Beiträge von Escha

    Zitat

    Was macht die Höhe der Steuer für Listenhunde gerecht? Es sind auch nur Hunde. Was macht die höhere Steuer für einen Zweit- oder Dritthund gerecht? Immer mehr Gerichte bestätigen das diese Steuer rechtens ist und entsprechend wird man sie auch nicht drücke können oder auf lange Zeit abschaffen. Warum auch, es ist eine gutes Zubrot für die Gemeinden.


    Sag ich ja :D

    Es ist eben nicht gerecht!!!


    Nur deshalb muß ich doch nicht für eine andere Steuer sein, weil eben die Steuer die ich zahlen muß, wird davon nicht besser ;)

    @Fräuleinwolle: Du hast sicher Recht - das geschriebene wort kann oft falsch gedeutet werden....

    So wie sich nun Dein Post liest, stimme ich Dir bei fast allen Argumenten zu ;) :keks: ;)

    Und ich hoffe, ich kam mit meiner Menge an Posts auch bei fast allen richtig rüber!


    Na ja, ich bin, wie schon gesagt, leider selber betroffen - wenn diese bescheuerte Steuer in ihrem Höchstsatz wirklich kommt habe ich große Probleme!
    Aber trotzdem kann mir keiner vorwerfen, daß er als Besserverdienender mein Pferd finanzieren muß, da geht mir numnal die Hutschnur hoch! Denn ich mache das selber, wie ja auch schon mehrfach geschrieben!


    Und außerdem finde ich es traurig, wenn einfach in den Raum geworfen wird: naja, dann darf man eben kein Pferd mehr haben, OHNE das Mitgefühl zu besitzen oder zu schreiben ;) oh, je, das würde mir leid tun, wenn dann jede Menge Pferde zum Schlachter müssen und sehr viele Besitzer und auch Kinder todtraurig wären, weil ihr geliebtes Pferd weg muß...
    Und auch ohne darüber nachzudenken, daß es eben einen "Rattenschwanz" nach sich zieht mit weiteren Arbeitslosen (Sattler, Kleinbauer ect.).

    Cerridwen
    Ganz ehrlich? Wird dadurch die Hundesteuer gerechter, weil es auch andere trifft?


    Im übrigen bin ich absolut gegen die Hundesteuer, jedoch hier bei uns mit 60 Euro, das ist noch ok - auch stehen hier jede Menge Kotbeutelbehälter und Mülltonnen. Wir können uns also nicht beklagen!

    Aber ich finde es ungerecht in den Gemeinden/Städten wo es deutlich teurer ist!

    Aber auch die hätten nichts davon, wenn es hier teurer werden würde :???: .

    Von daher verstehe ich Dein Argument leider nicht!


    Im übrigen würde ich alles dafür tun, damit das Hundesteuer nicht noch teurer wird - unabhängig davon ob ich betroffen bin oder nicht!


    Außerdem reden wir hier nicht von 100 oder 200 Euro, nein von 750 - und das ist absoluter Wucher.

    Ich halte nichts davon beide zu vergleichen - da jedoch das zur Sprache kam: es gibt auch bei uns im Städtchen viele Hunde - und ich laufe jeden Tag an mindestens 5 Hundehaufen vorbei die mitten auf dem Bürgersteig liegen!

    Pferdehaufen? Gut - an St. Martin liegt mal einer in der Stadt und vielleicht mal wenn ne Hochzeit gefahren wurde im Sommer - also Summa sumarum vielleicht 10x/Jahr - hochgegriffen!

    Wege kaputtreiten? Ich kannst nicht mehr hören. Gut - ich kann hier nur von uns ausgehen. Wir haben befestigte Wege bin in den Wald - keine Hufspuren sichtbar. Im Wald haben wir ein gut ausgebautes Reitwegenetz, das die Spazierwege maximal einige male kreuzt.

    Was bitteschön macht diese Höhe der Steuer gerecht?


    Im übrigen - sollten eigentlich nicht alle Tierhalter zusammenhalten und versuchen eine Tiersteuer (wie bescheuert!) zu drücken wo es geht?

    Stattdessen muß man hier lesen - ja weil wir dann auch ihr :sad2: und das finde ich sehr schade!

    sorcha :gut:


    Um eines nochmal klarzustellen:

    Ich bin absolut dafür, diejenigen Menschen, die gerne auf der faulen Haut liegen, sich keine Arbeit suchen WOLLEN, die andere für sich arbeiten lassen WOLLEN, die nur die Hand aufhalten: "mach mal"; die sich denken - oh Sozialstaat, ich muß nix tun, die tun ja alle genug.... genau diese Leute sollten mal was tun MÜSSEN! Gar keine Frage!


    Aber: der Rentner, der sein Leben lang sich abgerackert hat als Arbeiter (ja, man braucht auch die Arbeiter, denn wenn wir nur Akademiker hätten, wer würde bitteschön ein Haus bauen o.ä.) - also der Arbeiter der nur eine mickrige Rente bekommt und gleichzeitig kaputt geschafft ist, der Arbeitslose, der sich müht und müht und müht aber nix findet, der Frührentner, der aus wirklichen Krankheitsgründen partout nicht mehr kann, die Hausfrau, die immer gut gehaushaltet hat als ihr Mann noch lebte, der jedoch zu früh starb und nun seine Rente vorne und hinten nicht mehr reicht ect. ect.
    Und auf diese Menschen herabzusehen und sie zu pauschalisieren: "dann sollen sie halt auf alles verzichten", das finde ich beschämend und kann nur für jeden der so denkt hoffen, daß er mal nicht in eine ähnliche Situation kommt - denn heutzutage kann das gut passieren: heute noch ganz oben und morgen schon ganz unten...


    Diese beiden Gruppen darf man auf keinen Fall (finde ich!) "über einen Kamm scheren" denn das finde ich unsozial!

    Cerridwen
    Und ja, ich kenne einige, u.a. einen ganz jungen Familienvater der nur in gut 150 km Entfernung einen Job gefunden hat - er wohnt unter der woche dort und am WE ist er zu Hause.

    Aber auch das kann man nicht pauschalisieren - es kann immer einen Grund geben, warum jemand das eben nicht kann und dann zu sagen: er will nur nicht finde ich sehr einfach!

    Jawoll - sollen sie doch weg die blöden Gäule :verzweifelt:

    @Fräuleinwolle: es wäre wirklich wunderbar, wenn für alle Menschen Arbeit da wäre - aber vielleicht mal dran gedacht, daß ein Familienvater mit schulpflichtigen Kindern nicht mal so einfach ganz woanders hinziehen kann?

    Nur ein Beispiel - ich finde es sehr schade, der Appell geht nochmal an alle: warum werden für ein paar schwarze Schafe die es doch überall gibt - Pauschalaussagen über Alle getroffen?

    Und weil auch nochmal die Frage aufkam mit Mitgefühl, mit geben wenn man selber kaum was hat - ich habe die Erfahrung gemacht, je mehr die Menschen haben, desto geiziger werden sie! Und leider spiegelt es sich hier in einigen Threads genau so wieder..

    Die Leute, die ohnehin kaum was haben, die geben mal nen Kaffee aus, zahlen mal beim gemeinsamen Eisessen das Eis, geben in die Spendenbüchsen nen Euro ect.
    Die Menschen, die jeden Monat deutlich Geld überhaben, die lassen sich von ihrer Mutter, die ihr Leben lang hart geschuftet hat und nun leider nur eine mickrige Rente bekommt, die 2 Brötchen bezahlen, die sie ihr vom Bäcker mitgebracht haben ect.

    Ich hoffe und bete, daß es auch andere "Reiche" gibt - aber die Leute, die wirklich übergenug Geld haben, die ich kenne, gönnen anderen nicht "das schwarze unterm Fingernagel" , während die Mittelschichtler oder auch die die jeden Euro zweimal rumdrehen müssen, die sind großzügig und geben gerne soweit es ihnen möglich ist.


    Und genau das macht u.a. Menschlichkeit aus:
    Dem anderen was gönnen (nix zahlen - GÖNNEN!) obwohl man es selber vielleicht nicht hat oder es sich nicht leisten kann/konnte!
    Mitfühlen, daß andere Angst haben, ihr geliebtes Tier muß zum Schlachter - ohne sofort den Zeigefinger zu heben: naja, es braucht ja auch nicht jeder ein Pferd - wer es sich nicht leisten kann ist selber schuld.

    Das ist eine soziale Kälte, die ich sehr erschreckend finde... :sad2:

    Ich würde auf alles schauen, was (mir) wichtig ist, wie bei jedem Welpen, der vom VDH-Züchter kommt.

    Die Fehlfärbung sollte eigentlich nichts machen - jedoch wenn es z.B. ein merlefarbener Hund ist, sollte schon sichergestellt sein, daß nicht beide Eltern das Merle-Gen in sich tragen, ansonsten hätte ich keine Bedenken! Keine Ahnung ob es auch andere Farbschläge gibt die z.B. Taubheit oder so beinhalten können - ich kenne es nur von Merle, weil es eben die Merles bei "meiner" Rasse auch gibt.

    Es ist echt traurig :???:


    Klarstellung: MEINE Pferde muß NIEMAND finanzieren!!!!!!! Das mache ich vollkommen alleine - ich gehe trotz Dauerschmerzen arbeiten um mir neben meiner mickrigen Rente das erlaubte dazuzuverdienen.

    Unmöglich sowas unterstellt zu bekommen! :sad2: . Das ist schon beleidigend.


    Bezüglich daß ich als Kind schon reiten lernen durfte - auch hier Unterstellungen daß ich nur mit dem Kopf schütteln kann :/

    Ja, ich durfte reiten, ich habe es ermöglicht bekommen - ABER ich bekam KEIN Taschengeld, ich bekam keine teuren Klamotten, sondern das was viele hier vermutich nie anziehen würden usw! Ich habe als 9 oder 10 jährige Straße gekehrt bei Nachbarn um Geld fürs Reiten mitzuverdienen usw.

    Und JA - ich wurde dafür, für den Verzicht auf vieles, was jungen Mädchen erstrebenswert ist, daß ich mein Hobby ausüben durfte positiv geprägt!


    (Spricht hier vielleicht ein kleines bischen Neid aus manchen Worten?)


    Was die Befürworter für "Pferde=dürfen nur noch die Reichen haben" vergessen und auch irgendwie gar nicht drauf eingehen (?) was passiert mit den vielen Pferden die nicht mehr bezahlt werden können? Was passiert mit den tausenden mehr Arbeitslosen bei uns im Land die dadurch entstehen?


    Im übrigen finde ich es schon sehr seltsam daß hier die wirklich reichen Leute so dermaßen verteidigt werden. Klar, die meisten arbeiten dafür - und nochmal: ich gönne es ihnen!!
    Aber: man kann auch nur eine gewisse Menge Geld fürs Leben brauchen - es braucht mir kein Mensch zu erzählen daß er jährlich Millionen Euro BRAUCHT um zu leben!


    Und ihr könnt Euch auf den Kopf stellen - ICH finde es ungerecht, daß ein Maurer, der gerade so seine Familie durchbekommt den gleichen Steuersatz zahlen muß wie jemand der jedes Jahr 500.000 Euro verdient.

    Das ist nunmal keine soziale Gerechtigkeit. Und Gott sei Dank leben wir NOCH in einem einigermaßen gerechten Sozialstaat - aber wenn es nach manchen hier ginge würde es wohl nur noch bettelarm oder steinreich geben.


    Mit Mitgefühl meinte ich daß man vielleicht als Besserverdienender einem anderen etwas gönnt, wo das Herz dran hängt. Im übrigen eine sehr schöne Eigenschaft, ohne die es in unserer Welt viel ärmer wäre....