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ich hab wenig verständnis. nur ein kleiner teil der "ärmeren" leute ist unverschuldet da rein geraten, der großteil ist tut mir leid aber meist selbst schuld dran.Sorry, das finde ich anmaßend - wer sagt daß nur ein kleiner Teil selber schuld ist? Ich habe anderes gehört (und ich beschäftige mich schon lange mit dem Thema - die meisten können nix dafür, und nur ein kleiner Teil ist "selber schuld"
dazu zähle ich mich z.b auch. hätte ich bessere noten, hätte ich was anderes studieren können und könnte jetzt unmengen an geld verdienen.
so wie meine schwester, erfolgreiche anwältin mit gut geld und keinem privatleben geschweige denn das sie hobbys hat. ihr hobbys ist es auszuschlafen, da sie im durchschnitt 10std. tage hat und oft auch mehr.was hat man von dem vielen geld wenn man es nicht ausgeben kann?
meine schwester würd mir den vogel zeigen wenn ich zu ihr gehn würde und ihr sagen würde, drück mal was ab für mich...sie rackert sich seit über 15 jahren dafür ab, was sie jetzt eben hat...trotz allem würd ich mir nie im leben anmassen zu sagen sie soll mehr abdrücken dafür das sie mehr verdient. sie hat es sich erarbeitet, also soll sie auch was haben dafür.Diese Sichtweise ist ebenfalls meiner Meinung nach, engstirnig. Nix gegen Deine Schwester, bitte nicht falsch verstehen!!!!!
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Aber: Kann/soll jeder in unserem Land studiert haben? Brauchen wir hier nicht mindestens genauso nötig wie studierte Leute, Leute die mit ihrer Hände arbeit Arbeiten gehen?
Ich meine, wer schneidet uns allen die Haare? Wer bedient uns im Geschäft? Wer nimmt uns im Arztzimmer in Empfang? Wen rufen wir an wenn der Wasserhahn tropft oder die Heizung kaputt geht? Wer kümmert sich um unser Auto wenn es nicht mehr fahren mag?Verdienen diese Menschen, nur weil sie (leider!!!) nicht mal annähernd das verdienen was ihnen eigentlich zustehen sollte, es nicht, daß sie ein schönes Leben mit ein paar Annehmlichkeiten haben?
Warum werden von manchen mit dem Finger auf diese Menschen gezeigt? - die verdienen es nicht, die haben halt nicht genügend gelernt oder so....
ob die steuer sinn macht, ist eine ganz andere frage. wenns danach ginge ob es sinn macht sie zu zahlen, tja würd ich am liebsten auch nicht machen.
Da hast Du zweifellos recht!
Beiträge von Escha
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Was macht die Höhe der Steuer für Listenhunde gerecht? Es sind auch nur Hunde. Was macht die höhere Steuer für einen Zweit- oder Dritthund gerecht? Immer mehr Gerichte bestätigen das diese Steuer rechtens ist und entsprechend wird man sie auch nicht drücke können oder auf lange Zeit abschaffen. Warum auch, es ist eine gutes Zubrot für die Gemeinden.
Sag ich ja
Es ist eben nicht gerecht!!!
Nur deshalb muß ich doch nicht für eine andere Steuer sein, weil eben die Steuer die ich zahlen muß, wird davon nicht besser
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@Fräuleinwolle: Du hast sicher Recht - das geschriebene wort kann oft falsch gedeutet werden....
So wie sich nun Dein Post liest, stimme ich Dir bei fast allen Argumenten zu
:keks:
Und ich hoffe, ich kam mit meiner Menge an Posts auch bei fast allen richtig rüber!
Na ja, ich bin, wie schon gesagt, leider selber betroffen - wenn diese bescheuerte Steuer in ihrem Höchstsatz wirklich kommt habe ich große Probleme!
Aber trotzdem kann mir keiner vorwerfen, daß er als Besserverdienender mein Pferd finanzieren muß, da geht mir numnal die Hutschnur hoch! Denn ich mache das selber, wie ja auch schon mehrfach geschrieben!Und außerdem finde ich es traurig, wenn einfach in den Raum geworfen wird: naja, dann darf man eben kein Pferd mehr haben, OHNE das Mitgefühl zu besitzen oder zu schreiben
oh, je, das würde mir leid tun, wenn dann jede Menge Pferde zum Schlachter müssen und sehr viele Besitzer und auch Kinder todtraurig wären, weil ihr geliebtes Pferd weg muß...
Und auch ohne darüber nachzudenken, daß es eben einen "Rattenschwanz" nach sich zieht mit weiteren Arbeitslosen (Sattler, Kleinbauer ect.). -
Cerridwen
Ganz ehrlich? Wird dadurch die Hundesteuer gerechter, weil es auch andere trifft?Im übrigen bin ich absolut gegen die Hundesteuer, jedoch hier bei uns mit 60 Euro, das ist noch ok - auch stehen hier jede Menge Kotbeutelbehälter und Mülltonnen. Wir können uns also nicht beklagen!
Aber ich finde es ungerecht in den Gemeinden/Städten wo es deutlich teurer ist!
Aber auch die hätten nichts davon, wenn es hier teurer werden würde
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Von daher verstehe ich Dein Argument leider nicht!
Im übrigen würde ich alles dafür tun, damit das Hundesteuer nicht noch teurer wird - unabhängig davon ob ich betroffen bin oder nicht!
Außerdem reden wir hier nicht von 100 oder 200 Euro, nein von 750 - und das ist absoluter Wucher.
Ich halte nichts davon beide zu vergleichen - da jedoch das zur Sprache kam: es gibt auch bei uns im Städtchen viele Hunde - und ich laufe jeden Tag an mindestens 5 Hundehaufen vorbei die mitten auf dem Bürgersteig liegen!
Pferdehaufen? Gut - an St. Martin liegt mal einer in der Stadt und vielleicht mal wenn ne Hochzeit gefahren wurde im Sommer - also Summa sumarum vielleicht 10x/Jahr - hochgegriffen!
Wege kaputtreiten? Ich kannst nicht mehr hören. Gut - ich kann hier nur von uns ausgehen. Wir haben befestigte Wege bin in den Wald - keine Hufspuren sichtbar. Im Wald haben wir ein gut ausgebautes Reitwegenetz, das die Spazierwege maximal einige male kreuzt.
Was bitteschön macht diese Höhe der Steuer gerecht?
Im übrigen - sollten eigentlich nicht alle Tierhalter zusammenhalten und versuchen eine Tiersteuer (wie bescheuert!) zu drücken wo es geht?
Stattdessen muß man hier lesen - ja weil wir dann auch ihr
und das finde ich sehr schade!
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Um eines nochmal klarzustellen:
Ich bin absolut dafür, diejenigen Menschen, die gerne auf der faulen Haut liegen, sich keine Arbeit suchen WOLLEN, die andere für sich arbeiten lassen WOLLEN, die nur die Hand aufhalten: "mach mal"; die sich denken - oh Sozialstaat, ich muß nix tun, die tun ja alle genug.... genau diese Leute sollten mal was tun MÜSSEN! Gar keine Frage!
Aber: der Rentner, der sein Leben lang sich abgerackert hat als Arbeiter (ja, man braucht auch die Arbeiter, denn wenn wir nur Akademiker hätten, wer würde bitteschön ein Haus bauen o.ä.) - also der Arbeiter der nur eine mickrige Rente bekommt und gleichzeitig kaputt geschafft ist, der Arbeitslose, der sich müht und müht und müht aber nix findet, der Frührentner, der aus wirklichen Krankheitsgründen partout nicht mehr kann, die Hausfrau, die immer gut gehaushaltet hat als ihr Mann noch lebte, der jedoch zu früh starb und nun seine Rente vorne und hinten nicht mehr reicht ect. ect.
Und auf diese Menschen herabzusehen und sie zu pauschalisieren: "dann sollen sie halt auf alles verzichten", das finde ich beschämend und kann nur für jeden der so denkt hoffen, daß er mal nicht in eine ähnliche Situation kommt - denn heutzutage kann das gut passieren: heute noch ganz oben und morgen schon ganz unten...Diese beiden Gruppen darf man auf keinen Fall (finde ich!) "über einen Kamm scheren" denn das finde ich unsozial!
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Du widersprichst Dir dermaßen selbst, das ist unfaßbar... Du merkst es nichtmal.... Hast Du MEINEN Post ganz und richtig und denkend gelesen? Ich glaube nicht... DU schreibst was von Pauschalisierungen und bringst SOFORT danach nix anderes...
Soll ich jetzt mal davon anfangen, was und wen ich so kenne?... Wem nützt das? Zieh einfach mal Deine "arme-Arme"-rosa-Brille aus und schau Dir die Realität an...
Zieh Du Deine schwarz-weiße Brille ausIch glaube ich habe mittlerweile schon ein halbes Dutzend mal gesagt, daß ich nichts, rein gar nichts gegen Besserverdienende/Reiche habe!
Mir geht hier nur tierisch auf die Hutschnur, daß offensichtlich alle Leute, denen es nicht so gut geht, selber schuld sind und sie nur nicht wollen!Bill Gates hat vor kurzem die HÄLFTE seines kompletten Vermögens gespendet... Die HÄLFTE..... und er hat einige andere "Reiche" mobilisiert es ihm gleich zu tun.
Aber nein, Reiche werden ja immer geiziger, je mehr sie haben....Pauschalisierung - ich habe gesagt: die Leute die ich kenne!! Bitte richtig lesen - außerdem sagte ich gleichzeitig daß ich hoffe und glaube daß es auch andere gibt - was dieses Beispiel ja beweist. Und das finde ich toll!!!! Hut ab!
Ich persönlich z.B. kenne deutlich mehr Menschen, denen es eher besser geht (finanziell jetzt) (von reich kann da auch noch lange keine Rede sein), die helfen, engagieren, machen und tun, als ich Leute kenne, denen es eher nicht so ganz gut geht (rein finanziell) und die was geben würden.
MEINE persönliche Erfahrung ist nämlich genau umgekehrt.... Welche ist nun richtig? .... Genau, gar keine... Es gibt solche und solche...
Habe ich nie behauptet - siehe oben
Und was hat es mit GÖNNEN zu tun, wenn man den "Faulenzern" Dinge finanzieren soll, die man sich selber nicht leisten kann? .... DAS soll Menschlichkeit sein?... Wo ist die Menschlichkeit bei denen, die so dreist nehmen, nehmen, nehmen?....Siehst Du? Faulenzer - pure Pauschalisierung - da schreib ich nix mehr zu, das ist zu traurig!!! Und nur weil man irgendjemandem etwas gönnt heißt das auch noch lange nicht das diese Menschen nichts anderes tun als "nehmen, nehmen, nehmen"
Und nunja, WIESO kann ein Familienvater nicht umziehen, wenn er woanders nen guten Job bekommt? .... WAS hindert einen daran? Daß die armen Kinder vielleicht die Schule wechseln müßten, aber es der gesamten Familie dadurch besser ginge? ..... Lieber arbeitslos als Schule wechseln?.... komische Einstellung...
ok - hier habe ich mich nicht richtig ausgedrückt - der Vater mit seinen Kindern, die alle auf unterschiedliche Schulen gehen, vielleicht sind sie schonmal umgezogen, die Mutter hat vielleicht einen recht guten Job, vielleicht ist die Oma pflegebedürftig und kann anders nicht versorgt werden wenn alle wegziehen, vielleicht ist das kleine Häuschen das man sich mühsam angespart hat, noch nicht abbezahlt ect.
sorcha: Das "Ihr" und "uns" haben einige hier begonnen.... Ja, ich hätte sollen alles in """ setzen...Und nunja, WAS ist in meinem Post pauschalisierend, WENN man ihn GANZ gelesen UND verstanden hat????
Cerridwen
Und ja, ich kenne einige, u.a. einen ganz jungen Familienvater der nur in gut 150 km Entfernung einen Job gefunden hat - er wohnt unter der woche dort und am WE ist er zu Hause.Aber auch das kann man nicht pauschalisieren - es kann immer einen Grund geben, warum jemand das eben nicht kann und dann zu sagen: er will nur nicht finde ich sehr einfach!
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So, und der, der 500.000 Euro verdient, hat dafür vielleicht keine Familie, hast du mal daran gedacht?
was bitteschön hat das mit Familie zu tun
Leute die derartige Summen verdienen, haben vielleicht Besitz, aber während andere nach Feierabend bei ihrer Familie sitzen oder mit ihren Hunden und Pferden durch die Pampa tappen, sitzen die idR im Flieger zum nächsten Geschäftstermin.
die armen "Reiche" sind sich ohne jede Ausnahme alle am abschuften, während die bösen Wenigverdiener alle nur auf der faulen Haut liegen - meine Güte was für eine armselige Pauschalisierung!
Schon mal daran gedacht daß der Arme vielleicht noch nach Feierarbend putzen geht, noch "schwarz" jobbt oder sich irgendwo den "Arsch aufreißt" um sich und/oder die Familie über die Runden zu bekommen??
Derartige Gehälter fliegen eigentlich keinem einfach so zu habe ich niemals behauptet
- und nur mal so als Vergleich, während andere Straße gekehrt haben um sich ihre Reitstunden zu verdienen, haben solche Leute ganz häufig die Nase in die Bücher gesteckt um irgendwann mal den Abschluss zu schaffen um an entsprechenden Universitäten aufgenommen zu werden. oh danke für die Blumen - ich bin also nach diesem Beispiel auf keine höhere Schule gegangen, oder habe einen akademischen Beruf? Woher willst Du bitteschön wissen was ich bin?
Nix Pferd, nix Reitbeteiligung, nix Hund, keine sonstigen Hobbys.Da ist dann vielleicht das große Penthouse und das große Auto da, wird aber nicht genutzt weil man eh nicht zu Hause ist. Beziehung spielt sich an Flughäfen ab wenn man sich zwischendurch mal trifft. An Kinder, Haustiere, etc garnicht zu denken. Wenn es so ist, dann sind es wirklich arme Menschen! Ohne Ironie! - aber vielleicht sollten sie es, da es ihnen so gut geht, bei dem bisherigen Verdienst belassen und dafür ihr Leben genießen? Denn mitnehmen kann man sein Geld nicht auf seine letzte Reise...
Und dann stellt man sich hier hin und will den Leuten dafür, dass sie sich den Allerwertesten Aufreissen, jetzt schon horrende Abgaben zahlen, noch eins reindrücken, damit man sich auch weiterhin sein Hobby leisten kann?
Auch schon mal dran gedacht, wenn wir schon bei Pauschalaussagen sind, daß es nicht nur Leute gibt, die dafür hart geschuftet haben? Sonder mindestens genausoviele sind von "Beruf Söhne und Töchter"... ach ne, ich will nicht auch so anfangen - es gibt Gott sei Dank von allen Schichten solche und solche!Auch hier kann ich mich gerne wiederholen: Ich gönne jedem Reichen sein Geld - von mir aus kann jeder der es sich leisten kann mit seinem Geld machen was immer er will - aber bitteschön nicht auf die anderen, die vielleicht, aus welchen Gründen auch immer, nicht soviel Glück oder Möglichkeiten hatten herabsehen - denn das ist ein entsetzlicher Charakterzug!
In der Form wie sie jetzt besteht, bin ich weder für Hunde, noch für Pferdesteuer. Aber was manche hier verlangen, was ihnen andere bitte finanzieren müssten, ist schon echt nicht mehr feierlich. Ih sage es gerne nochmal - NIEMAND!!!!!!! muß mir was finanzieren!
Ein Sozialstaat, den man ja so fordert, funktioniert auch nicht so, dass wenige in einen Topf einzahlen und ganz viele rausschöpfen was nur geht, um "Notwendigkeiten" wie Pferde und Hunde zu finanzieren. Er funktioniert nur dann, wenn jeder etwas dazu beiträgt. Sei es, indem man einzahlt oder, in dem man sich mal selber mäßigt und nur das herausnimmt, was man wirklich braucht.
Hier wird ja gerade so getan, als wären Hunde und Pferde das einzige mögliche Hobby auf der Welt. Wenns denn ein Tier sein muss, gibt es auch durchaus preisgünstigere Kleintiere und es soll ja auch Hobbys geben, für die man keine Tausende für Ausrüstung ausgeben muss.
Genau, also laß uns diese Pferde doch alle zum Schlachter bringen - es gehört sich wohl wirklich nicht, daß jemand ein Pferd hat, der nicht Monat für Monat mehrere Tausend Euro übrig hat - denn das sind nach diesen Aussagen wohl minderwertige Menschen und die sollen gefälligst sehen wo sie bleiben - egal ob es einem vielleicht das Herz zerreißt weil das - ich wiederhole mich - FAMILIENMITGLIED Pferd getötet werden mußÜbrigens wurden Pferde schon immer auch geschlachtet und wenn man sich mal so mit Händlern und Züchtern unterhält, ist der Markt an Pferden sowieso schon überschwemmt und ein nicht geringer Teil landet schon jetzt beim Schlachter.
Jawoll - sollen sie doch weg die blöden Gäule
@Fräuleinwolle: es wäre wirklich wunderbar, wenn für alle Menschen Arbeit da wäre - aber vielleicht mal dran gedacht, daß ein Familienvater mit schulpflichtigen Kindern nicht mal so einfach ganz woanders hinziehen kann?
Nur ein Beispiel - ich finde es sehr schade, der Appell geht nochmal an alle: warum werden für ein paar schwarze Schafe die es doch überall gibt - Pauschalaussagen über Alle getroffen?
Und weil auch nochmal die Frage aufkam mit Mitgefühl, mit geben wenn man selber kaum was hat - ich habe die Erfahrung gemacht, je mehr die Menschen haben, desto geiziger werden sie! Und leider spiegelt es sich hier in einigen Threads genau so wieder..
Die Leute, die ohnehin kaum was haben, die geben mal nen Kaffee aus, zahlen mal beim gemeinsamen Eisessen das Eis, geben in die Spendenbüchsen nen Euro ect.
Die Menschen, die jeden Monat deutlich Geld überhaben, die lassen sich von ihrer Mutter, die ihr Leben lang hart geschuftet hat und nun leider nur eine mickrige Rente bekommt, die 2 Brötchen bezahlen, die sie ihr vom Bäcker mitgebracht haben ect.Ich hoffe und bete, daß es auch andere "Reiche" gibt - aber die Leute, die wirklich übergenug Geld haben, die ich kenne, gönnen anderen nicht "das schwarze unterm Fingernagel" , während die Mittelschichtler oder auch die die jeden Euro zweimal rumdrehen müssen, die sind großzügig und geben gerne soweit es ihnen möglich ist.
Und genau das macht u.a. Menschlichkeit aus:
Dem anderen was gönnen (nix zahlen - GÖNNEN!) obwohl man es selber vielleicht nicht hat oder es sich nicht leisten kann/konnte!
Mitfühlen, daß andere Angst haben, ihr geliebtes Tier muß zum Schlachter - ohne sofort den Zeigefinger zu heben: naja, es braucht ja auch nicht jeder ein Pferd - wer es sich nicht leisten kann ist selber schuld.Das ist eine soziale Kälte, die ich sehr erschreckend finde...
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Ich würde auf alles schauen, was (mir) wichtig ist, wie bei jedem Welpen, der vom VDH-Züchter kommt.
Die Fehlfärbung sollte eigentlich nichts machen - jedoch wenn es z.B. ein merlefarbener Hund ist, sollte schon sichergestellt sein, daß nicht beide Eltern das Merle-Gen in sich tragen, ansonsten hätte ich keine Bedenken! Keine Ahnung ob es auch andere Farbschläge gibt die z.B. Taubheit oder so beinhalten können - ich kenne es nur von Merle, weil es eben die Merles bei "meiner" Rasse auch gibt.
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Es ist echt traurig
Klarstellung: MEINE Pferde muß NIEMAND finanzieren!!!!!!! Das mache ich vollkommen alleine - ich gehe trotz Dauerschmerzen arbeiten um mir neben meiner mickrigen Rente das erlaubte dazuzuverdienen.
Unmöglich sowas unterstellt zu bekommen!
. Das ist schon beleidigend.
Bezüglich daß ich als Kind schon reiten lernen durfte - auch hier Unterstellungen daß ich nur mit dem Kopf schütteln kann :/
Ja, ich durfte reiten, ich habe es ermöglicht bekommen - ABER ich bekam KEIN Taschengeld, ich bekam keine teuren Klamotten, sondern das was viele hier vermutich nie anziehen würden usw! Ich habe als 9 oder 10 jährige Straße gekehrt bei Nachbarn um Geld fürs Reiten mitzuverdienen usw.
Und JA - ich wurde dafür, für den Verzicht auf vieles, was jungen Mädchen erstrebenswert ist, daß ich mein Hobby ausüben durfte positiv geprägt!
(Spricht hier vielleicht ein kleines bischen Neid aus manchen Worten?)
Was die Befürworter für "Pferde=dürfen nur noch die Reichen haben" vergessen und auch irgendwie gar nicht drauf eingehen (?) was passiert mit den vielen Pferden die nicht mehr bezahlt werden können? Was passiert mit den tausenden mehr Arbeitslosen bei uns im Land die dadurch entstehen?
Im übrigen finde ich es schon sehr seltsam daß hier die wirklich reichen Leute so dermaßen verteidigt werden. Klar, die meisten arbeiten dafür - und nochmal: ich gönne es ihnen!!
Aber: man kann auch nur eine gewisse Menge Geld fürs Leben brauchen - es braucht mir kein Mensch zu erzählen daß er jährlich Millionen Euro BRAUCHT um zu leben!Und ihr könnt Euch auf den Kopf stellen - ICH finde es ungerecht, daß ein Maurer, der gerade so seine Familie durchbekommt den gleichen Steuersatz zahlen muß wie jemand der jedes Jahr 500.000 Euro verdient.
Das ist nunmal keine soziale Gerechtigkeit. Und Gott sei Dank leben wir NOCH in einem einigermaßen gerechten Sozialstaat - aber wenn es nach manchen hier ginge würde es wohl nur noch bettelarm oder steinreich geben.
Mit Mitgefühl meinte ich daß man vielleicht als Besserverdienender einem anderen etwas gönnt, wo das Herz dran hängt. Im übrigen eine sehr schöne Eigenschaft, ohne die es in unserer Welt viel ärmer wäre....