Beiträge von Faesa

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    Es gibt zum Glück doch immer öfter die Informationen darüber, wie schädlich Milch ist. Die Werbung bemüht sich natürlich mit ihren "Milchschnitten", der "extra Portion Milch" usw. dagegen zu halten, aber ich denke, immer mehr Leute wissen, dass Milch schädlich ist.
    Die Liste der durch Milch verursachten Krankheiten ist ziemlich lang - die wichtigsten wären: Allergien, Blutarmut, Blutungen im Magen-Darm-Trakt und Diabetes Typ I. Ausserdem gibt es bei Erwachsenen die Zusammenhänge von Milchkonsum und Herzkrankheiten, wiederkehrenden Infektionen, Atherosklerose, rheumatoider Arthritis, verschiedene Krebsarten - alles nachzulesen in "Diet and Health" von Prof. Walter J. Veith.
    Hier noch mehr Infos über Milch:
    http://www.was-ist-gesund.de/ernaeh [...] che%20eiweisse/milch.html

    Umgekehrt ist man aber offensichtlich nicht besser *zwinker*

    Immer diese elendige Diskussion um Mangelerscheinungen... als ob sich die Mehrheit der "Fleischfresser" darum schert, ob sie genügend von den Vitamine und Mineralien, die hauptsächlich in Obst und Gemüse vorkommen, zu sich nehmen. Ich kenne genug, für die ein Salatblatt und 2 Kartoffeln als Beilage zu Fleisch komplett ausreichend sind. Da möchte ich die Mangelerscheinungen nicht wissen. Aber da kommt keiner mit erhobenem Zeigefinger.

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    danke erstmal. stimmt, hatte das garnicht so genau berechnet bzw. war der rechenwurm drin.. und ich hatte auch tatsächlich ein paar teure marken vor augen. aber das mit markus mühle klingt ganz gut.. auch dass man mal versuchen sollte, ihm den napf damit voll zu machen, dass immer was da steht, sodass kein futterneid entsteht. zumindest wäre es ein versuch wert. unser hund ist nämlich extrem gefräßig geworden und tut so, als würde er nie was zu essen bekommen.. werd mal genauer im forum danach googeln..

    Das mit dem Stehen lassen würde ich nur bei einem Hund machen, der den Napf nicht leer frisst, bei einem, der meint, er kriegt nix mehr, wenn er nicht jetzt alles frisst, würde wahrscheinlich er sich nur tagelang überfressen. Das kann nicht gesund sein und ich glaube auch nicht, dass man dieses Fressverhalten innerhalb kurzer Zeit (wo es noch erträglich wäre das Überfressen) hinbekommt.

    Ich finds sogar gerade beim Üben ganz gut einen "Dauerhungrigen" Hund zu haben. So ist 1/3 der täglichen Futterration immer mein Trainingsmittel. Ausserdem habe ich die Kontrolle, wann sie frisst, es kann mir nicht passieren, dass sie sich gerade den Magen vollgeschlagen hat, wenn ich dann mit ihr toben gehen will (Stichwort Magendrehung).

    Bernd, leider sind es nicht volle 2 Jahre, sondern das Anschaffungsjahr und das Folgejahr, so wurde es mir zumindest erzählt. Ich habe noch keinen Bescheid für dieses Jahr, diesjahr müsste es also theoretisch kein Nuller mehr sein wie letztes Jahr.

    Letztlich ist es doch auch völlig egal, ob die Steuer zweckgebunden ist oder nicht. Das ist doch nur eine Umschichterei in den Töpfen, wenn irgendwo Geld fehlt, wird solange rumgeschoben, bis ein Topf frei ist, der nicht zweckgebunden ist und das Geld aus dem dafür verwendet. Wenn man die Hundesteuereinnahmen jetzt zweckgebunden einsetzt, kann man argumentieren für Straßenreinigung (ein Riesekostenpunkt), Erhaltung von Spazierwegen, Abfalleimer für K***tüten etc. Und schon kann man die Steuereinnahmen, die bisher für diese Kosten drauf gegangen sind für was anderes nutzen. Letztlich müssen die Kosten bezahlt werden.

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    Was gibts heute bei Euch zu essen ?

    Vermutlich Kartoffelbrei mit angeschmorgelten Zwiebeln drin und dazu gebratenen Chicoree.

    Chircoree halbieren, harten Strunk rausschneiden (achtung dass er nicht zerfällt). In der Pfanne mit etwas Öl anbruzeln, dann mit Wasser ablöschen. Mit Pfeffer und etwas Gemüsebrühe würzen und weich garen lassen. Zum Abschluss mit Briekäsestreifen belegen und bei geschlossenem Pfannendeckel schmelzen lassen.

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    ich kenne einige Veganer, die wirklich so sind und an dem Punkt sieht man sehr deutlich, dass es nichts mehr mit einer Lebenseinstellung oder einem Gesundheitsbewusstsein zu tun hat, sondern fanatisch religiöse Züge annimmt... und da, muss ich gestehen, reagiere ich manchmal sehr intolerant

    Dieses Szenario ist mir auf einer Geburtstagsfeier wirklich passiert! Der zweite Vegetarier wollte tatsächlich den Gastgeber in die Küche scheuchen, den Heber erst abzukochen oder einen anderne zu holen, bevor er die Gemüsepizza verteilt. Da bin ich aber ganz fix gewesen, zu sagen, dass er das gerne machen kann diesen Schwachsinn, aber mir gefälligst vorher Pizza gibt, weil ich sonst verhungern würde. Herrje, der Blick der Vegetarier-Dame war Bühnenreif ob meines Ausbruches (hatte die vorhergehende Vegetarierdiskussion sehr still verfolgt).

    Da wird einem extra eine gesonderte Pizza gebastelt, da muss ich nicht noch so einen, entschuldigt bitte, Schwachsinn vom Gastgeber verlangen. Aber ja da hast du recht, das sind dann eher fanatische Züge und hat mit Logik oder einer Überzeugung nichts mehr zu tun. Genauso wie eine andere Vegetarierin (die eigentlich froh war in der Gruppe nicht der einzige zu sein) am Straßenrand plötzlich brüllte "iiiih lasst uns schnell die Strassenseite wechseln, da vorne kommt ein Hähnchenstand (so ein Wagen am Straßenrand) und da wird mir schlecht wenn ich das rieche." Da kann ich echt nur den Kopf schütteln und schäme mich ob meiner Mitvegetarier. Ein schönes Wort dass ich dafür irgendwann mal gelesen habe: "Fremdschämen".

    Ich bin seit 20 Jahren Vegetarier. Ich mochte Fleisch nie und habe es einfach irgendwann weg gelassen. Und es war ok für meine Eltern. Mittlerweile kann ich mir nicht mehr vorstellen, Fleisch oder besser "totes Tier" zu essen.

    Allerdings habe ich kein Problem damit, meiner Familie ein Stück Fleisch in die Pfanne zu hauen und auch mein Sohn wird irgendwann Fleisch kriegen, wenn er es mag. Wenn ich etwas nicht leiden kann, dann sind es extreme. Und zwar in jede Richtung. Mir sind die Leute die sagen "wie kannst du nur ohne Fleisch leben" genauso zu wieder wie die Vegetarier oder Veganer, die sich hinstellen und sagen "iiiih Fleisch" oder "dieser Tortenheber hat eine Pizza von unten berührt, auf der oben Schinken liegt, damit darfst du meine Pizza nicht verteilen". Leben und Leben lassen ist dabei meine Devise.

    Ätzend finde ich übrigens auch immer die Diskussion "dann musst du aber x oder y essen, damit du alle Vitamine und Mineralstoffe zu dir nimmst. Hat auch nur ein Fleischesser da mal drauf geachtet? Nein ist zumindest die Antwort in 90% der Fälle. Und komischerweise sind Gesellschaftlich (nenne ich jetzt mal so) Leute, die täglich Fleisch essen und nur super wenig Gemüse anerkannter, als Vegetarier, die sicher ausgewogener essen. Wobei ich da nie im speziellen drauf geachtet habe. Ich koche und esse, worauf ich grad Lust habe.

    Aber mittlerweile habe ich ein absolut schlagendes Argument: Im Gegensatz zu 6 von 8 Mädels aus dem Geburtsvorbereitungskurs habe ich (als einziger Vegetarier) kein Eisen in der Schwangerschaft zu mir nehmen müssen und auch das Blutbild jetzt in der Stillzeit war ohne Beanstandung. Jetzt sind die Kritiker endlich halbwegs still. Nur die Sorgen um Hund und Kind bestehen weiter, aber da stehe ich mittlerweile drüber.

    Allerdings könnte ich mir nicht vorstllen, Vegan zu leben. Lecker Joghurt, Eis oder ein hartgekochtes Ei auf warmen Brötchen hat schon was.

    Rezepte sind schwer zu posten für mich, ich koche viel mit Blick in den Kühlschrank und nach was so da ist. Rezepte egal ob mit oder ohne Fleisch werden einfach abgewandelt und angepasst. Was viele nicht verstehen ist, dass ein normales Gericht schlicht ohne den Fleischanteil für mich ein vollwertiges Essen ist. Ich steh halt z.B. total auf Semmelknödel mit Rotkraut und Zwiebelsauce. Das Fleisch dabei vermisse ich null. Und ich brauch da auch keinen Ersatz für.

    Es ist auch eine Frage dessen, was du machen möchtest mit der Schlepp.

    Wenn du damit Freilauf absolut simulieren willst, würde ich eine leichtere und leichtläufigere nehmen. Wenn der Hund "Leinenpflicht" (warum auch immer, Jagen, nicht eigner Hund, was weiss ich) hat, würde ich zu einer kräfigeren tendieren, die guten Gripp hat, die man gut halten kann.

    Ich habe z.B. eine 15m Gurtband Schlepp, sehr schwer, die ich nutze, wenn ich in Wildgefährdetem oder mir unbekannten und unübersichtlichem Gebiet Gassi gehe. Der Hund weiss genau, schon alleine durchs Gewicht, dass er an der Schlepp hängt und ist daher wesentlich aufmerksamer und weicht kaum vom Weg ab. In dem Moment dient mir die Schlepp als reine Absicherung, nicht als Trainingszweck, daher die schwere Leine. Zum trainieren habe ich dünnere und wesentlich kürzere Leinen.

    Als klar war, dass ich vom Büro in mein Homeoffice wechseln konnte/würde, fing ich mit der Hundesuche an. Hab alle Tierheime der Umgebung abgegrast und mich mit den Hunderassen beschäftigt. Da sich in den Heimen nichts passendes finden lies, habe ich parallel mich mit diversen Schnauzerzüchtern in Verbindung gesetzt, hätte sogar einen Mittelschnauzer aus einem grade frischem Wurf mir ansehen können (Interessent war doch noch abgesprungen) - aber ich wollte noch in das letzte Tierheim hier in der Umgebung, wo ich noch nicht war. Gelnhausen, 45 Minuten Fahrtweg einfache Strecke. Und da hat Lena mich rausgesucht. Definitiv hat sie entschieden, und ich bin zwar noch mal durch die anderen Zwinger schauen gegangen, aber eigentlich war der Keks schon da gegessen, als sie am Gitter stand sich kraulen lies und fiepte, wenn ich weg ging.

    2 Hunderunden später war entschieden: Die nehme ich, aber sie musste noch den Rest der Woche dort bleiben, da das meine Umzugswoche vom Büro war. Die Zeit bis Freitag Nachmittag hat sie auch fleissig genutzt, um ihre Kastranarbe (das Tierheim hat fast ausschließlich Mehrhundezwinger und kastriert alles direkt nach Ankunft.....) bis in den Bauchraum wieder aufzulecke. Ich hab also einen komplett eingeschüchternden Hund mit Halskrause mitgenommen.

    Mit all ihren Fehlern ist sie aber ein Hund, von dem ich einfach sagen muss "das ist mein Hund", sie passt wie die Faust aufs Auge zu mir und wie lautet ein sehr bekannter Satz: "und das ist gut so".