Beiträge von Momo und Lotte

    Der hatte "immerhin" noch Kunst studiert

    mein Herz! Hast du dieses Knirschen gehört? MEIN HERZ! Und das von einer Musikerin!


    Zum Thema intelligent und gleichzeitig nicht so richtig lebenstüchtig für unser System: Ich hatte mal in Pädagogik so einen Fall von einer Familie, ich glaube der Name war russisch, die ziemlich viele Kinder hatten, die alle exorbitant hochbegabt in allen möglichen Bereichen waren, weil die schon so extrem früh alles mögliche gefördert haben. Auch körperlich - da hatten die Kinder Klimmzugstangen über die Wiege und so. Ich erinnere mich nur noch daran, dass die Kinder alle wirklich durch die Decke gegangen sind, letztlich aber irgendwie doch am Leben mehr oder weniger scheiterten (oder vielleicht auch nicht scheiterten, sondern relativ normale Wege einschlugen?) - weiß jemand den Namen der Familie oder wovon ich spreche? ich würde das gern noch mal nachlesen und habe leider meinen Pädagogik-Hefter aus dem Jahr 2001 gerade nicht greifbar.

    Und für die Leute, die gerne Tests machen Karpatenköter - kennst du diese wunderbare Seite mit den Einstellungstests ? Das macht echt Spaß. Birgt aber eine gewisse Suchtgefahr.

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    also gut, dann nehme ich noch einen Punkt in der 16, wir sind hier ja nicht bei ibimseinszweizylinder.
    Aber jetzt reicht's.
    Oder hat noch wer einen Stein? Ich will hier jetzt auch keine Korrekturphase abbrechen, wenn jemandem noch was auf der Seele liegt.

    boah :lol: , ich zieh meine Frage zurück und wir einigen uns auf: jeder Hund ist der Klügste und alle sind genau gleich toll und total verschieden! (ich nicht!)

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    Euch möcht' ich nicht als Schulklasse haben! Nur Diskussionen und Mühsal! :lol:

    jahar @Zweizylinder dann hast du eben andere Fragen als ich (Was ist Intelleigenz? Wofür braucht man die? Sein oder nicht sein? Ist atmen nicht auch schon ne Leistung? :lol: )

    Aber das sind gar nicht meine Fragen!

    Das ist also voll gemein, wenn du mich zitierst und dann einfach ganz andere Fragen stellst.

    Aber ich versuche mich an einer Antwort:

    Ich glaube, dass manche Menschen toll singen können, virtuos musizieren, kochen oder zeichnen, sehr schnell rennen können oder leicht ein Gedicht auswendig lernen können und trotzdem in vielen Bereichen kognitiv keinen Blumentopf gewinnen können. Für mich haben sie darüber hinaus unter Umständen auch keinen Nutzen.

    Kognitive Intelligenz zu messen ist halt immer schwer. Aber ich glaube, dass es Tests gibt, die geeigneter sind, als andere. Und auch wenn man die Intelligenztests für Menschen durchaus kritisch sehen kann, sie bilden doch eher ab, was kognitiv innerhalb dieses abstrakten Mediums möglich ist, als es z.B ein Wettrennen oder ein Test zur Allgemeinbildung tun würde.

    Und ich glaube, dass man das äquivalent eben am besten vergleichen kann mit der Dauer, die ein Hund braucht, um bestimmte Verhalten zu erlernen. Und das ist auch so etwas wie räumliches Denken, also hier z.B. das Flexileinenbeispiel oder auch das Abschätzen von Konsequenzen (wenn ich die Treppe hoch gehe und du die Leiter, werden wir uns oben sehen, wenn du eine Etage tiefer im Hinterhof bist und ich im Garten, wird ein Umweg schneller dazu führen, dass man sich wieder sieht, als der Versuch, die Höhenunterschiede auf dem kürzesten Weg zu überwinden usw)

    Vielleicht ist Intelligenz bei Hunden einfach das, was unserem abstrakten Intelligenzbegriff am nächsten kommt. So würd ich das sehen.

    Das ist das Problem bei den Messungen der Intelligenz. Es wird nur auf bestimmte Fähigkeiten geachtet.

    Beim Hund ist das dann die Schnelligkeit, in der Verhaltensweisen gelernt werden? Und die Anzahl der Verhalten?

    Ich mein, es ist nicht so anders als bei Schüler*innen.

    Bedienen wir ein paar Klischees für deutliche Beispiele, die aber durchaus in der Realität vertreten sind:

    Es gibt extrem strebsame Schüler*innen, auf die Verlass ist, die fleißig sind und sich gut konzentrieren können.

    Es gibt die, die alles sofort verstehen, sich aber schnell ablenken lassen, anderes spannender finden, Konflikte nicht fürchten.

    Es gibt die, die weder fleißig sind noch sich Sachen schnell erschließen, die aber vielleicht einfach extrem charmant sind und über eine gewisse Raffinesse der einen oder anderen Ermahnung entgehen.

    Und die sind ja alle schlau auf ihre Art, alle auf ihre Art gut an die Anforderungen angepasst, unterschiedlich zwar, aber zweckmäßig.

    Alles cool.

    Und trotzdem gibt es ja Hundeindividuen (und auch Menschenindividuen) die zugleich strebsam sind, Dinge schnell selbstständig verstehen und äußerst charmant und raffiniert sind. Und ich hab so welche nie. Und immer, wenn Hunde bei Top Dog vorgestellt werden oder in irgendwelchen Dokus, bei denen ich denke "das gibt's doch nicht! DAS kann der?!" sind das Border Collies.

    Mir geht's gar nicht darum, ob andere Rassen eben anders schlau sind, das glaub ich sofort. Ich hab mich nur gefragt, das wurde ja jetzt schon ein wenig beantwortet, ob das Hüten diese kognitiven und kooperativen Fähigkeiten in der Form benötigt - oder ob die Blitzbirnen eben Ausreißer sind - oder ob diese Fähigkeiten vielleicht sogar stärker ausgeprägt sind bei den BC, die nicht speziell für die Arbeit am Vieh gezüchtet werden (gibt's doch bestimmt auch? SL und AL? Ich hab keine Ahnung.) - oder ob sogar explizit mit denen gezüchtet wird, die so abgefahrene Lernleistungen zeigen...

    Ich kenn keine Border, auch sonst kaum Rassehunde. Deshalb interessiert mich auch total TanNoz - was sind denn das für Dinge, die die nicht können (die aber mit Kognition zu tun haben, also nicht Suchtverhalten, Ruhe, krasse körperliche Stärke)?

    Und wenn beides zusammenkommt, Kooperationsbereitschaft UND Intelligenz, dann wirkt das nochmal schlauer, pfiffiger, cleverer als bei Hunden, die „nur“ kooperationsbereit oder „nur“ intelligent sind.

    und dann haben die auch noch so 'ne mega Körperbeherrschung.

    Ersthaft, wäre zu meiner Schulzeit ein Border in meiner Klasse gewesen, meine Ressentiments wären ihm sowas von sicher gewesen.

    Aber diese "200 Spielsachen"-Sache, geht die eurer Meinung nach eher auf Kooperationsvermögen zurück? Also, dass das theoretisch alle Hundeindividuen rasseunabhängig könnten, aber den meisten ist das halt zu unsinnig?

    Nee, oder?

    Warum sind Border eigentlich so schlau und können alles?

    Ist die Neigung zu Stereotypen wirklich schlau? :denker:

    Nee, das sicher nicht. Aber die Neigung zu Sterotypien ist ja auch nicht dumm, sondern erst mal nur nicht funktional.

    Ich mein aber, vor oder nach dem Hypern, Abdrehen, Hohldrehen, stereotypisieren - oder parallel dazu - ist da ja scheinbar auch eine krasse Gabe zur Kommunikationsfähigkeit, zum Verstehen-wollen, zum sich-Sachen-merken... ich finde das total beachtlich.

    Also irgendwie sind ja die Übercracks gerne Border Collies.

    Ist das schon immer so? Also müssen die für ihre Hütearbeit so krass klug sein, dass sie z.B. 200 Spielzeuge auseinanderhalten können oder 97 komplexe Kommandos befolgen und nach Bedarf spontan selbstständig abwandeln/anpassen können? Oder ist das irgendwie aus Versehen nebenbei entstanden.

    Weiss jemand wie ich die Konversationen löschen kann?

    Oder wo ich das im DF finde?

    Danke schonmal!

    LG Newstart2

    Das hat mir letztens Zweizylinder erklärt:

    du wählst die Konversationen aus, die weg sollen und dann ist ganz unten ein Feld, da steht z.B. "5 Konversationen" wenn du 5 ausgewählt hast. Und da klickst du drauf, dann kannst du sie löschen.

    Diese so erarbeiteten Skills helfen übrigens auch, wenn man mal ein Tractive-Abo kündigen will. So eine Art digitale Schnitzeljagd. :)

    (so. und jetzt sag mir warum Border so schlau sind. Ein Wissen wäscht das andere.)