Beiträge von Momo und Lotte

    Ich finde es beinahe fahrlässig, von deinem positiv-Beispiel auf die Allgemeinheit zu schließen. Diesen Eindruck vermittelst du mit deiner Antwort nämlich, zumindest für mich.

    kannst du gern finden wie du willst! :)

    Das war keinesfalls deduktiv abzuleiten, ist auch nicht mein erster Beitrag in diesem Thema. Wer daraus ableitet, dass es immer gut laufen muss, stolpert über die eigenen Schlussfolgerungsfähigkeiten, nicht über meine Erfahrungen. Und das ist außerhalb meines Erziehungsauftrags.

    Ich habe oft genug an mehr-oder-minder-Hundeanfänger*innen vermittelt, auch an solche mit jahrelanger Hundeerfahrung ("wir hatten schon immer" "ich bin von klein auf aufgewachsen mit"...), die leider keine Auseinandersetzung mit dem Thema Lerntheorie ersetzt. Davor schützt einen aber auch ein Hund aus der Zucht nicht. Man muss sich eben immer mindestens das Wissen draufschaffen, das man individuell benötigt.

    Ich habe hier keinen missionarischen Auftrag. Der*Die Themenstarter*in scheint einen zu verfolgen, ich tu das nicht. Auch nicht ihm*ihr gegenüber.

    Aber wenn hier gesagt wird, dass man Hunde im Tierschutz ja auch nicht besser kennenlernen kann, als dies bei einer Zucht der Fall wäre (was zuvor als gegenteiliges Argument angebracht wurde), muss ich da eben, aus eigener Perspektive, sowohl aus vermittelnder Sicht, als auch als Bewerberin auf einen Hund, widersprechen.

    Das darf ich!

    ... uuuund das muss dich keinesfalls in deine putzigen-Welpen-Bilderbuchwelten stören. Die stören mich nämlich auch nicht und ich bwerte die auch nicht, steht mir nämlich nicht zu.

    unfassbar.

    Ich finde das unfassbar, dass eine Testpflicht nicht verpflichtend ist, wenn man züchtet. Das kann doch irgendwie nicht sein. Wie viel würde denn das ausmachen? Das würde man doch auf die Käufer*innen umlegen, oder nicht? Oder vielleicht 70/30 teilen... oder 50/50 oder so? Wie kann man dem denn im Wege stehen? Hat man nicht zumindest als Eigentürmer*in einer Zuchthündin massives Interesse daran, zu testen, ob sie Trägerin ist, völlig unabhängig davon, ob man das allein und privat zahlt?

    Das kann doch nicht sein, dass man da einfach pokert...?!

    Das macht mich richtig wütend gerade.

    Immer blöd, wenn man sich mit irgendwas nicht auskennt und unverhältnismäßig wütend wird, ich weiß.

    also ich hab gerade im Veg-Thread gerade gelesen, dass du ein Curry kochst, das eröffnet irgendwie noch Antwort d.

    :hust:

    Nein, definitiv nicht. Wenn wir mal einfache Anfängerhunde haben, dann gibt es rasch die vier grundsätzlich passende Interessenten, bei denen wir dann erstmal die Warteliste zu machen, bis die ‚abgearbeitet‘ sind, weil einer ziemlich sicher passt.

    dann scheint mir die Darstellung "im Tierheim kann man die Tiere erstmal in Ruhe kennenlernen" in diesem Thema hier aber ein wenig fehlt am Platz zu sein. Ich habe bislang den (vielleicht falschen?) Eindruck gewonnen, dass die Freundin, von der hier die Rede ist, Anfänger mit recht komplexen Erwartungen ist. Da ist ein Problemhund, den man 6 Monate kennen lernen kann, einfach kein guter Tipp...

    Hm, weiß ich nicht.

    Also ich hab Bolle in einem deutschen Tierheim zufällig kennengelernt. Seine "Ich habe Interessenten-Karte" hängt neben mir am Kühlschrank. Es waren keine Monate der Entscheidungsfindung, aber ich musste ihn zwischen "Aufwartung" und "Abholen" mindestens fünf mal vor Ort besuchen kommen und mindestens ein Mal zur Probe mit nach Hause nehmen.

    Ich war acht Mal da und hatte ihn ein Mal zur Probe zuhause.

    Er ist übrigens ein absolut unkomlizierter, mittelgroßer, hübscher Anfängerhund. Allerdings wurde er auf 9 Jahre geschätzt und vielleicht war das sein Handicap. Aber es gab dort einige unkomplizierte Hunde, drei hatte ich auf meiner Liste, eine Seniorin, einen wuseligen Welpen und eben Bolle. :)

    Und von allen Pflegehunden, die als Direktimport zwischendurch hier waren, wäre höchstens einer (außer Bolle) als Rezeptionshund geeignet gewesen, aber nicht für den Sport. Aber was ich auch sagen muss: bevor ich einen Hund vermittelt habe, haben immer mehrere Treffen stattgefunden. Mit einer Familie habe ich mich über Wochen und Monate alle zwei Tage getroffen, die wohnten nur 15km entfernt, da ging das. Aber ich würde das jederzeit wieder tun, wenn ich und die Interessierten dadurch größtmögliche Sicherheit erlangen, dass es passt. Es hat im Fall mit dem meisten Aufwand nicht gepasst, Elsa ist immer noch hier.

    ^^

    Aber Pflegestellen machen das glaube ich öfter mal so. Vielleicht nicht alle, aber bestimmt einige, denen eine möglichst nachhaltige Vermittlung wichtig ist.