Beiträge von Momo und Lotte

    Ich überlege, ob ich es komplett verbieten soll (was mir ein wenig leid täte)

    Warum würde Dir das leid tun?

    Zwangsverhalten ist in meinen Augen genau das: ein Zwang. Das ist nicht Spaß, den man halt auslebt, sondern etwas, das das Gehirn in dem Moment nicht anders kann und nur mit Anstrengung wieder umlernt. Von Entspannung ist es meilenweit weg, und das fände ich für meine Hunde im eigenen Heim total schade, genau da sollen sie entspannen können. Spaß haben auch mal, aber eben auch entspannen. Ich hatte zwei Kandidaten unter meinen Hunden, für die im Garten buddeln auch nicht ganz stressfrei war, da gings nicht um Mäusegänge freilegen, sondern einfach um Krater buddeln. Das durften sie dann einfach nicht mehr, das haben sie auch akzeptiert. Gartenzeit fanden sie trotzdem immer schön.

    weil ich eben noch nicht sehe, dass es ein Zwang ist. Sie schläft auch einfach im Garten oder wacht oder wälzt sich oder zerkaut ihr Kauholz, ist ansprechbar und hört auf, wenn ich es sage, würde z.B. spazieren immer vorziehen und wenn ich den Garten zum Hof hin verlassen würde, würde sie mir jederzeit unaufgefordert nachlaufen weil wir ja vielleicht in den Wald gehen könnten.

    Es ist jetzt halt noch nicht so, dass es sie irgendwie einschränkt, wenn ich sage "komm wir gehen rein, Sofa" dann kommt sie rein, legt sich aufs Sofa und schläft tief und fest ein, obwohl die Tür offen steht und sie einfach wieder rausgehen könnte.

    In der Regel ist es so:

    - morgens im Garten muss sie erst mal kontrollieren - da schaut sie schon nach Mäusen, Eichhörnchen, Maulwürfen. Auch die Wachrunde muss gemacht werden, aber früh am Morgen buddelt sie nicht.

    - Nach dem morgendlichen Spaziergang mäuselt sie im Garten nicht, da ruht sie. Sie liegt irgendwo im Beet oder unterm Busch und pennt, geht vielleicht mal ein Ründchen durch den Garten, trinkt was, ruht weiter (ist aber eben auch knackig heiß)

    - Ab spätem Nachmittag geht's dann los, wenn die Sonne nicht mehr auf den bevorzugten Ecken steht, da geht die Erwartungshaltung los

    - Je später der Abend, desto mehr will sie buddeln und jagen

    - Irgendwann sag ich "Raus da, Sofa" und wir gehen aufs Sofa und sie pennt. Vielleicht kommt dann noch ein Impuls von "ich geh noch mal raus", das verbiete ich dann, und dann ist auch gut.


    Also, es ist halt schon auch so, dass das jetzt nicht total psycho ist. Aber wenn sie buddelt, dann buddelt sie sich in Rage. Und dann will sie auch nach jedem Abbruch wieder anfangen.

    Schwiiiieirg.

    Soll ich es mal filmen?

    nun seids euch doch mal einig! :lol:

    Ich überlege, ob ich es komplett verbieten soll (was mir ein wenig leid täte) oder ob ich es z.B. einfach im Beet verbieten soll, da ist sie am vehementesten... ich könnte das ggf auf separat einzäunen.

    Oder ob ich vielleicht im Garten mal ein wenig mit ihr trainiere und etwas anderes mache, denn im Moment beschäftige ich mich quasi gar nicht mit ihr im Garten, ich arbeite, sie mäuselt, wacht oder pennt. Einfach um den Garten noch mal anders zu "besetzen"...

    Wie läuft denn das ab mit so Zwangsverhalten? Ab wann wird es denn schlimm und ab wann kommt man nicht mehr einfach raus? (ich glaube, jetzt gerade würden wir noch einfach herauskommen. Drei Tage verbieten und aufpassen und sie würde es komplett lassen, schätze ich.)

    Sagt mal - glaubt ihr, mäuseln kann zur Zwangshandlung werden?

    Ich hab diese Frage vor langer Zeit hier schon mal gestellt, erinnere mich daran, dass die Antworten geteilt waren. Die einen meinten, der Hund würde irgendwann von allein aufhören, wenn man es mal unbegrenzt zulassen würde, die anderen meinten, man solle es verbieten.

    Ich bin den Mittelweg gegangen, ich habe Alma auf einer bestimmten Wiese buddeln lassen und dabei Abbruch geübt, positiv über richtig gute Belohnung aufgebaut. Wir haben also fest etabliert, dass Alma auf "raus da" aufhört zu buddeln (und das funktioniert auch nicht nur auf der Wiese, wo sie das auch mal länger durfte, sondern auch im Wald, wo ich das immer recht schnell unterbreche.

    Nun haben wir ja einen Garten - und keine Katzen mehr in der Nachbarschaft - entsprechend haben wir viele eigene Mäuse. Erst fand ich okay, dass sie in unserem Garten buddelt. Aber sie steigert sich schon ganz schön doll rein. Sie legt das komplette Gangsystem frei und würde von allein kein Ende finden. Wenn ich sie abrufe, hört sie sofort auf. Aber sobald ich etwas anderes mache, fängt sie wieder an. Sie sucht ganz intensiv nach Löchern, nimmt große Steine und Wurzeln aus dem Boden und ich glaube, würde ich sie nicht ab und zu ansprechen, würde sie das den ganzen Tag tun. Sie wirkt zwar während des Buddelns ziemlich zwanghaft, Abbruch ist aber sehr soft jederzeit möglich, was ja eher dagegen spricht, dass sie total im Tunnel ist.

    Sie macht auch mal ein Nickerchen zwischen ihren Löchern, kann auch gut entspannen - aber alles in allem mache ich mir einen Kopf darüber, ob ich das nicht stärker reglementieren sollte, weil ich ein gewisses Suchtpotential sehe.

    Andererseits: ist halt auch ein Terrier, die buddeln halt gerne.

    Wiederum andererseits: ist halt auch ein Hüti, die haben ja eine gewisse Neigung zu zwanghaftem Verhalten.

    Wie seht ihr das?

    Also ich glaube, Ulysse ist mir eine zu große Aufgabe. Und Oddie hat zwar leider eine rosa Nase und ist nicht so hübsch wie es meine Lotte war - aber OH MANNO! Die ist in Witten! Das ist nebenan!

    Das ist einfach nebenan!!

    Und die suchen jemanden, der die Rasse kennt. Und das bin ja wohl ich.

    Oh Manno...

    Ich muss mal in mich gehen.

    Ganz doll in mich gehen.

    Bei uns ist alles gut. Bolle läuft ziemlich ordentlich und hat gestern zum ersten Mal komplett beim Beinheben das kaputte Bein belastet. Trotz einer unfallmäßigen Stresssituation (jemand hat mein Gartentor aufgemacht und die Hunde rausgelassen und dann für Bolle auch noch Mirabellen geworfen, sodass er sich viel zu unkontrolliert bewegt hat, erwähne ich der Vollständigkeit halber noch mal) nach der er kurz wieder stärker gelahmt hat, geht er jetzt wieder recht gut.

    Aber es gibt eine Wesensveränderung. Bolle ist extrem anhänglich. Er schmust richtig, eigentlich mag er das nicht. Außerdem hat er sich gestern bürsten lassen und ist dabei halb eingedöst. Und als Freund und ich gestern das Haus verlassen haben, hat er an der Tür gekratzt und gefiept. Sehr seltsam. Er pfötelt mich ca hundert mal am Tag an und will Aufmerksamkeit. Das gab's alles vorher nicht. Eigentlich ist das ja alles ganz süß, aber so ist er halt eigentlich nicht... ich hab jetzt mal vier Packungen Karsivan bestellt, kann ja auch sein, dass er einfach ein bisschen alterstüddelig wird und das gar nix mit der OP zu tun hat.

    Ich liebe das tassut !

    Auf Bernhardiner wäre ich gar nicht gekommen, danke für den Input! 😄

    wenn ich mir das so ansehe... ich würde sie schon alle lieben, klare Sache. Aber - hach - Basset Fauves, ne? Sind schon einfach die süßesten Hunde auf der Welt.

    Also falls mal jemand auf einen TS-Basset Fauve stolpert, sagt mal Bescheid bitte. Ich würd's blind und dumm vor Liebe tun.

    Noch wachsend steht dabei

    das wird bestimmt noch ein richtiger Kampfkoloss :hust:

    Wenn der jetzt hier plötzlich im Garten säße, würd ich den schon behalten. Aber ich bin immer so hin und her gerissen zwischen "ich will einen ganz kleinen Hund, das muss praktisch sein." "ich will einen richtig großen Hund, dann nerven die anderen Leute nicht so" "ich will einen Podenco" "ich will einen Rumänen aus meinem Verein nehmen" "ich bin mit zwei Hunden eigentlich auch ganz gut ausgelastet" "es muss ein Rüde sein" "es muss eine Hündin sein" "ich will auf keinen Fall einen Welpen" "naja, irgendwie hätte ich ja doch gern mal einen Welpen" "eigentlich will ich wieder einen Basset Fauve de Bretagne." Ich fürchte, der vorgeschlagene Hund kann nicht all meine Kriterien erfüllen.

    Donna63

    Ja, also MediaMarkt würd ich auch meiden bei sowas.

    Bei der Vermieterin würd ich fragen ob du den austauschen kannst. Da er nicht kaputt ist sondern dich nur stört halt eben auf deine Kosten und mit Zusicherung den drinnezulassen wenn du ausziehst.

    Käm ihr ja zugute, ein neues Gerät mit besserer Energieklasse ist ja auch ein Pluspunkt bei Neuvermietung. Natürlich finanziell ungut für dich, ja.

    Ansonsten vielleicht einfach mal die Vorderseite des Schranks mit ner Decke abhängen?

    Also ganz so "schenken" würde ich der Vermieterin den neuen Kühli nicht.

    Variante A wäre, du tauschst den aus, dafür gehört dir der alte und du verkaufst ihn über Kleinanzeigen weiter oder du lagerst ihren Kühlschrank im Keller ein und wenn du irgendwann ausziehst, nimmst du dein neues Gerät einfach mit uns setzt ihren alten wieder ein, würd ich sagen.

    Aber so rein ökomäßig - ich glaub, wenn du irgendwie versuchst, den wirklich einfach besser akustisch zu isolieren, damit kennst du dich doch sicher aus, du Profi, ist das vermutlich günstiger und CO2-mäßig auch am sinnvollsten.

    Probier's doch erst mal provisorisch mit irgendwas, was du zuhause hast. Und wenn's was bringt, machst du's richtig. Und wenn's nichts bringt, gehe über Los, ziehe 4000 Mark ein und kauf davon einen neuen Flüsterkühli.

    nein, das ist eine Interpretation, Frau Musikerin. 😄