Ich glaub auch nicht so ganz daran, dass das hier echt ist.
Mein Profiling sagt mir: wer sich das wirklich fragt, der bemüht die Suchmaschine.
Und wer wirklich so desinteressiert ist, meldet sich nicht in einem Forum an.
Aber falls es jemand liest, der noch nach Gründen sucht, weshalb man ein Nein akzeptieren muss, sogar wenn es unausgesprochen ist, sogar wenn einfach nur eine Leine am eigenen Hund ist und die Distanz vergrößert wird, ich hab da noch einen Grund.
Meine eine Hündin, Elsa, ist schwer herzkrank. Sehr, sehr. Sie regt sich enorm auf bei anderen Hunden, gerät total in Stress. Und das gipfelt bei ihr in Atemnot mit Schnauzenatmung, die bis zur Ohnmacht führen kann. Und jede dieser Situationen, die unnötig in die Länge gezogen werden, weil irgendwer das erst noch ausdiskutieren will und Tante-Käthes-Weisheiten auspacken will, ohne sich jemals mit der Materie befasst zu haben, erhöht das Risiko, dass Elsa einfach so umfällt und vielleicht irgendwann auch nicht wieder aufsteht.
Meine beknackten Nachbarn mit ihrem Shiba probieren das gern immer wieder aus. Weil, ey, die haben ihren ersten Hund und der ist megaunkompliziert, demzufolge wissen sie ja offiziell, verbucht und besiegelt, wie Hunde funktionieren. Tutorials sollten die drehen. Webinare geben. Eine Problemhundbetreuung eröffnen. Der §11er sollte ihnen gewidmet werden. Feddersen-Petersen sollte ihnen die goldene Flexi überreichen.
Nee. neenee. Falls es irgendwen gibt, der das hier liest, den das wirklich intressiert und der nicht nur ein bisschen Krawall erzeugen möchte: Macht's bitte echt einfach nicht.
Man kann das voll gut ausdrücken, wie etliche vor mir. Man kann aber auch einfach sagen: is asi, lasset.