Beiträge von Svenjalein

    Wir haben die Giardien nach Metro und Panacur nur mit Spartrix in Eigenregie in den Griff bekommen. ;)

    Da wir eh Barfen, viel uns das mit den Kohlenhydraten nicht wirklich schwer. Industrielle Leckerchen am besten auch ganz verbannen (höchstens diese getrockneten Filets kleinschneiden).

    Zusätzlich habe ich alle 2-3 Tage die Decken der Hunde, Teppiche abgedampft und die Näpfe täglich mit kochendem Wasser ausgewaschen.

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    :gut: Hmh, ich kann mir vorstellen, dass es nicht leicht für dich ist, Svenja, wegen der gehäuften blöden Erfahrungen den Spagat zwischen 'selbst ist der HH- weil man sich auf die gebotene Rücksichtnahme im Zweifel nicht verlassen kann' und Bammel vor der nächsten blöden Begegnung hinzubekommen.

    Wie gehst du denn in solche Situationen rein? Vielleicht gibt es da ja auch noch einen Ansatzpunkt.

    Ich arbeite seit ich Marla haben an meiner inneren Ruhe. Früher war das eine Katastrophe und ich habe schon einen halben Herzinfarkt bekommen, wenn wir nur einen Hund gesehen haben. Damals war Marla als Junghund aufgrund ihrer ersten schlimmen Erfahrungen auch noch Angstaggressiv und mir war das megapeinlich. Diese ganzen blöden Kommentare und Sprüche haben mich fertig gemacht. :/

    Meine Trainerin therapiert nicht nur den Hund, sondern auch den Besitzer. Ich habe gelernt ruhig zu bleiben und wirke viel selbstbewusster als früher. Ich lasse Marla entweder absitzen oder gehe entspannt an Leuten und deren Hunden vorbei. Ich grüße sie meistens sogar noch, wenn die mir nicht doof kommen. Wenn mein Verlobter mitkommt, versuche ich mich sogar weiterhin zu unterhalten. Ich weiss nicht obs Einbildung ist, aber je normaler ich mich verhalte, desto normaler ist dann auch Marla.

    Herzrasen bekomme ich nur noch bei dem Hund, der Marla im Dezember gebissen hat und deren Halter ich wegen Nötigung angezeigt habe. Dort nehme ich die Zwerge auf den Arm und gehe direkt einen anderen Weg. Meine Hände zittern noch 10 Minuten nach deren Begegnung. -.-

    Es müsste mehr Leute wie Dich geben! :gut:

    Wenn man über die Macken seines Hundes bescheid weiss, kann man doch wenigstens kurz den Hund anleinen. Ich verstehe nicht, warum das so schwer ist kurz seinen Hintern in Richtung Hund zu bewegen.

    Ganz selten treffe ich mal einen Hundehalter, der interessiert ist und fragt, warum Marla angeleint ist. Diese Leute zeigen dann auch komischerweise immer Verständnis. =)

    Wir gehen 1x die Woche in die Huschu zum Longier-/ Agitraining und dort sind auch öfters Hunde, die sie nicht kennt und nach kürzester Zeit läuft das Ganze total entspannt ab. Meine Trainerin lässt aber auch nur einzeln auf den Platz und ist sehr verantwortungsbewusst. Marla kommt dort z. B. total gut mit einem riesigen RR-Rüden, 2 Großpudeln und einem Goldiemix klar. Es sind nur diese Hunde, die aufeinmal im Wald/ Park auftauchen und auf sie zugehen/ rennen gruselig.

    Ich kann mich z. B. auch hier im DF verabreden und solange die Begrüßung gesittet abläuft, findet sie das überhaupt nicht schlimm an der Leine einen neuen Hund zu treffen. Sobald ich dann ableine, ist sie ganz entspannt. Es machen wohl die ersten paar Sekunden aus.

    Wenn ich mich auf dem Platz mit anderen Hundehaltern unterhalte, haben aber auch oft Großhundehalter so ein Problem. Nur diese dummen Sprüche kommen meistens nicht ...

    Ihr Selbstbewusstsein kann man nur durch positiven Hundekontakt stärken - den bekommt sie ja zum Glück. Nur was nützt mir das, wenn das ständig wieder versaut wird? :/

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    Für mich gehören HBs/Leinen zu meiner Hundeleidenschaft dazu - ich mag Dinge, die man in verschiedenen Farben besitzen kann! :D
    Der Nutzen ist da außen vor. Natürlich ist es eigentlich Blödsinn. Aber es macht definitiv Spaß! :smile:

    Dito! Ich liebe es, wenn meine Hunde ständig andere Farben tragen und die Sachen noch hochwertig und gepflegt aussehen.

    Wenn ich manchmal sehe, wie abgewrackt manche Halsbänder und Leinen von Hunden aussehen, rollen sich mir die Fußnägel hoch brrr :lol:

    Muss aber jeder für sich selbst wissen. Stören tut es beides den Hund nicht ;)

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    Nö, nicht angeleint wird aus schierer Rücksichtslosigkeit, weil dem eigenen Hund ja nix passieren kann, wenn er einen Zwerg belästigt. Und weil es einfach lustig ist, wenn der eigene Hund Macht ausübt und der Kleine sich so anstellt.
    Was meinst du, wie fix dieselben Leute ihre Hunde bei sich haben, wenn dazu noch ein schwarzer Schäferhund um die Ecke kommt!

    Ich steh ja auch total auf Bollerköppe ... vllt. sollte unser geplanter Dritthund doch kein Havaneser werden ... :hust:

    @ Aricko: Ich habs auch nicht immer geschafft sie zu beschützen, aber seit ich abblocke fühlt sie sich echt sicherer. Sie bekommt nur Panik, wenn ich nicht dazwischen stehe.

    Ich habe mir jetzt auch Trainingsdiscs angeschafft für Hunde, die im Alleingang unterwegs sind und weit und breit kein Besitzer zu sehen ist. Ist mir auch egal, wenn die dann den Schreck ihres Lebens bekommen. Den bekommt Marla fast jeden Tag -.-

    Meine größte Angst ist einfach, dass Marla irgendwann eine Attacke nicht überlebt oder schwer verletzt ist. Als gestern dieser 60 Kilo Doggenrüde knurrend auf sie zurannte und sie packen wollte hab ich schon gedacht, dass es das jetzt war. :sad2:

    Ich gehe zum Glück regelmäßig in einer Gruppe spazieren und habe auch viele Bekannte im Park. Zusätzlich bin ich hier auf eine nette Gruppe im DF gestoßen. Da hat sie selbst vor einem "ach so gruseligen" Schäfi überhaupt keine Angst. Deswegen habe ich auch kein schlechtes Gewissen, Fremdhundekontakt zu verbieten.

    Momentan gehe ich so vor:

    Anleinen bei fremden Hunden und ich bin immer als Puffer dazwischen
    Bögen laufen sobald es mir zu eng vorkommt
    Straßenseite wechseln, wenn wir angeleinten fremden Hunden auf dem Gehweg begegnen
    Bachblütentherapie bei der THP
    und ich clicker bei Sichtung eines fremden Hundes.

    Was mich halt so aufregt sind halt diese uneinsichtigen Hundehalter, denen das alles egal ist. Es ist ja nicht ihr Problem und sie haben schließlich keinen Angsthund und wissen nicht, wie belastend das manchmal ist. Meine Theorie ist ja, dass nicht angeleint wird, weil der Hund eh nicht abrufbar ist. Beim Abrufen würde die Fassade ja anfangen zu bröckeln :hust:

    Zusätzlich ist es super ärgerlich hart in den Einzelstunden an der Situation zu arbeiten und viel Geld zu investieren (das Training ist nicht billig, dafür aber sehr gut) und dann kommt ein Tutnix und zerstört wieder alles.

    Die letzten Wochen war sie so entspannt, dass sie sogar ohne Blickkontakt zu mir brav an Hunden vorbei gelaufen ist. Auch im Cafe saß sie entspannt bei Hundesichtungen unter dem Tisch. Ich war so stolz .. und nun? Wieder von Null :verzweifelt:

    Heute versuche ich Ihr so viel Sicherheit wie möglich zu bieten und nicht angespannt zu sein.

    Guten Morgen Ihr Lieben,

    ich bin momentan am verzweifeln und habe ein riesen Problem mit Marla .... :sad2:

    Mein Hund ist das Opfer Nr. 1! Wenn einer Prügel bekommt, dann sie.

    Sie wurde in Ihrem Leben schon unzählige Male umgerannt, gejagt wie ein Kaninchen, 3x angegriffen und gebissen. Einmal so schlimm, sodass wir den uneinsichtigen Hundehalter angezeigt haben. (vllt. erinnern sich ein paar Leute) Dieser Schreck sitzt immer noch sehr tief. :/

    Durch ihre ganzen Erlebnisse ist sie mehr als unsicher ... wir haben das durch unsere liebe Trainerin super hinbekommen, dass sie nicht mehr aus Unsicherheit bellt beim Vorbeigehen an Hunden. Durch die auf sie abgestimmte Bachblütenmischung ist sie wesentlich entspannter und wird nicht gleich panisch, wenn wir einen Hund sehen. Sie hält richtig schön Blickkontakt und bleibt auch entspannt beim Absitzen!

    Aus Sicherheitsgründen und weil ich keinen Bock mehr auf Tutnixe habe, die in meinen 5 Kilo Hund reinrennen, leine ich sie bei unbekannten Hunden im Park /Wald an. Chicco läuft im Fuß neben mir her. Zusätzlich habe ich mir angewöhnt, aufdringliche Exemplare abzublocken.

    Wenn ich merke, dass sie entspannt bleibt und der Hund passt, darf sie auch mal mit fremden Hunden toben. Das ist aber eher die Ausnahme und kommt meistens nur bei kleinen oder sehr vorsichtigen Hunden vor. Auf andere Hunde würde sie sich auch gar nicht einlassen.

    Die meisten Hunde hier sind nicht abrufbar und rennen auch mit Leine in uns rein. Das wirft mich andauernd im Training zurück. Die meisten Hundebesitzer lachen nur oder schütteln den Kopf, wenn Marla nach dem Umrennen anfängt hysterisch zu bellen. Dann ist der kleine Handtaschenhund ja nicht erzogen und ich soll doch mal in eine Hundeschule gehen. :kopfwand:

    Wenn wir im Rudel laufen auf Hundewiesen ist sie wesentlich sicherer. Sobald aber ein Hund auf Stunk oder Mobbing aus ist, bekommt sie einen auf den Deckel. Mir tut das einfach immer so unendlich leid, weil sie überhaupt nicht aufdringlich wird und freiwillig auf Abstand geht. :verzweifelt:

    Erst gestern hat eine zunächst recht friedliche Dogge Chicco gejagt, Marla bekam Panik, Hund dreht um und rennt knurrend und zähnefletschend auf Marla zu. Zum Glück (wenn man das Glück nennen kann) hat die Dogge durch das Abblocken und körperlich fernhalten mein Knie anstatt Marla erwischt. Der Besitzerin war der mehr als peinlich, aber sie entschuldigte sich nicht und würdigte mich keines Blickes. Es kam nur ein "Ach Famous, sei doch nicht immer so wild". Dann wurde natürlich wieder Marla ausgelacht. -.-

    So langsam kann ich echt Treuepunkte sammeln und ärger mich, dass mir in so einer Situation immer alles aus dem Gesicht fällt, mir aber kein passender Spruch einfällt. Ich traue mich nicht und durch die Situation mit der Anzeige habe ich irgendwie Angst mich allein im Wald mit einem Hundehalter anzulegen. :fear:

    Hat noch jemand so einen "Opferhund"? Wie geht Ihr mit der Situation um und wie kann man sich das Leben so angenehm wie möglich gestalten?

    Mittlerweile habe ich den Kaffee einfach auf und man kann mich bald selbst einweisen ....