kindern und Tieren, bei denen einem die Nackenhaare zu Berge stehen und in denen man sich wünschen würde, dass die Erwachsenen mal was sagen. Die sagen aber nie irgendwas, die halten einfach Pläuschchen mit anderen Eltern und ignorieren sehendes Auges, wie da die Hunde durch die Gegend gezerrt werden, von Arm zu Arm gereicht werden, an ihnen herumgezuppelt wird...

    Meine alte Hündin, die Lotte, war super in solchen Situationen. Die konnte fast immer freilaufen weil die nie zu anderen Hunden oder Menschen hin ist und wenn die zu ihr kamen, supergut im Umgang mit denen war.

    Lotte lief immer vor mir, so kam es irgendwann, dass sie und ein etwa 1,5-2-jähriges Kind aufeinander trafen. Lotte so 10 Meter vor mir, das Kind so 10 Meter vor der Mutter. Lotte wollte am Kind vorbei, als das Kind Lotte einfach von der Seite geschnappt hat und im Gesicht herumgetatscht hat. Ich hab mich total erschrocken, weil ich damit im Leben nicht gerechnet habe (weil ich mich einfach mit kleinen Kindern so gar nicht auskannte). Und Lotte hat sich einfach hingesetzt und das Kind machen lassen und war total freundlich. Aus heutiger, weniger naiver Sicht weiß ich, dass das auch hätte anders ausgehen können, zumindest mit einem anderen Hund, aber auch dem nettesten Hund kann's zu viel werden (oder er kann unerkannte Schmerzen haben oder sich erschrecken)

    Mein Patenkind hat jetzt gerade das Alter und ich lasse sie nur mit Bolle zusammen, Elsa und Alma wird sie erst mal nicht kennenlernen, obwohl ihr beigebracht wird, wie man mit Hunden umgeht.

    Sie sagt schon immer "Hund - an die Seite!" und stellt sich so weit wie möglich ruhig an die Seite. Oder "Hund- Armi!" wenn es keine Möglichkeit für sie gibt, auszuweichen. Und wenn sie einen Hund streicheln darf, dann macht sie das ganz, ganz vorsichtig und weiß, dass man das nicht einfach so machen darf.

    Extrem nervig ist es nur, wenn unzählige Hundehalter*innen dann ihren Hund einfach auf das Kind zurennen lassen, da stand ich schon oft dazwischen und hab geblockt.

    Schwieriges Thema, Hunde und Kinder....

    Bolle hat am Montag die dritte Librelainjektion bekommen, sie wurde im Nacken gesetzt, nicht wie zuvor im hinteren Rücken. Danach hat er sich schwallartig erbrochen, ich weiß aber nicht, ob es einen Zusammenhang gibt.

    Ich musste feststellen, dass er in den letzten Tagen vor der Injektion die Treppen zum Garten wieder hochgestiegen ist (also, die Hinterläufe nacheinander genutzt), statt wie die anderen die Treppe hoch zu springen (annähernd mit beiden Hinterläufen gleichzeitig), das hat für mich bestätigt, dass ich mir die Wirkung nicht einbilde.

    Die andere Bestätigung für die Wirksamkeit wurde nicht durch eine nachlassende Wirkung belegt, sondern durch verändertes Verhalten des Muckimannes nach der Injektion.

    Am Mittwoch war ich nämlich kurz in der Schule, Abinoten wegbringen, ich bin aber eigentlich krankgeschrieben. Eine liebe Kollegin hatte mir ein Gute-Besserung-Törtchen gebacken. Apfel-Rhabarber, gedeckt mit Puddigcreme und Erdbeeren. Total hübsch, total lecker. Wollte mir einen Kaffee dazu machen und stellte das Törtchen auf einer Ablage neben der Couch ab. Meine Hunde klauen ja nicht. Die sind ja wohlerzogen.

    Denkste.

    Nix hatte ich von meinem Törtchen. NIX. Bolle stand auf der Couch, hochgradig verrenkt, um an die Ablage zu kommen und hat es komplett aufgefressen und sich komplett mit Puddingcreme beschmiert :skeptisch2:

    Und nun: der Typ macht Sachen, die hat er lange nicht mehr gemacht. Fetzt am Anfang des Spaziergangs ein bisschen herum, spielt mit mir, kommt ins Bett gehüpft, will schmusen, kratzt sich inbrünstig im Nacken.

    Vor allem ins Bett springen und so richtig schmusen, das gab's wirklich eeewig nicht mehr.

    Voll schön.

    Da verzeihe ich ihm glatt, dass er mein Törtchen verspeist hat.

    hmmm... ich weiß nicht, wie man es "richtig" macht. Im Schäfer-Fall in der Türkei wäre ich vermutlich langsam und deeskalierend zurück in die Richtung gegangen, aus der ich gekommen bin, hätte mich aber nicht kleingemacht. Im Fall Georgien nach Möglichkeit auch, langsamer Rückzug wäre da meine Devise, "fuchteln" würde ich wohl nicht. Einen Schritt nach vorn, ob jetzt als Tritt oder als Einschüchterungsversuch, hätte ich mir vermutlich gespart - außer wenn der halt wirklich auf mich zufliegt und das sozusagen meine letzte Rettung wäre.


    Aber ich habe auch erst vorgestern erlebt, wie ein Hund auf 100 Meter Entfernung Zeter und Mordio geschrien hat, als ich einen langsamen Rückzug angetreten habe (im wenig exotischen Schwelm wohlgemerkt). Deshalb, who knows, vielleicht auch nicht ideal.

    Ich habe vor ca 15 Jahren mal eine Erfahrung damit gemacht. Mein Ex und ich erkundeten eine Industriebrache, scheinbar war dort alles schon lange stillgelegt. Plötzlich kam ein Hund bellend auf uns zu und machte heftig Alarm. Mein Ex rannte sofort los, durch das große Metalltor und schloss es hinter sich. Ich war wohlgemerkt noch drinnen. Der Held. Der Hund rannte ihm mit Getöse hinterher, ich hatte mich nur langsam abgewendet und ging langsam Richtung Tor. Der Hund verfolgte meinen Exfreund, mich nicht. Und nachdem er etwas am Tor Alarm geschlagen hatte, wandte er sich mir zu, war aber ruhig, beäugte mich und ich ging langsam aus dem Tor, ohne, dass er mich gehindert hätte oder angegangen wäre. Ich glaube, deshalb ist das langsame Weggehen mir irgendwie als sinnvoll hängen geblieben.

    War aber auch kein HSH, sondern einfach ein Labbimix oder so.