Beiträge von Momo und Lotte

    Samjuel - na, dann ist das aber halt kein Tierschutzverein, wenn er Hunde gezielt vermehrt?! Und dann, da Vereine ja keine Gewinne in dem Sinne erwirtschaften dürfen, wenn diese dann an Vereinsmitglieder ausgezahlt werden, also jemand davon profitiert, und nicht in vereinseigene Projekte reinvestiert werden, kannst du die ggf. sogar anzeigen. Also, keine Ahnung, wo man sowas anzeigt, aber wenn du berechtigte Zweifel hast, dann können die ihre Gemeinnützigkeit aberkannt bekommen.

    Wenn die mit Kastrationen vor Ort werben, diese aber nicht durchführen, würde ich die auch damit konfrontieren. Wenn die aber von den 450 Euro Vermittlungsgebühr nur Folgendes bezahlt kriegen, ist das auch okay:

    - Futter und ärztliche Versorgung für Dauerinsassen

    - Kastrationen und Impfungen für alle Insassen

    - Futter für alle

    - Strom, Pacht, Wasser

    - Menschen, die die Zwinger und/oder Ausläufe reinigen, das Futter austeilen, Medikamente geben

    - Transporte im In- und Ausland

    was meinste, wie schnell da 450 Kröten weg sind?

    Ggf. ist es so, dass ihr im Vorfeld nicht gut recherchiert habt und der Verein Schmu macht. Dann geht recherchiert das ordentlich und geht dagegen vor.

    Ggf. ist es aber auch so, dass der Verein keine Welpen produziert, sondern diese tatsächlich dort abgegeben werden.

    Jedenfalls: man ist halt als Käufer*in in der Mitverantwortung. Augen auf beim Eierkauf!

    Und informieren muss man sich halt. Zum Beispiel darüber, dass Hunde während Flugreisen nicht betäubt werden dürfen.

    Außerdem geht es hier nicht im einzelnen um Auslandstierschutz. Ich würde den meisten Menschen vom Direktimport abraten, je höher die Anforderungen an den Hund (Kinder, Katzen, Stadt, Büro, Behinderungen, weitere Hunde in näherem Umfeld, Anfänger*innen...) desto stärker würde ich raten: such nach Pflegestellen in deiner Umgebung. Und hab die Augen kritisch offen.

    Huhu

    Ist das hier für alle Fragen?

    Ich suche nen Übernachtungstip für meinen Mann mich und Tochter (8 Jahre) mit Sissi am liebsten in Forchheim. Wochenende im Mai, also ausreichend Zeit denke ich mal. Am liebsten Ferienwohnung oder so…

    https://www.airbnb.de/rooms/53660246?adults=1&children=1&pets=1&check_in=2023-05-06&check_out=2023-05-09&source_impression_id=p3_1671994017_Ao%2B3BuVHNES3AVWe&modal=PHOTO_TOUR_SCROLLABLE

    ? Also an rosa Rüschen mangelt es nicht. ^^

    Aber Bärta scheint ja ihr Glück gefunden zu haben.

    Also ich glaube, dass das nicht unbedingt heißt, dass sie Bärta behalten wollen oder können.

    Ich habe jeden meiner Pflegis geliebt und geheult wie ein Schlosshund, als sie ausgezogen sind. Sie waren super, haben aber nicht zu meinem Leben gepasst. Die eine, weil sie Auto fahren nicht mochte. Der andere, weil er alleine bleiben richtig blöd fand. Und so haben ja irgendwie alle ihre kleinen Eckpfeiler.

    Es gibt auch Menschen, die Pflegestelle sein wollen, weil sie so Hunde halten können aber den schlimmsten Gang nicht machen müssen. Oder die die finanziellen Möglichkeiten nicht haben.

    Also, wenn ihr euch vorstellen könntet, Bärta zu übernehmen, fragt doch mal an. :)

    Wenn die Pflegestelle sie doch nicht abgeben will, werden sie es dann sagen. (So war das bei Alma. In dem Moment, wo eine wirklich gut passende Anfrage kam, war klar: no. nononononono. Alma muss bleiben. ^^)

    Gibt's da einen Zusammenhang?

    Mit dem Librela kam die wärmere Zeit des Jahres und hat evtl auch geholfen.

    Und jetzt ist (zumindest hier) seit 3 Wochen echt Winter gewesen.

    Ich hab keine fachliche Ahnung davon aber der Zusammenhang sprang mich beim drüberlesen gerade an.

    Stimmt! Voll gut Watson! Vielleicht liegt's an Kälte und Feuchtigkeit bzw. wird dadurch begünstigt.

    Ich hab mal ne Frage, von der ich gar nicht weiß, ob die wirklich mit Librela zusammengehört.

    Bolle hat schon "immer" also seit etwa drei Jahren, seit er hier ist, geknackt.

    Es knackte beim Gehen in den Vorderläufen und wurde auch eher mehr. Alle Tierärzte und Tierärztinnen fanden das unbedenklich, ich habe das mehrfach vorgestellt.

    Dann kam Librela und das Knacken ging weg, peu a peu. Ich weiß gar nicht, wie lange er Librela jetzt bekommt, ich schätze vielleicht 8 Monate oder so. Und irgendwann hat er einfach nicht mehr geknackt.

    Gut, dachte ich, vielleicht vorher ne Schonhaltung gehabt, die das ausgelöst hat und die ist jetzt weg - man beschwert sich ja nicht, wenn der Hund nicht mehr knackt.

    Aber jetzt knackt er plötzlich wieder. Seit etwa drei Wochen.

    Ich finde das so komisch... was meint ihr? Gibt's da einen Zusammenhang?

    für mich ist übrigens auch wichtig:

    - ich hab am liebsten Hunde, die älter als drei Jahre sind. Ich will relativ schnell einschätzen können, wie die so ticken und hab einfach kaum Erfahrung mit Welpen - und stelle es mir auch einfach anstrengend vor.

    - ich bin ziemlich eitel. Ich lerne zwar immer besser, mir selbst Fehler einzugestehen, aber ehrlich gesagt, ist es für mich vielleicht psychologisch auch einfacher zu sagen "jaja, das ist die unbekannte Vergangenheit" als "oh, das hab ich jetzt alles selbst verbockt"

    :D

    - ich kaufe alles, was möglich ist, 2nd Hand. Kleidung, Autos, Möbel. Ich mag einfach generell so vieles wie möglich nicht "extra für mich gemacht" haben.

    - ich hab einfach keine bestimmten Aufgaben, die ein Hund erfüllen muss, ich hab kein Interesse an Hundesport und brauche niemanden, der meine Herde hütet. Ich brauche keine Assistenz, ich hab keine Kinder, ich will keinen Hund mit ins Büro nehmen.

    - ich bügle einfach wirklich gern Probleme aus. Ich liebe es, einen Hund kennenzulernen und herauszufinden, wie der tickt, was ihn ängstigt, was er nicht kennt und ihm Stück für Stück zu Selbstbewusstsein oder etwas mehr Gelassenheit zu verhelfen. Ich finde das tatsächlich erfüllender, als sonst was.

    ... aber ich schau halt trotzdem bei den Hunden, die zu mir kommen, dass es passt. Also, alles kann ich natürlich nicht wuppen. Aber so ein bisschen was geht schon. Und das macht mich echt glücklich, dann so auf die Fortschritte zu gucken. :)

    OFFTOPIC, sorry.

    und Hunde die massenweise aus dem Ausland im Namen des Tierschutzes hier angekarrt wurden, ohne große vermittlungschancen. Oftmals extra noch für den Tirrschutz produziert.

    das hätte ich gern irgendwo belegt, weil ernsthaft, ich lese das immer wieder aber ich hab's noch nie irgendwo im Tierschutz erlebt.

    Aber: sollten irgendwelche Hinterhofpuppymills ihre Hunde unter dem Deckmantel des Tierschutzes verhökern, sind sie ebenso wenig Tierschutz, wie die "liebevolle Hobbyzucht" den Ansprüchen der meisten hier an Zucht entspricht.

    Also: wenn wir hier Vermehrung und Zucht nicht gleichsetzen, was ich gut finde, dann bitte auch nicht Welpenhandel und Tierschutz.

    Danke! :)

    puuuuh, das wird hier schrecklich um alle Ohren fliegen.


    Also, kurz zur Rhetorik: wenn du keine Diskussion über Zucht vs. Vermehrerei vs. Tierschutz führen willst, ist es günstig, sich die Polemik am Anfang zu sparen, sonst wird dieser Thread garantiert in eine Richtung laufen, die du nicht willst.

    Ich bin selbst Tierschutzerna. Für mich steht im Vordergrund:

    - ich selbst brauche keinen Hund, ich habe aber Hunde, um ihnen ein gutes Leben zu ermöglichen. Gäbe es keine 2nd-Hand-Hunde, hätte ich keine Hunde.

    - die Welt braucht nicht noch mehr Hunde, deshalb wäre mein persönlicher Fahrplan "Bestandsschutz" und sehr stark reglementierte Nachkommen

    - ich bin in meinen Ansprüchen flexibel und kann mich gut auf Herausforderungen einlassen, ich glaube, diese Voraussetzungen kann ich im Tierschutz gut einbringen

    - ich bin verbandelt mit einem Verein, der in Rumänien aktiv ist und ich kenn einiges an Story behind. Ich kann da nicht drüber hinwegsehen.

    Aber ich bin insgesamt deutlich milder geworden, was Zucht angeht. Kommt für mich nicht in Frage, ich hab aber gemerkt, dass viele Menschen durchaus gute Gründe haben, um einen Hund aus der Zucht zu nehmen. Und das wirst du vielleicht auch irgendwann feststellen.