Der Labradorclub von dir gelinkt ist der richtige, echte. In den anderen mag es auch wirklich verantwortungsvolle Züchter geben, aber die Zuchtordnung ist halt nicht so streng (ungut) und vor allem frage ich mich immer, warum hat es ein Verein, der "gute Hunde" züchtet nötig, einen anderen zu kopieren um für Verwirrung zu sorgen. Da ist doch in der Regel etwas faul dran.
Zitat
Faesa
Noch eine spezielle Frage. Du schreibst, das TH hat dir alles über Lena erzählt was sie wussten, Fakten und Gerüchte.
War das denn viel so das du eine relative abgewogene Entscheidung treffen konntest, oder war es am Ende dann doch nur eine Bauchentscheidung?
Hmmm.. Schwer zu sagen, ich würde sagen 50/50. Ja, Lena hat sich mich rausgesucht. Ganz klar, ich wollte einen maximal 15-18 kilo Hund, eher einen hellen aber sie hat sich mich herausgesucht. Sie hat mich nicht mehr gehen lassen am Zwinger und sie hat sich bei allen die vorher vorbeigingen nicht mal am Gitter gezeigt, währen alle anderen Rabaz machten und als ich da stand war es genau umgekehrt.
ABER: ich habe am Gitter nichts über den Hund gewusst und wollte ERST mit der Dame reden bevor ich mein Herz verschenke und das, was sie mir dann über Lena erzählt hat, passte einfach. Ich habe dann eine Nacht darüber geschlafen, hatte ja schon vorher viel über die verschiedenen Rassen gelesen (und einen Labbie Mix hätte ich mir jetzt gewollt nicht rausgesucht, ich wollte eigentlich einen Schnauzer haben) und habe den Abend noch mal über diverse Rasseseiten gelesen um alles über Labradore und Dalmatiner zusammen zu tragen.
Mir war von Anfang an der Charakter wichtig und dass der Hund zu mir passt, weniger welche Rasse es dann im Endeffekt ist. Der Hund sollte zu mir und meinem Leben passen und was mir an Macken über sie erzählt wurde, damit konnte ich leben. Z.B. galt sie als schwer vermittelbar weil unheimlich lebhaft - sie wäre nie zu einer Familie mit Kindern vermittelt worden - und ich habe den größten Pennhund, weil sie bei mir zum ersten mal in ihrem Leben ausgelastet wurde draußen. Ausserdem war klar, dass sie in den Keller gesperrt worden ist - es hieß zwar offiziell, dass sie bis zu 4 h alleine bleiben kann - aber dran geglaubt hat im Tierheim niemand (wurde bei Abgabe vom Vorbesitzer halt so angegeben). Es wäre schön gewesen - aber mir war klar, dass es höchst wahrscheinlich nicht so ist (und dann auch nicht so wahr, sondern ich einen Hund mit massiven Verlustängsten habe, aber das ist ein anderes Thema).
Kurz gefasst: Sie wollte mich als Frauchen haben, und da sie optisch nun nicht in mein Raster passte, habe ich mein Herz sicherlich erst innerhalb der nächsten Stunde und der Gassirunde am nächsten Tag verschenkt. Also kein "schon aus 10 Meter Entfernung wissen das ist mein Hund". Aber dann war mir schon auch klar, das ist MEIN Hund und ich würde sie im Leben nimmer hergeben, mit all der Arbeit die in einem Labradormix steckt, der doch eher ein Workahollic ist, als ein nebenher laufender Familienhund.