Hallo!
Mein Zugterrier hatte ja eine Gelenks-OP und soll nicht mehr ziehen. Da ich aber abends immer in Stall radeln muss nehme ich sie im Körbchen mit. Auf der Hinfahrt kein Problem, auf der Rückfahrt unmöglich...
.... es ist kühl, der Duft der Wildtiere liegt in der Luft, der Terrier erwacht zum Leben.
Ich kann sie im Korb nicht halten, das ist zu gefährlich, also lasse ich sie nebenher laufen. Ihr geht es wieder richtig gut. Sie hatte ein Geschirr an und noch nicht viel Bewegung am Tag gehabt. Ich fuhr wie immer schön langsam, konnte aber bereits den Willen meines Terriers spüren 
Ich war selber schuld.. hauchte ein leises "go" und wollte danach wieder anhalten. Das go klappte sofort und Nelli zog los. Allerdings funktionierte das "easy" nicht mehr. Mein Hund legte sich ins Zeug, es war so toll, obwohl sie eigentlich nicht sollte. Sie hatte SO einen Spaß, dass ich sie ein paar Meter flitzen ließ. Dann reichte es mir.. doch ihr noch lange nicht. Ich konnte nicht mehr anhalten, da ich die Leine in der rechten Hand (Rückbremse) hielt und mit der Vorderbremse keinen Stop hinlegen konnte. Auch wollte ich am Feld nicht anhalten, es war so gruslig.
Alle Richtungswechsel funktionierten wie früher, sie hat die Strecke von 400 Metern nicht weniger passioniert wie ein Husky gezogen.
wie bekomm ich das jemals wieder raus? 
Sie und ich wollen den ZHS eigentlich nicht aufgeben, die Tierärzte meinten aber dass aller Sport, der aufs Gelenk geht Gift für meine Kleine ist.
Was meint ihr denn dazu? Wie kann ich es ihr und mir abgewöhnen? Sollte ich nochmal mit einem anderen TA reden?
Habt ihr Erfahrungen mit gelenkkranken Hunden im ZHS?
GLG
Nikki