wölfchenarya - ich möchte mich hier nicht dazu hinreißen lassen, eine Mutmaßung über das Verhältnis von Mops und Halterin aufzustellen. Ja, vermutlich ist kein Vertrauen gewachsen. Und natürlich ist das elementar. Aber ich bin mir recht sicher, dass ich auch schon mit Hunden Dinge gelernt habe, als sie noch kein Vertrauen zu mir hatten. Wenn man sich nur in Babysteps aus einer relativ sicheren Zone herausbewegt (und der Hund fühlt sich ja im Haus zumindest sicher genug um zu spielen und zu fressen, was ich von meinen Hunden so anfangs nicht immer sagen konnte) dann ist der sichere Hafen in dem Moment die Nähe zur Eingangstür.
Wie gesagt, vielleicht ist das bei Welpen anders, das weiß ich nicht, die sind bestimmt ein Stückweit abhängiger.
Natürlich muss auch an der Beziehung gearbeitet werden.
Bei den ausgewachsenen Hunden hier passierte das glaube ich einfach nebenbei. Durch Kontaktliegen. Namentliche Ansprache und Leckerchen. Aber vermutlich auch zu einem ganz großen Teil darin, dass ich stetig darauf beacht war, ihre Grenzen wahrzunehmen und eben immer eng an und mit diesen Grenzen zu arbeiten.
Ich glaub nicht so ganz an eine schematische Abfolge, bei der erst das eine stimmen muss, bevor das andere losgeht. Ich glaube an gut dosierte Gleichzeitigkeit.
(ich wiederhole: ich bin keine Welpenexpertin)