Beiträge von Faesa

    Die Preise sind nach Boxgröße gestaffelt. Zumindest war das noch vor 4 Jahren so. Und da die größeren Boxen alle in Cargo müssen, hat Cargo immer mehr gekostet. Ausserdem ist eine Box im Cargo ja auch mit Arbeit verbunden, während der in Cabin ja von dir geschleppt wird.

    Zu den Kosten in der Kabine: Naja, die Fluglinie ist ja auch für die Sicherheit des Hundes verantwortlich. Ausserdem ist der Hund ja ein zusätzliches Gepäckstück, das Kabinenpersonal muss dafür sorgen, dass er sicher verstaut ist und die Fluggesellschaft muss sich evt mit Beschwerden anderer Passagiere rumschlagen, falls das Tierchen den ganzen Flug durchweg bellt. Ich finde die Kosten schon gerechtfertigt.

    Guck mal hier. Da findest du die Preise für die LH: http://www.lufthansa.com/online/portal/…id=1756417&l=de

    250 oder 500 USD wäre es, je nach Boxgröße one way in die USA.

    Dorin, das klingt ganz gut. Was ich daran nicht mag ist, dass Trockenfutter eh schon einen relativ geringen Fleischanteil hat (im Vergleich zur Natur, Nassfutter oder BARF), und dann noch mit weiteren Fleischlosen Dingen ergänzt wird. Wenn man das in wirklich geringen Mengen macht und evt. sogar noch Fertigbarf oder Reinfleischdosen gibt, ist das ok, aber jetzt z.b. einen größere Menge Hirse oder Gemüsepampe auf normales Trockenfutter finde ich halt nicht so den Hit. Ist zwar Abwechslung, aber senkt den Fleischanteil natürlich wieder. Dann lieber mal nen Ei oder frisches Fleisch geben.

    Die Knochen sind gut, aber muss der Hund natürlich langsam dran gewöhnt werden. Nicht dass der arme Kerl sich mit Knochenkot rumplagen muss am Anfang.

    Beim Verfeinern muss man aber auch immer aufpassen, dass man sich damit keinen Mäkler ranzieht. Nicht dass der Hund irgendwann das Trofu verweigert, wenn keine Pampe (Obst, Gemüse, Joghurt oder sonst was) drüber ist. Gibts immer wieder hier im Forum die Hilferufe diesbezüglich.

    Es gibt Hunde, die vertragen es, Nass und Trockenfutter innerhalb einer Mahlzeit zu mischen, genügend vertragen es aber nicht, darum würde ich von einer Mischung innerhalb einer Mahlzeit abraten.

    Was man gut machen kann ist, eine Mahlzeit trocken und eine Nass zu füttern. Z.b. also morgens immer Nassfutter und abends trocken (vom Trockenfutter kann man eventuelle Leckerliemassen vom Tag besser abziehen als von einer Dose).

    Wenn du ein Futter beibehälst, gewöhnt sich der Hund daran. Wenn du öfters wechselst, gewöhnt sich der Magen daran, öfters mal was anderes zu kriegen, ist also viel mehr gefordert. Das ist nicht so doll bei besonders sensiblen Hunden, bei Otto-Normal-Hund aber sogar eher gesund.

    Ich füttere hauptsächlich trocken, ab und an ne Dose. Dosenfutter ist immer mal was anders, Trocken ist immer gleich eigentlich (bei Getreidefrei ist die Auswahl ja nicht sooo riesig). Dafür habe ich immer eine wechselnde andere Sorte noch da, die ich als Leckerlies füttere. Geht mein normales Futter zu Ende und ich habs mal wieder verpeilt zu bestellen, gibts halt das Leckerlifutter als Normalfutter bis der neue Sack da ist. Ich seh das alles nicht so eng.

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    Ich fliege nach Jamaica, da sind die Kontrollen wohl eh schon wieder etwas strenger - ich werd wohl schon 24h vorher am Flughafen eintreffen, nur um genügend Zeit zu haben big grin

    Die Kontrollen sind genauso streng wie zu anderen Zielen auch. Die Handgepäckskontrolle ist ja (mehr oder weniger) Zielunabhänig. Es könnte maximal sein, dass du durch die Kontrollen musst, die auch für die USA zuständig sind.

    Je nachdem wann dein Flieger startet, würde ich late night check in machen, sprich, dein Gepäck schon am vorabend loswerden, dann sparst du dir das Anstellen am Check in und kannst am nächsten Morgen ganz relaxed direkt zur Sicherheitskontrolle gehen. Da reichen dir dann auch 2 Stunden. Sitzplatz hast du dann ja schon.

    Evt. kannst du auch schon vorher (geht manchmal bis zu 24h vor Abflug) online einchecken. Da kannst du dir die Bordkarten ausdrucken, musst am Flughafen dann "nur" noch das Gepäck aufgeben, was zumeist etwas schneller geht, als die Check in Schalter, und kannst zur Sicherheitskontrolle. Aber mittlerweile ist das so Gang und Gäbe, dass die Schlangen bei der Gepäckaufgabe auch recht lang sind. Daher würde ich, wenn möglich, immer den Late-Night Check In bevorzugen.

    Zitat

    Ich weiß nicht, wieso das JEDES mal bei mir ist, andere scheinen das noch nie erlebt zu haben...

    Stimmt *lach* ich bin schon viel mit meiner Kamera geflogen, aber das habe ich noch nie gehabt.

    Zum Thema: Ich besitze einen Kamera Rucksack, da packe ich die Kamera und Objektive rein, Geldbörse, Reisepass, Zahnbürste, ein Satz Unterwäsche und ein Buch. Fertig. Mehr braucht man an Board in der Regel eh nicht, und das ging bisher problemlos dort hinein. Wenn man zu zweit unterwegs ist, hat man ja auch noch ein zweites Handgepäckstück, sei es ein Trolley oder noch ein Rucksack, wo noch was reingeht, was man evt. die nächste 8h braucht.

    Angst, dass sie kaputt geht, habe ihc somit nie. Ich habe sie ja immer bei mir, wenn, wäre sie mir auch hier im Ort kaputt gegangen, wenn ich nicht aufpasse. Darum werde ich sie sogar ende des Jahres meiner Schwester für ihre Afrika Safari leihen. Bevor die mit ihrer Knips-Kamera auf Löwenjagt geht, kriegt sie meine Ausrüstung.

    Stativ u.ä. kommt natürlich ins Gepäck, aber das ist ja auch nicht zerbrechlich. Auch Ersatzakkus oder ähnliches, kann man dorthin packen, das brauchst du die nächsten Stunden ja nicht und geht nicht kaputt.

    Bei mir kommt es auch drauf an. Darauf, von wo der Hund kommt, wie schnell er kommt, ob das Herrchen/Frauchen in Sichtweite ist/Blickkontakt zu mir hat.

    Erste Stufe ist, ich stell mich zwischen meinen und den ankommenden Hund. Ganz selten rafft es mal ein Hundehalter und ruft seinen dann (oder leint kommentarlos an, hören tun die wenigsten hier).

    Zweite Stufe ist entweder ein nach vorne weggestrecktes Bein oder der Arm und ein deutliches Stop oder Ab. Hier drehen eigentlich die meisten Hunde um bzw. bleiben erstaunt stehen.

    Dritte Stufe ist dann, wenn der Hund praktisch schon an mir dran ist. Meist sind es die kleinen quirligen, die einfach mich vorher umgangen haben. Dann schiebe ich mein Bein/Fuss zwischen meinen und den ankommenden Hund und drehe mich und meinen Hund im Kreis. Spätestens dann hat bisher eigentlich jeder seinen Hund eingesammelt. Wenn nicht, würde ich ziemlich ärgerlich werden und mein Tonfall nicht mehr höflich sein.

    Zum Glück habe ich nur einmal die Situation gehabt, dass ein Hund mit nicht friedlicher Absicht auf mich zukam. Damals war ich allerdings noch zudem im 9ten Monat, etwas unbeweglich und ich hatte die Dame 3mal aufgefordert, ihren anzuleinen, da wurde ich direkt als ihrer lospreschte ungehalten und habe die Dame ziemlich angebrüllt. Leider hat sie nichts gemacht, sondern nur gemeint, ich solle halt ableinen, und irgendwann hat sich ihrer zum Glück so verzogen. Daher fehlt mir die Erfahrung, eine wirklich brenzlige Situation souverän zu lösen. Die Konsequenz damals war, dass ich etwas aufgelöst war, wieder leichte Wehen hatte und ein lädiertes Fingergelenk, da ich Lena ins Halsband gegriffen hatte, und sie sich beim Wehren gegen die große Hündin einmal gedreht und sich und meinen Finger damit stranguliert hatte. Weitere Konsequenz zudem: Wieder leinenaggressiver und sie hat gelernt: Frauchen schaffts nicht, mich zu schützen. Ich bin der Dame bis heute unendlich "Dankbar" :/

    Ein Hund kann dann mit in die Kabine, wenn er in eine Box mit gewissen Mindestmaßen passt. Das hat nix mit Geld zu tun. Die Box muss unter den Vordersitz passen, alles andere darf nicht mit an Bord. Darum kann ich mir die Dogge in der First Class nicht vorstellen.

    Ein Auge zudrücken wird die Lufthansa bei manchen Dingen vielleicht, wenn du Besitzer einer HON-Karte bist. Aber da reden wir von über einer halben Millionen Status-Meilen auf der Lufthansa in 2 Jahren - und eine Statusmeile entspricht weniger als einer Flugmeile.

    Ich schicke gnadenlos alles weg, was auf mich, solange Lena an der Leine ist, zukommt. Raffen tut es sowieso kein Hundehalter. Enger Weg, ich nehme Lena auf die abgewandte Wegseite, nehme die Leine kürzer, verbaue mit dem Kinderwagen den Weg, und trotzdem sieht der gemeine Hundehalter hier noch keinen Handlungsbedarf. Auch dann nicht, wenn ich mit Lena auf die Wiese ausweiche, damit sie lernt, keiner tut ihr an der Leine was. Kann ich auch mittlerweile nachvollziehen, es KANN hier kaum einer seinen Hund rufen, selbst wenn sie wollten, denn hier hört einfach keiner. Hier macht jeder was er will, und weil das bei 90% der Fall ist, stört es auch einfach keinen.

    Die höfliche und freundlich vorgetragene Bitte, den Hund nicht zu meinem zu lassen, wird in der Regel kommentiert mit "der macht nix" und im weiteren Verlauf des Gespräches mit Schulterzucken oder Ignoranz.

    Nimm mal das hier als Vergleich: Dass Zucker für Babies (also Menschenkinder) ungesund ist, ist doch eigentlich logisch und sollte jeder wissen. Warum ist trotzdem in ganz vielen Abendbreis die bereits ab dem 4ten Monat sind, Zucker enthalten? Warum gibt es Instanttees(!), die auf Zuckerbasis sind, sonst würden sie überhaupt nicht funktionieren, für Babies ab der 2ten Woche?

    Und das alles, OBWOHL man sehr gut weiss, dass Zucker nicht gut ist. Trotzdem ist es drinnen. Darauf würde ich mich absolut nicht verlassen, dass es ok ist, wenn es genutzt wird.