Beiträge von schlutzkrapfal

Wir führen derzeit umfassende Wartungsarbeiten durch.

    ich glaub, dass das soziale gefälle in der stadt noch größer ist. da gibts die eltern, die sich null für die kinder interessieren und solche, die die kinder bis vor die schultür fahren. generell sind eltern heutzutage so, dass das eigene kind irgendwie auf ein podest gestellt wird, schuld sind immer die anderen, das eigene kind ist immer ein engel. Dass aber grad das eigene kind vielleicht auch mal ein a*loch ist oder gar ein mobber wollen viele einfach nicht sehen. das hat dann halt adhs oder sonst was. eltern machen es sich heute aber auch oft leicht, alles wird outgesourct. die kinder am liebsten den ganzen tag fremd betreut, bekocht und die erziehung soll dann auch noch die schule übernehmen. bloß nicht zu viel mit dem eigenen kind auseinandersetzen oder gar mal in konflikte gehen. und dann kriegens alle die kriese, wenns ihre kinder mal permanent selbst betreuen müssen (siehe corona-lockdown).


    man muss aber auch sagen, dass wir uns früher einfach auch draußen viel freier bewegen konnten. da hieß es zum abendessen bist wieder da, fertig.

    kinder heute werden da viel mehr überwacht, es wird ihnen weniger zugetraut, kommt mir vor. ich muss mich da an meiner eigenen nase fassen, ich neige auch eher zum überbetüddeln und dann denk ich mir, hey, du bist in der VS auch alleine durchs dorf gestreunt, das hat keinen interessiert.

    und ich merk auch, je mehr man ihnen zutraut und sie machen lässt, desto selbstbewusster werden sie einfach. den eigenen kindern einfach mal vertrauen, darauf, dass man sie richtig und gut erzogen hat bzw. erzieht.

    Ich habe hier gefühlt schon seit Ewigkeiten nicht mehr mitlesen können. Ich müsste noch um die 15 Seiten nacharbeiten. Ich komme irgendwie zu kaum noch was. Die 3. Erkältungswelle seit September hat uns einfach platt gemacht und der Winter hat noch gar nicht begonnen! Mein Mann ist nun für 2 Wochen krankgeschrieben mit Verdacht auf Lungenentzündung. Er musste ja unbedingt letzte Woche wieder arbeiten gehen. Wir haben uns deshalb sogar gestritten, da es ihm noch gar nicht wieder gut ging. Er war zuvor genau wie ich 1 Woche krankgeschrieben. Ich hatte mich in der Zeit fast nur um unseren Sohn kümmern müssen, da es meinen Mann so schlecht ging. Und nun hat er die Quittung für sein Verhalten bekommen! Nur das er mit damit erneut meine freien Tage versaut. Ich darf mich selber angeschlagen mal wieder weitestgehend alleine um Haushalt, Einkauf, Kochen und Kind kümmern. Ich komme da gerade ernsthaft an meine Kotzgrenze. Zumindest schläft der Kleine seit 1 Nacht besser. Letzte Woche von Mittwoch zu Donnerstag hatte ich 3 h Schlaf und musste dann noch arbeiten. Von Sonntag zu Montag auch nur wieder 3 h Schlaf und um alles musste ich mich alleine kümmern. Am Montag hatte ich Urlaub und der 31.10. ist hier ein Feiertag. Ich bin nur stolz auf unseren Hund. Ich bin nämlich gestern mit Kind im Buggy und Hund (33 kg Kampfgewicht) spazieren gewesen um 7:30 Uhr und auf dem Rückweg mussten wir einen anderen Halter mit Hündin begegnen. Milow hat sich dank Leckerchen super an mir orientiert und Sohnemann hat ausnahmsweise mal nicht in Dauerschleife geschrien. Heute bin ich dann erst um 8 Uhr los und dank Regenwetter sind wir niemandem begegnet. Zum Glück darf ich morgen arbeiten und hoffe da wenigstens mal durchatmen zu können. Das wollte ich mir einfach mal von der Seele schreiben. Ich hoffe und wünsche es euch, dass es euch gut geht und ihr gesund seid und bleibt.

    kann deinen Frust voll nachvollziehen, dass er jetzt erst recht krank ist und wieder alles an dir hängen bleibt. aber trotzdem bitte auch auf dich selber schauen und dir was gutes tun, entspannungsübungen oder yoga oder so.

    immer wenn ich eine gestresste mama mit kleinen kind(ern) sehe, denke ich mir "ich sehe dich, ich fühle so mit dir. du machs das toll." sagen trau ich mich das meistens leider nicht.

    letztens wieder eine mama mit zwei kleinen buben beim einkaufen, der eine so ca. 1,5, der andere so 3 herum. die arme war so gestresst mit den beiden im einkaufswagerl. da war ich auch so froh, das hinter mir zu haben :see_no_evil_monkey:

    ich finde ja, frauen sollten sich viel mehr gegenseitig bestärken, es geht uns doch allen irgendwie gleich. kinder SIND anstrengend, die ganze carearbeit, der mental load, das ständig an alles denken-müssen laugt einfach so aus und ist so kräftezehrend.

    ich genieße es so, dass ich wieder mehr freiheiten zurückbekomme, jetzt wo beide im VS-alter sind. man kann so schön vernünftig mit ihnen reden, sie sind auch für (gute) argumente offen und es wird einfach alles leichter, dadurch dass sie einfach selbstständiger werden.

    ich hab jetzt auch yoga für mich entdeckt und das tut mir nicht nur körperlich, sondern auch psychisch sehr gut.

    ich hab auch kinder (noch 9 und 7 Jahre alt) und mich für einen kleinen, netten familienhund entschieden. mir war wichtig, dass er den trubel hier von welpe an kennt und damit aufwächst. wir haben oft kinderbesuch, kinder sind nun mal laut und das kennt er alles. er kuschelt gerne mit den kindern, spielt auch mit ihnen und ist ihnen kräftemäßig nicht überlegen, war mir auch wichtig. sie wollen ihn beim gassi gehen ja auch mal führen, da sollte er sie nicht unbedingt mitschleifen. :winking_face: die arbeit hab natürlich 100%ig ich, aber ICH wollte ja auch den hund, nur mussten eben alle familienmitglieder damit einverstanden sein.

    man muss halt immer drauf achten, dass der hund auch mal zur ruhe kommt und den kindern auch genau erklären wie und warum man mit ihm so und so umzugehen hat. bei besuchskindern pass ich da arg auf und zur not kommt er auch mal in seine box, damit ER auch mal ruhe hat :winking_face:

    Vom Mäusebuddeln abrufen ist leider

    nicht immer so erfolgreich. Seit er entdeckt hat, dass überall Mäuse sind in der Wiese ist er teilweise ganz narrisch darauf

    Hahaha- theo kam bei deinem "hiiiiiiieeeer" direkt angerannt 🤣

    ich darf mir auch die videos in seiner gegenwart nicht mit ton ansehen, dass verwirrt ihn immer total :see_no_evil_monkey:

    Seit ich denken kann, habe ich mir sehnlichst einen Hund gewünscht und durfte keinen haben. Daher war es für mich wie Ostern und Weihnachten gemeinsam, wenn ich einen Hund streicheln durfte. Dieses unbeschreibliche Glücksgefühl gebe ich gerne an hundelose Menschen weiter.

    Ma, genau wie bei mir, wunderschön formuliert. Ich hab auch als Erwachsene immer gefragt, ob ich den streicheln darf, weil ich Hunde einfach mag und die Sehnsucht immer so groß war. Ich habe aber nur gefragt, wenn ich gesehen hab, der Hund hat nix dagegen. Einen Hund, der mir ausweicht hätt ich nicht anfassen wollen.


    Kinder fragen mich auch oft, ob sie Otto streicheln dürfen. Otto lässt sich aber schwer streicheln, weil er so wuselig ist und immer versucht die Hände abzulecken, oder hochzuspringen wenn jemand versucht über den Kopf zu streicheln. Ich erklär immer, sie sollen ihn bitte nicht am Kopf streicheln sondern am Rücken oder an der Brust, dann gehts. Otto mag Kinder aber auch sehr gerne, die dürfen meistens. Bei Erwachsenen seh ich wie er drauf ist, manchen weicht er aus und machen geht er zu und leckt gleich die Hand ab.

    Was gar nicht geht ist aber ungefragt anfassen.

    Ich seh schon, ich muss mir da noch eine genauere Strategie, Vorgenhensweise überlegen. Ich finds ja gut, wenn er die Erfahrung macht, dass Menschen im Grunde gut sind aber gleichzeitig will ich auch nicht, dass er zu allen hingeht und Kontakt aufnehmen will.

    ich lese mal mit

    ich wollte bei meinen kids ja auch keinen zu großen Abstand. Knapp 26 Monate sinds auseinander. Ja, die Kleinkindzeit war anstregend, Kleinkind und Baby 24/7 an der Backe - frag mich heute manchmal, wie ich das geschafft habe. Ging mir psychisch auch nicht besonders gut zu der Zeit. Bin froh, dass meine jetzt im Schulalter sind und vieles einfacher ist. Bin ja "erst" 39 aber ich könnt mir kein Kind mehr vorstellen. Ich schau mir gern alte Fotos an, sie waren ja so süß, aber nochmal durchmachen möcht ich das trotzdem nicht :woozy_face:

    Wobei bei uns eindeutig ein Trend zur 3-Kind Familie feststellbar ist. Kenne viele, die 3 Kinder haben.

    Ich hab nur einen Teil gesehen.

    Der Bloodhound war ja ein Kaliber - und soo viel Haut am Kopf. Möchte man gleich ein Facelift verpassen, dass der gscheit sieht :winking_face: aber das Gesabbere! Ein grund, mir keinen Hund anzuschaffern, der sabbert. War ja überall, der Sabber. Wieso holen sich leute so ein Arbeitstier, wenn sie nichts damit machen wollen?

    Und der eine, nicht mal ein Jahr alt und gesundheitlich shcon so im Ar..? Was macht man mit so einem Hund? Weit gehen wird der ja net können? Und die Tochter tat mir auch leid. Wenn man den Hund net mag und gezwungen wird, damit zu leben.