Beiträge von Momo und Lotte

    Maizy Meine absolut laienhafte Googlesuche ("riesiger Pilz" :lol: ) hat mich übrigens zum Schuppigen Porling gebracht. Beim Habichtspilz scheinen diese Schuppen irgendwie mehr abzustehen, der war aber ziemlich glatt. Evtl. war drunter auch ein Baumstumpf. Nicht sichtbar, hätte aber dort Sinn gemacht.

    jajaja, genau, an den hatte ich gedacht, bin nicht auf den Namen gekommen.

    Aber ohne Holz auf Wiese...? Nee. Hm. Aber die sehen schon wirklich genau so aus.

    Ja Mist ey. Ich hab nämlich ganz viele, die hab ich ca 3km in den Wald rein fern jeder Siedlung an Fichten gesammelt. Und jetzt trau ich mich nicht mehr...
    :(
    Ich ess' die doch so gern und nun seit ca 30 Jahren völlig ohne Bedenken. Aber jetzt bin ich irgendwie verunsichert.

    Hmpf.

    Was mach ich denn jetzt?

    Hast du sie bisher jedes Jahr dort gesammelt und kennst die Stelle? Dann iss sie! Ich würde die die ich in meiner Kindheit im Waldstück mit meinen Großeltern gesammelt habe auch bedenkenlos essen. Meine Großeltern sammeln dort auch noch jedes Jahr.

    Es tut mir sehr leid, dass du jetzt verunsichert bist 😐

    Muss dir nicht leid tun! Alles gut!

    nee, die Stelle kannte ich nicht, ich hab mich da so hinverlaufen.
    Mensch... vielleicht mach ich mal allein den Vorkoster, bevor ich meinem Freund welche anbiete.

    Weiß denn irgendwer, ob die Gift-Safranis anders schmecken? Das wäre ja immerhin mal ein deutliches Merkmal! :ops:

    Wenn eine Leckerlitasche nach so ca 9 Monaten Benutzung mit Wurst- und Käsestückchen relativ fies stinkt - womit kriegt man die wieder geruchsneutral? Ein normaler Waschgang bei 40 Grad hat nicht viel gebracht.

    In Tomatensaft einweichen.

    Ach, Dogforum, würdest du ein Buch schreiben, es hieße: "Tomatensaft und Ochsenziemer: sicher durch die Zombieapokalypse ohne Dreisatz und pq-Formel."

    (Momo würde Backofenreiniger mit auf die Liste setzen wollen.)


    Ich würd den Leckerliebeutel mit irgendwas fettlösendem, Spüli oder so, einschäumen, und dann mit Backpulver oder Natron oder Zitronensäure (jaha! So nämlich! Da kommtse, die wichtige Zitronensäure!) in richtig heißes Wasser legen (und es dann über Nacht dort vergessen und am nächsten Tag beim Zähneputzen darüber ärgern) und ich glaub, dann müsste das ranzige Fett einen neuen Wirkungskreis gefunden haben.

    Ich habe früher mit meinen Großeltern auch Safranschirmlinge gesammelt, würde das aber mittlerweile nicht mehr tun, denn das Problem ist, dass es in dieser Artengruppe mehrere Verwechslungspartner gibt, die leider giftig/unverträglich sind. Sammelt man sie im Wald, mag es wohl gehen, aber im Garten oder auf Wiesen erwischt man schnell mal einen von den hier:

    Ah ja, ja, das ist mir bekannt. Aber ich hab's tatsächlich ganz unbedarft immer so gehalten: nur aus dem Wald, nicht von Waldrändern, an Siedlungen, in der Nähe von Kompost, auf möglicherweise gedüngten Flächen...

    Und dank wilder Gartenabfallentsorgung im Wald soll es inzwischen auch die Gartengiftschirmlinge im Wald geben.

    das war mir z.B. gar nicht bewusst. Für mich war, weil seit Kindheitstagen so praktiziert, "aus Fichtenwäldern tief im Wald" immer die untrübliche Essensfreigabe.

    Ja Mist ey. Ich hab nämlich ganz viele, die hab ich ca 3km in den Wald rein fern jeder Siedlung an Fichten gesammelt. Und jetzt trau ich mich nicht mehr...
    :(
    Ich ess' die doch so gern und nun seit ca 30 Jahren völlig ohne Bedenken. Aber jetzt bin ich irgendwie verunsichert.

    Hmpf.

    Was mach ich denn jetzt?

    bad_angel, ich pack das Zeug in den Warenkorb und lass es dann da liegen, teilweise verschwindet es auch nach 1-2 Tagen wieder und wenn es mir dann zu blöd ist, dass Zeug noch mal rauszusuchen, dann brauche ich es in Wahrheit gar nicht!

    Richtig schlimm ist das bei Momox. Denn da steht dann immer noch der Artikel und darunter "bereits verkauft" - und das löst bei mir ganz starke Gefühle von "ich hätte das ganz dringend gebraucht!" aus.

    Übrigens: Momox kann ich hier bei der Rücksendegeschichte mal positiv erwähnen, während ja viele Unternehmen Zurückgesendetes einfach zerstören (weil tatsächlich spenden teurer wäre, als die Zerstörung! Verrückt, oder?) landet es da wieder im System. Weiß ich weil ich mal was zurückgesendet habe und das tauchte dann ein paar Tage später wieder auf

    (und ich dachte ein zweites Mal "ooooh, das sind aber schöne Stiiiieeefel!")

    ich muss noch was hinterher hauen. Ich mach da nämlich auch dem Schulsystem einen Vorwurf.

    Werken, Reparieren, Nähen, Hauswirtschaft auch Anbau im heimischen Garten - das sind Sachen, die man mal in der Schul gelernt hat. Das wurde aus dem Gymnasien weitgehend gestrichen. Es ist keine curriculare Voraussetzung mehr.

    Ich finde das bescheuert weil es die Menschen in vielerlei Hinsicht handlungsunfähig macht.

    Menschen sollten lernen dürfen, etwas selbst zu machen. Wertschätzung für die Dinge lernen. Sie reparieren können.

    Mir ist klar, dass z.B. Apple seine Geräte inzwischen so baut, dass man da selbst nicht mehr völlig ohne Angstgefühle das eine oder andere Teil austauschen kann. Dass Ikea seine Möbel so konstruiert, dass die einen zweiten Umzug evtl nicht überleben und dass Primark-Kleidung nicht darauf angelegt ist, dass man hier mal etwas flickt oder dort mal einen Saum nachfasst.

    Aber ich sehe da trotzdem die Schule in der Verantwortung, Menschen zu erziehen, die sich selbst helfen können.

    Ich mein, ich hab mal in der 9. Klasse Lampen gebaut. Und niemand aus drei Parallelklassen wusste, wie man eine Lüsterklemme benutzt. Ja, dann sind die Leute wirklich darauf angewiesen, dass sie andere Menschen dafür bezahlen, die Dinge für sie zu machen. Aber das macht halt auch unfrei. Und fördert nicht unbedingt die Wertschätzung gegenüber der geleisteten Arbeit und dem Produkt.

    Kinder müssen wieder mehr selber-machen lernen. Die binomischen Formeln retten nur die wenigsten von uns in der Zombie-Apokalypse.

    Ich finde das furchtbar. Ich habe letztens eine Doku gesehen, da ging es darum, dass selbst die Afrikanischen Länder kein Bock mehr auf Klamotten haben, weil es zu viel gibt.

    Voll.

    Nigeria, Äthiopien, Südafrika (...) hatten mal eine gut funktionierende Textilindustrie (Baumwolle).

    Also, ja, klar, auch viele Billigunternehmen (Kik, glaube ich) lassen in Äthiopien, Ghana usw. produzieren, aber ich meine wirklich die Herstellung von Stoffen und das Nähen von Bekleidung, die im Land vertrieben wurden, das war mal ein florierender Markt.

    Diese eigene Textilindustrie ist nicht mehr lukrativ bei den Mengen an 2nd-Hand-Kleidung, die dort landet und auf den Märkten verkauft wird und für die eben der Produktionsweg wegfällt.

    Es ist echt absurd, auf wie vielen Ebenen der Konsum von Wegwerfartikeln Schaden anrichtet. Der Raubbau an den Ressourcen, die Verhältnisse, unter denen sie hergestellt werden, die z.T. krankmachenden Chemikalien, die nach der Produktion auch die Kaufenden und das Wasser abbekommen, wiederum der Verbrauch von Ressourcen bei der Entsorgung oder dem Verschiffen auf andere Kontinente, wo Wirtschaftszweige einfach überflüssig gemacht werden.

    Und das ist ja nur ein kleiner Aspekt in dieser riesigen Konsummaschine. Krabben, die von Norddeutschland nach Marokko verschifft werden, weil sie dort billiger gepult werden, um dann wieder ohne Schale nach Deutschland zurückzukommen.

    Tomaten, die von Italien nach China verschifft werden, weil man dort aus ihnen billiger Tomatenmark herstellen kann, das dann zurück nach Europa verschifft wird.

    Äpfel, mitten in unserer Apfelsaison, die aus Südafrika den Weg zu meinem Lidl auf sich genommen haben, natürlich verpackt in Plastik. Biokartoffeln aus Israel, wo sie doch hier wirklich gut wachsen.

    Das "PlastikMeer" in Almeria, in dem in moderner Sklaverei Menschen aus Nordafrika arbeiten, um dort in schlimmsten Arbeitsbedingungen, wo es weder fruchtbare Erde noch Wasser gibt, vorwiegend das Gemüse anzubauen, das in all unseren Supermärkten liegt.

    Der Elektroschrott, der z.B. in China produziert wurde, in Deutschland bis zur Sollbruchstelle genutzt wurde und nach Ghana verschifft wird, um dort in riesigen Müllhalden zu liegen, aus dem Menschen versuchen, Rohstoffe zu gewinnen (wobei sie ihre eigene Gesundheit verkaufen und giftige Dämpfe beim Verbrennen einatmen. Die freigesetzten Giftstoffe landen aber nicht nur in den Lungen, sondern in der Luft, in der Erde, im Meer). Die gewonnenen Rohstoffe landen dann wieder in den Industriestaaten.

    Man möchte sich doch einfach nur fragen: Wo und wann ist denn alles so schief gelaufen? Diese Wege sind so irrational, sie wirken völlig absurd.

    Ich mein, klar, wer kein Geld hat, soll natürlich nur kaufen, was bezahlbar ist. Aber diese Industrie(n) leben nicht nur von denen, die keine andere Wahl haben.

    Bolle:

    Bääär und Blödbär, Oppa, Flauschminister, Let's Fetzelin (oder Fetzelino), Boltanski, Dickmann

    Alma:

    Almi, Jagdschwan, Kind der Liebe, Shmoudzemaudz, Arschmade

    Elsa:

    Elsbert, Kalaschnikowka, Pupipap, Papipap, Papsipup und Papi. "Papi" kommt je nach aktueller Situation schon mal seltsam.

    "War Papi im Garten?"

    "Ja, hat auch gekackt."

    Und meine Lotte hieß vor allem Schnucki Bunse, Spasti (was ich aber immer nur aus Versehen gesagt habe, wenn ich Spatzi sagen wollte) und zum Schluss Ömmeken Skywalker.