Beiträge von Ni_kk_i

    Zitat

    Ganz ehrlich: Reingehen, hinsetzen, an passender Station wieder aussteigen.

    Natürlich ist S-Bahn-fahren für Hunde etwas merkwürdiges, das sie am Anfang ängstigen kann. Aber je mehr Palaver ich um diese Angst mache, desto stärker wird die Angst werden und dann ist es in der Regel nicht mehr mit einfach reingehen, hinsetzen, rausgehen getan.

    Merkt der Hund aber gleich zu Beginn, dass es zwar irgendwie doof ist, du aber da bist, er Vertrauen zu dir haben kann, dann wird er sich recht schnell daran gewöhnen.

    Sehe ich genauso :gut: Hab meine Hündin auch einfach "mitgeschliffen".. egal ob Auto, Fahrstuhl oder was auch immer. Ergebnis: Sie geht nun gelassen überall mit mir rein.. passiert ja nix schlimmes :)

    Bei uns macht das auch eine Hündin. Viele Methoden haben nichts gebracht bis unser Trainer meinte "Lass sie halt!".

    Also hat die Besitzerin die Hündin kauen lassen, sobald sie aber einen Moment ruhig war, wurde sofort geklickt und bestätigt. So haben die beiden das rausbekommen :)

    Ich weiß auch was :)

    München Marienplatz. Meine Hündin und ich finden uns in einem Gewühl von Leuten auf dem S-Bahnsteig in der Rushhour. Alles hetzt durch die Gegend. Auf einmal werden es immer mehr Leute und ich registriere, dass besagte S-Bahn Verspätung hat.

    Locker lehne ich mich gegen die Wand und lasse meinen super wohlerzogenen Hund ein Platz ausführen. Die Leute werfen mir freundliche Blicke zu und ich werde sogar angesprochen, dass das aber ein soooo braver Hund ist.

    Stolz warte ich auf die S-Bahn, während meine Terrine etwas ganz anderes im Sinn hat. Im Platz liegen ist kein Problem, da kann man die Mäuse unter den Sitzen besser beobachten.

    Entsetzte Schreie reissen mich aus meiner Idylle und die Position locker und lässig an der Wand zu lehnen musste ich auch aufgeben denn meine Hündin zog plötzlich an der Leine. Stolz kam der Satansbraten unter einer Wartebank hervor mit einer Maus im Maul. Ihre Augen glitzern und ALLES schaut auf uns. Die Wartenden sitzen schon lange nicht mehr auf der Bank...

    "AUS!!" rufe ich und laufe daraufhin knallrot an. Die Maus atmet schwer und tut mir sehr leid. Die Leute wenden noch immer nicht die Blicke ab, also kümmere ich mich um meinen Hund, der wie wild sieht dass das kleine Pelztier ja noch atmet. Nach endlosen 2 Minuten stirbt die Maus endlich und die S-Bahn fährt ein. Die Menschenmenge geht an die Türen und ich möchte mit.

    Ein kleiner Terrier am anderen Ende der Leine ist aber der Meinung dass sie die Maus mitnehmen möchte. Peinlichst berührt versuche ich meinen Hund vom Ort des Geschehens wegzuzerren, denn schimpfen wollte ich sie vor versammelter Mannschaft auch nicht. Ein Fehler.

    10 kg Hund können eine enorme Kraft aufbringen. Mit letzter Kraft schleife ich sie in die Bahn, die Türe schließt und ich kann endlich wieder durchatmen. Das Pelztier lassen wir mitten am Bahnsteig zurück. Hoffentlich ist nicht noch jemand draufgetreten :hust:

    Hund auf die Hinterbeine stellen, Vorderpfoten festhalten und den Hintern abtasten :D dann müssen sich die Beine wie Stein anfühlen (Außenseite)... die Schultermuskulatur kannst du abstasten wenn der Hund steht. In der Position kannst du auf der Hinterbein-Innenseite schauen, ob da eine Art Knubbel ist.. der ist anscheinend auch wichtig.. jedenfalls hat sich der ausgeprägt seit ich ZHS mache.

    Wenn jemand ne effektivere Methode hat.. immer her damit :)

    Maskottchen :) Aber ehrlich gesagt keine Ahnung. Mir ist es im Winter nur bei den Mushern aufgefallen dass sehr viele einen Terrier haben (bevorzugt Fox-, JR- oder Irishterrier).