Hallo ihr!
Hier nun so n kleiner Bericht.. Bilder gibts heute Abend von Jessi (oder?
).. ich hab sie nämlich nicht in der Arbeit dabei.
Freitag!
"Wann darf ich denn gehen?" frage ich kleinlaut meinen Chef und freue mich schon insgeheim auf seine Antwort, denn er ist in dieser Hinsicht einfach nur der Beste. "Wann du willst!" antwortet er. Kaum hab ich mein Mittagessen hinunter gewürgt, nehme ich die S-Bahn und fahre zu der Haltestelle, an der mich Jessi aufgabelt. Es ist kalt und es schüttet. Wir fahren zu meinen Eltern, trinken Tee und ich verabschiede mich von Nelli. Danach helf ich Jessi noch bei ihr zu Hause packen und wir starten zu meiner Wohnung in München. Von dort aus geht es weiter zur Wohnung meines Chefs. Er kommt auch mit, genauso wie seine Verlobte die als Diplomarbeit eine Fotoreportage über Schlittenhundesport macht.
Vor der Wohnung angekommen kommen wir auch schon nicht weiter. "Der Schlüsssel liegt unter der Matte" steht in einer SMS. Toll. Nach hundertmal Matteumdrehen (der Fußmatten im gesamten Haus) geben wir auf. Wir sitzen zu zweit in einem dunklen Flur eines unbekannten Wohnhauses und fallen von einem Lachkrampf in den nächsten (sehr zur Freude der Anwohner). Schon nach einer halben Stunde kommt das Unschuldslamm (namens Phil = mein Chef) die Treppe rauf und gibt zu, dass er das mit dem Schlüssel vergessen hat. Nunja.. egal! Wir haben es doch tatsächlich noch in die Wohnung geschafft. Müde gehen wir früh ins Bett, denn wir wollen um 5 Uhr aufstehen.
Samstag!
"BOAAAAH!!! DIE SONNE IST SCHON AUFGEGANGEN!!!" rufe ich panisch und schaue zu Jessi die das Kichern anfängt. Kurz darauf sehe ich den Grund und schaue beleidigt zur "Sonne", die eigentlich nur eine Nachttischlampe ist. Halb sieben schon. Verdammt. Verschlafen. Vorsichtig öffnen wir die Tür und luken hinaus in den Gang.. die Dusche plätschert vor sich hin. Also haben die anderen auch verschlafen. Kaum ist das Bad frei, springe ich rein und erfahre nach dem warmen Nass, dass Phil noch schläft. Seine Verlobte (Leili) läuft duch die Wohnung und packt. Ok.. kein Grund zur Panik, wir haben es gleich. 7 Uhr.. nichts tut sich.. 7.30 Uhr.. im Schlafzimmer bewegt sich was und kurz darauf fängt das Traumpärchen einen Streit an. Toll. Maunzend sitzt der Kater der Wohnung vor der Schlafzimmer und protestiert, was wir eigentlich auch gerne tun würden denn entzwischen ist es 8 uhr.. 9 Uhr und schließlich halb zehn. Angenervt steigen wir in den 20-jährigen Geländewagen der nicht nur nach Benzin und Öl stinkt, sondern auch beides verliert. Das Schweigen beginnt. 3,5 Stunden später erreichen wir unseren Zielort im Nichts auf 2000 Meter, umgeben von 3000er-Bergen.
Der Musher winkt vom Balkon und begrüßt uns herzlich. Wir bringen die Sachen auf unsere Zimmer und ziehen unsere Wintersachen in Windeseile an, um zu den Hunden zu gehen. Nach einem 5min-Marsch durch die dünne Luft kommen wir leicht entkräftet bei dem Hänger mit 18 Hunden an. 12 läufige Hündinnen begrüßen uns stürmisch und wir haben gleich Lieblinge auserwählt.
To be continued...... 