Beiträge von Faesa

    Von der Genetik her wären die Welpen wohl "rein", aber jetzt gehen wir mal nicht von dir, dem guten Hundehalter aus, sondern von einem, der sich mit dem Wurf seinen Urlaub verdienen will. Woher will ich jetzt als Welpenkäufer wissen, dass der Vater auch Papiere hatte? Vielleicht erzählst du mir das ja auch einfach nur, damit ich den Preis bezahle?

    Ein Hund ohne Papiere, also ohne beweisbaren Stammbaum, kann nie beweisen, dass er "rein" ist, daher wird er immer als "Mischling" (ganz bewußt in "" gesetzt) gelten.

    Ganz nebenbei wird einem ja manchmal erzählt, dass der Vater irgendwelche tollen Preise schon gewonnen hat und begehrter Zuchtrüde ist - sowas kann man getrost in die Kategorie Münchhausen packen, denn ein Zuchtrüde eines Zuchtvereines darf in der Regel gar nicht ausserhalb decken.

    Und desweiteren gilt natürlich auch bei dieser Verpaarung: Beide Hunde haben womöglich (oder sogar vermutlich) keine Zuchtzulassung, vielleicht hätten, würde man sie untersuchen, zuchtausschließende Merkmale - macht das Sinn, diese zu verpaaren?

    Darum ist mir noch nicht ganz klar, was der Vorteil einer solchen Papierlosen Verpaarung sein sollte, wenn doch wieder mit den Papieren der Eltern angegeben wird.

    Zitat

    es gibt doch bestimmt auch andere vereine die genauso gut und vielleicht sogar noch besser sind

    bestimmt, irgendwo, einer von 20 ja - vielleicht. aber meist hat der vdh die strengsten zuchtauflagen, die anderen vereine haben teilweise zuchtordnungen, die unter aller kanone sind. da ist dann grad noch geregelt, dass ein golden goldig sein muss - mal krass gesprochen. darum, im zweifel lieber vdh.

    Wirkliche Opfer für Lena gebracht *grübel* sehr wenige, ich habe viele Langstrecken Reisen gemacht, und mir war klar, dass das jetzt erst mal aufhört, aber das war auch ok so, wir haben vieles gesehen und reicht für die nächsten Jahre. Ich habe in den 5 Wochen, die L. auf der Welt ist, für ihn mehr, bzw. größere Opfer gebracht, als in den 1,5 Jahren für Lena. Also da zählt das Kind doch mehr und der Hund muss sich, *wink zu Madam Dalmatiner*, schlicht anpassen.

    Ein Hobbyzüchter der ohne Papiere züchtet ist in 99% der Fälle* kein Züchter und ein Hund ohne Papiere kann keine reinrassigkeit nachweisen, gilt per Definition als Mischling, also ein Ding der Unmöglichkeit, einen Rassehund ohne Papiere zu kriegen.

    Da die Wahrscheinlichkeit, einen Mischling von einem wirklichen Vermehrer** zu bekommen doch relativ hoch ist (gerade bei Moderassen), sollte man davon die Finger lassen.

    *99% der Fälle deshalb, weil es sicher Züchter gibt, die ausserhalb des VDH mit eigenen Stammbäumen zu akzeptablen, wenn nicht sogar strengeren Richtlinien züchten als der Verein vorgibt.

    **Vermehrer ist hier gemeint im Sinne von kein Unfallwurf und auch nicht unbedingt liebevoll aufgezogen, sondern "die Rasse geht halt gut". Umfasst allerdings nicht nur den Polen-Kofferraumhund, sondern auch die, die Welpen, eben weil Mode und gut gehen, produzieren, um mal schick in den Urlaub fahren zu können. Schließt aber Unfallwürfe und liebevolle einmalige Aufzuchten (auch wenn ich die nicht gut heiße) aus. Streng genommen, per Definition, wären das ja auch Vermehrer

    Weil ich grad wieder in einem Thread über den folgenden Satz gestolpert bin: "Manche Fre*näpfe haben auch MM" fällt mir das Gespräch mit einer Fre*napfmitarbeiterin von letzter Woche ein: MM ist ein Standart bei Fre*napf und darf nur begründet von einem Laden aus dem Sortiment genommen werden. Z.b. bei nachweislich zu geringer Lagerkapazität und gegen Null tendierender Absatz. Die Läden können und müssen dir das Futter aber dann bestellen. Und wenn man das zwei mal gemacht hat, können sie nicht mehr mit Null Absatz argumentieren und müssen es dann evt. in ihr Dauersortiment aufnehmen. Es wäre also einen Versuch wert, wenn es nicht angeboten wird - vielleicht für den einen oder anderen interessant, der das Futter lieber im Laden kauft (klingt ja hier und da mal so durch).

    Er ist nicht richtig. Er ist, wie schon geschrieben, viel zu pauschal, teilweise falsch.

    Aber korrigieren ist schwer bis unmöglich, denn LaLouna hat es richtig geschrieben: "Ein perfektes Futter gibt es nicht. Jeses hat für jeden persönliche Vor- und Nachteile".

    Also, wie willst du persönliche Kriterien als Maßstab anlegen? Dem einen ist es wichtig, dass keine künstlichen Vitamine und Mineralstoffe drinnen sind, dem anderen ist es nicht wichtig. Dem einen ist es wichtig, dass es kaltgepresst ist, dem anderen nicht. Für den einen muss ein gutes Futter zwangsläufig getreidefrei sein, anderen ist das nicht wichtig.

    Es ist unmöglich einen solchen Test zu entwerfen, der nach Auswertung das passende Futter auswirft. Allerdings finde ich es auch nicht allzuschwer, sich mal den Link anzuschauen. Entweder man setzt sich dann mit den Info Links auseinander (was nicht sooo schwer ist), oder man nimmt schlicht ein Futter aus der Liste und hat ein anständiges Futter. Janz einfach...

    Und ganz wichtig: Eigne dir das Wissen wirklich selber an, was gutes Futter ausmacht. Die Erfahrung vom eignen Tierarzt und vielen Berichten hier im Forum haben gezeigt, dass Tierärzte oftmals auch schlecht in Sachen Futter beraten, einfach, weil ihr Fachgebiet nunmal ein anderes ist. Und die Beratung in den diversen Futtermärkten ist auch nur Marketing, aber hat mit Sachwissen über Futter auch wenig zu tun. Gleiches gilt übrigens für die berühmte Stiftung mit den Tests, die kann man in Sachen Hundefutter auch vergessen. Bottom Line: Es hilft nur, sich das selber anzulesen, wenn man sich in Sachen Hundefutter auf andere verlässt, ist man häufig verlassen.