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das stimmt so nicht. Mein Bruder ist Jäger und hat seinen Deutsch Langhaar selbst ausgebildet und er hat mir die Tage noch gesagt, dass Jaghunde auf keinen Fall mit ECHTEM Wild trainieren dürfen oder gar darauf rumkauen. Wir kamen im zusammenhang mit BARF auf das Thema, weil er meinte, sein Hund dürfe kein rohes Fleisch, weil es bei einem zur Jagd ausgebildeten durchaus sein kann, dass er sich dann anfängt sein Futter selbst zu erjagen und das ist ja nicht Sinn der Sache.Jaugdhundewelpen, die auch zur Jagd genutzt werden sollen, bekommen als Welpen aber das Fell von Wildtieren zum Spielen. Beim Training nachher gibt es Aportierhölzer. Sau schwer die Dinger.
Ich denke das ist von Verein zu Verein verschieden. Hier gilt auch.. angefangen wird mit "totem" Getier.. und das schon ab der 4. Woche.. beispielsweise eine Krähenschwinge an der Reizangel bei dem DK von meinem Bekannten. Der Hund hat mit 10 Wochen bereits ein Kommando für das Stehen erlernt und eins für das "ok".. alles nur spielerisch. Ebenso der Apport von einem Rehbein. Sobald aber die Junghunde dann in die Ausbildung kommen werden auch frische Tierchen eingesetzt. Wie sonst soll der Hund lernen einen Fuchs zu apportieren wenn er nur Holz ins Maul bekommt? Gerade beim Thema Fuchs sollte man nicht zu spät anfangen.. die Hunde sollen das Wild ja GERNE ins Maul nehmen und nicht unter Zwang den Apport erlernen. Hier sagt mein Jäger immer: je früher desto besser. Was sich im Welpenalter positiv übers Spiel einprägt wird später zur Selbstverständlichkeit.
Und das mit dem BARF ist quatsch. Das wurde hier - und in Jagdhundeforen - oft diskutiert.