Ich hoffe, der kleine Kerl bekommt noch mal eine Chance!
Ich habe hier selber 2 große kranke Hunde, von denen einer seit Anfang des Jahres komplett inkontinent ist. Ich kenne also die Probleme mit einem inkontinenten Hund sehr genau.
Es ist natürlich an Deinen Eltern zu entscheiden, ob sie so weiterleben können bzw. wollen. Ich möchte mich aber mal Chris anschließen und auf Möglichkeiten hinweisen, die das Zusammenleben mit einem inkontinenten Hund erleichtern können.
Zunächst einmal habe ich alle Hundebetten im Haus mit Inkontinenzauflagen abgedeckt. Ich habe Molton-Stecklaken gekauft. Da liegt es sich angenehm auf Baumwolle, die Laken halten absolut dicht und können in die Kochwäsche und in den Trockner.
Noch wichtiger waren die Hundewindeln. Speziell für den Rüden gibt es hier eine ganz tolle Anbieterin: http://www.pons-vom-wartturm.de/ruedenwindeln/. Mein Timmy trägt diese Windeln im Haus jetzt seit 8 Monaten. Er hat noch nicht ein einziges Mal versucht, sich diese Windel auszuziehen. Der Stoff ist so leicht und atmungsaktiv, dass er den Hund überhaupt nicht stört. Timmy muss diese Windel im Haus immer tragen, da er eine Überlaufblase hat und es praktisch ununterbrochen aus ihm rauströpfelt. Öfter mal rausgehen würde da gar nichts bringen.
Vielleicht wäre Deinen Eltern (und Eurem Hund) mit den richtigen Hilfsmitteln ja wirklich so sehr geholfen, dass der kleine Kerl noch ein Weilchen bei ihnen leben darf ...