Ich tippe mal auf Münchner Verkehrs Verbund. Jeder Verkehrsverbund hat eigne Regeln. Busse, Straßenbahnen und die S- und U-Bahnen unterliegen den Regeln der Verkehrsverbünde was Maulkorb und Ticket betrifft. Alle normalen Züge (RE, RB, IC, ICE etc) unterliegen den Regeln der Deutschen Bahn - die wiederum allerdings sich innerhalb der Bundesländer unterscheiden.
Beiträge von Faesa
-
-
Ich bin auch für nicht so feste Zeiten, habe das bei einem Trauerfall erlebt, dass ein Hund mit festen Zeiten anfing Terror zu machen, total unpassend in dem Moment.
Bei uns siehts so aus:
Morgens Gassi - 15-20 Minuten meist mit der Frisbee (Impulskontrolle viel dabei) - danach Futter, 1 Tasse.
Mittags/früher Nachmittag große Runde
Abends - 15-20 Minuten - danach Futter. Diese Futtermenge variiert, jenachdem, wie viel es tagsüber an Leckerlies beim Üben gab. Gab es viel, gibts nur eine 3/4 Tasse, wars wenig gibt es 1,5 Tassen Futter.
Je nachdem, wie früh die Abendrunde war und wie früh wir am nächsten Tag aufstehen, gibts noch ein nächtliches Pipimachen. Wenn die Abendrunde um 19 Uhr war und man am nächsten Tag arbeiten muss, sprich der Hund um 7 morgens schon wieder raus kommt, gehen wir nicht nochmal, wenn wir aber ausschlafen wollen, dann gehen wir noch mal um 22 Uhr oder so.
-
Ich habe mit der Nachbarskatze geübt, Lena ins Sitz gebracht, Leckerlies in Reichweite und Katzenkino betrieben. Wir haben zusammen die Katze angeguckt und ich habe ihr Leckerlies in den Mund gestopft. Nach 5-6 Stück beim ersten mal hat sie sich so beruhigt gehabt, dass sie etwas ansprechbar war, dann habe ich angefangen, "Schau" zu belohnen. Heute fordere ich noch weit aus gemeinere Sachen bei Sichtkontakt von der Katze.
Aber bei den ersten paar Versuchen von Katzenkino ging etwa eine Mahlzeit drauf an Futter (ich nehm das Trockenfutter auch als Leckerlies - oder auch mal ne andere Sorte).
-
OT:
ZitatDer smiley weint ja schließlich beim Lachen
Der lacht sich so kaputt, dass sogar die Tränen fließen. Er könnte sich alternativ den Bauch halten oder unterm Tisch liegen. Würde alles das gleiche bedeuten. Jedenfalls in dem Falle absolut der verkehrte Smily.Back to Topic: Das mit den großen Hunden geht mir jetzt oft so. Madam ist ja ein Labrador-Dalmatiner Mix, mit entsprechender Schulterhöhe. Den Dalmi sieht man allerdings nur am Bauch, für Leute, die keinen Bock haben, den Hund näher anzusehen, ist sie einfach nur schwarz. Und zu diesem bösen schwarzen, großen Hund kommt jetzt noch ein Baby. Ich bin hier im Haus nach der Geburt tatsächlich gefragt worden, ob ich den Hund jetzt abgeben würde. Auf meinen fragenden Blick wurde ergänzt: Na wegen dem Baby. Nach dem Husky Angriff durfte ich diversen hier in der Nachbarschaft erst mal erklären, dass ein Hund nicht potentiell ein Babymörder ist und dass ich keine Absicht hege, das Tier abzugeben, sondern es wunderbar läuft hier zuhause.
An unsere Zeitung habe ich einen langen Leserbrief mal geschrieben aufgrund eines beschissenen Hundeartikels. Leider haben sie nicht den Mumm gehabt, ihn abzudrucken. Dabei war ich sehr freundlich und habe nur darum gebeten, nicht alle über einen Kamm zu scheren und sich die Hundeseite erst mal anzusehen, bevor man schreibt.
Leider wird es immer so sein. Ein paar Ausfälle jedlicher Art (Beissvorfälle, Auf-Gehweg-kackende-Hunde etc) sind den Nicht-Hundebesitzern halt ein Dorn im Auge und damit pauschal alle doof. Aus Unkenntnis. Und Zeitungen wie Blöd nutzen halt die Unkenntnis aus und betreiben dann mit der Killer-Bestie schöne Meinungsbildung bzw. Meinungsverstärkung im negativen Sinne. Das finde ich noch das allerschlimmste.
-
Super, dass du dich nicht hast vergraulen lassen, sondern nachgedacht hast und abgewogen hast. Die Idee als Gassigänger, solange du keine Kitaplatz hast, finde ich super. So ist jemandem geholfen und es gab noch ein Taschengeld. Aber vorranging du solltest auch deine Kraft jetzt in dich stecken - in deinen Weg, dein Ziel, und in die Zukunft deines Zwerges. Ich kann dir nur raten: Klappere alle Ämter ab, alle Kindergärten, Tagesmütter etc. Krabbelgruppen, Familienzentren. Selbst letzteres bietet bei uns im Ort stundenweise Betreuung an. Wenn dein Kind versorgt ist, kannst du dich um Praktikas, Minijobs oder sonst etwas bemühen. Jede Arbeit, und sei sie augenscheinlich noch so minderwertig (was ich übrigens eine Frechheit finde, Arbeiten einzuteilen, wenn der Müll mal 4 Wochen lang nicht abgeholt wird, wisst ihr wie wichtig dieser Job ist!) ist, so ist sie wertvoll im Lebenslauf, um wieder reinzufinden, um ein Unternehmen kennen zu lernen etc. Ich kenne eine Dame, die hat einen Rezeptionsjob angenommen, völlig unterbezahlt, nur um in ein großes Unternehmen zu kommen, und dort dann Zugriff auf die Internen Stellenausschreiben zu haben. Nach 3 Jahren hatte sie ihren absoluten Traumjob - sicher ein ungewöhnlicher Weg, aber auch einer. Sie hatte ihr Ziel und hat es konsequent verfolgt.
Und wenn du irgendwann abends in den Mond schaust, dein Kleiner müde von der Schule im Bett liegt dann kannst du zurückblicken und sagen: Hey, das hab ich alles geschafft!
-
Zitat
Ja,kann sein aber wie soll ich das Wissen wieder herholen,was ich für die Mittlere Reife benötige?
Von der Abendschule, aus Büchern, lernen wenn der Kurze im Bett ist?
-
Dein Kleiner müsste doch jetzt 3 sein/werden oder?
ZitatSeit 1996 gilt in Deutschland der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz (BVerfG im Urteil zum § 218 StGB). Hintergrund der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes war, dass der Rechtsanspruch den Entschluss begünstigen sollte ungeborenes Leben auszutragen. Gesetzlich verankert wurde der Anspruch im Achten Sozialgesetzbuch - SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz), §24.
Er gilt für jedes Kind im Alter vom vollendeten dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt und bezieht sich, in der Regel, auf einen Halbtagsplatz. Die Länder haben eigene - zum Teil unterschiedliche - Ausführungsbestimmungen dazu in ihren Ausführungsgesetzen zum Kinder- und Jugendhilfegesetz erlassen
Quelle: http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=1850Sprich: wenn du einen willst, kriegst du auch einen. Dann kannst du auch arbeiten gehen. Und hast Zeit dein Leben auf die Reihe zu kriegen. Heisst aber auch, dass du dich engagieren musst, den Ämtern bei euch auf die Füße treten musst, damit du den Platz bekommst. Auch das ist jetzt Arbeit.
-
Ein Hund kostet aber noch mal Kraft. Gerade ein Welpe. Ich bin oft fast heulend im Feld gestanden. Klitschnass, wegen Regen, dreckig, keinen Bock gehabt nach dem dritten mal komplett-umziehen. Und da bin ich alleine unterwegs gewesen. Und habe mit meinem Hund geübt, dass sie heute so frei laufen kann, wie sie es kann. Du bist mit Kind unterwegs. Da wird doch jede Gassirunde bei Regen zum Kraftakt (und ich weiss wovon ich rede). Das ist nicht mal eben vor die Türe gehopst. Kind umziehen, regensicher verpacken, dich verpacken etc. Im Übrigen sind gute Regenklamotten Gold wert wenn man einen Hund hat. Da reden wir aber nicht von den 3 Euro Klamotten, die es bei Aldi gibt. Die halten keine Stunde Gassigang durch.
Wenn dir grad alles schwer fällt, belaste dich doch nicht noch zusätzlich. Ein Hund gibt riesige Freude. Keine Frage. Wenn ich meine Madam durch das hohe Gras einer Wiese fetzen sehe, dann geht einem das Herz auf. Aber es gibt eben auch die Tage, wo es regnet. Wo die Wege schlammig sind. Wo man müde ist, erkältet etc. Wo einem jeder Gassigang irgendwie schon schwer fällt. Wer behauptet, er geht 3 mal täglich, 365 Tage im Jahr glücklich, fröhlich Gassi - der schummelt sich das schön. Man hat immer mal einen Scheiss Tag.
Fang an, stolz auf dich zu sein. Auf deine eigne Leistung. Durch eigene Leistung erfährt man anerkennung. Dann kommt der Hund. Ein Hund ist keine Lösung, sondern ein wunderschöner Klotz am Bein *lach*. Aber man sollte sich nichts ans Bein binden, wenn man gerade schwimmt.
Wenn du wieder festen Boden unter den Füßen hast, dann kannst dir über den Klotz Gedanken machen. Dann macht er auch Sinn. Dann hast du den Kopf dafür, die Gedult und die Zeit wird sich dann auch finden. Aber erst dann.
Jeder ist seines eignen Glückes Schmied. An dem Spruch ist schon etwas dran.
-
Ich wiederhole mich gerne: Leute mit Hund müssen immer etwas MEHR geben als andere, nicht WENIGER!
-
Zitat
Ich fahre mindestens 2x in der Woche mit der Bahn mit meinem Hund (60cm SH) und bin noch nie drauf angesprochen wurden, ihr einen Maulkorb anzulegen, geschweige denn nach einer Fahrkarte für sie.
Im Zweifelsfall einfach doof stellen. Hilft bei der Bahn immer
Das würde ich nicht machen. Das hat eine Dame neben mir versucht im Zug. Sie hatte sogar eine Fahrkarte. Eine Online Fahrkarte, gekauft von ihrem Freund, bezahlt mit seiner Kreditkarte, die sie dann natürlich nicht mit hatte. Die Dame hat mal gerade locker flockig statt 23 Euro für ihr Ticket im Zug 45 berappt - und die 23 bekommt sie nicht erstattet. Sie hat sich nicht mal doof gestellt, sie wusste es wirklich nicht.
Gerätst du an einen Schaffner, der die Regeln kennt und mit dem linken Bein aufgestanden ist, oder Hunde nicht sonderlich mag (und wenns nur ist, dass im Zug vorher ein Hund Stress geschoben hat), dann darfst du richtig latzen ohne Ticket - und ohne Maulkorb im schlimmsten Falle vor die Türe gesetzt. Ich würde ohne Maulkorb aber mit Ticket einsteigen, und je nach Reaktion des Schaffners bei betreten des Abteiles offensiv anbieten, den Maulkorb anzulegen "muss ich den Maulkorb anlegen *das Ding aus der Jackentasche zieh* oder gehts so, er liegt ja wirklich nur da unter dem Sitz und macht gar nix". Dann werden wohl die meisten Hundefreunde nix sagen und falls er doch schlecht drauf ist, wird er wohl zumindest nicht meckern. Dann ziehst das Ding halt über und gut ist.