Beiträge von Faesa

    Ich würde Nass und Trockenfutter nicht mischen, wegen unterschiedlicher Verdauungszeiten kann das zu Verdauungsproblem führen. Ausserdem erzieht man sich mit dem ganzen Reinschnippeln und drüberkippen meiner Meinung nach nur einen Mäkler und das Reduzieren wird kaum möglich sein.

    Ich würde für einen gewissen Zeitraum (z.b. 2 Wochen) reines Trockenfutter füttern. Napf hinstellen, mit dem schlichten Futter, nach 15 Minuten wegnehmen. Mittags anbieten, nach 15 minuten wegnehmen, abends hinstellen, und wieder wegnehmen. Es ist noch kein Hund vor dem vollen Napf verhungert.

    Meine Madam war jetzt 2 Tage mehr bei meinen Eltern als hier (ich war auch dort zu Besuch) und da hat Papa Futter gemacht. Naja, da gab es dann Fleischwurst drüber und wat wes ick, heute morgen hat sie das trockene Futter verweigert - genauso wie gestern abend. Naja, hungert der Hund halt. Ich bin mir sicher, wenn ich heute abend den Napf runterstelle nach der Runde jetzt gleich, wird er ratzputz leer gefressen und dann hat sich die Mäkelei auch wieder erledigt.

    Ich habe kein Mittleid mit einem Hund, der Futtern kann, kein medizinischer Grund vorliegt und der 3 Tage hungert. Hab ich auch schon durch (nach einer Kotzeritis gab es 3 Tage selbstgekocht, da konnte man nix anders mehr fressen plötzlich), und habe damals beschlossen, mich nicht von meinem Hund veräppeln zu lassen. Sie kann fressen wenn sie will, wenn sie nicht will, muss sie hungern. Punkt.

    Wenn das Trockenfutter dann gut angenommen ist, kannst du wieder anfangen die Abwechslung rein zu füttern.

    In meiner Nachbarschaft gibt es einen so ganz kurz geschorenen Königspudel wie auf dem Bild und auf der Hundewiese einen wuschelig gelassenen Zwergpudel, beiden sieht man das Pudelimage absolut nicht an, bei dem kleinen Wuschel hab ich sogar 3 mal hinsehen müssen ob das wirklich ein Pudel ist und trotzdem noch vorsichtig angefragt, ob das ein reinrassiger ist (was bejaht wurde mit einem Grinsen). Der große macht Agility und ist da wohl auch sehr erfolgreich, sehr clever die Tiere.

    Zu den Vermietern und der Hundegröße: Ich denke, das kommt auf den Vermieter an. Kennt der Vermieter nur 2 unerzogene Boxer wirst du mit kleinen Hunden eher durchkommen, hat er 2 kläffende unterforderte Jackrussel im Bekanntenkreis wirst du eher mit den gemütlichen großen durchkommen.

    Generell spielt die Farbe oft auch eine Rolle, dunkle Hunde sind durch die Bank gefährlicher als helle Hunde. Offensichtlich glauben Nicht-Hunde-Halter dass sich das Aggressionsgen zusammen mit der Fellfarbe vererbt....

    Kannst du vielleicht die nächsten Tage früher kommen oder länger bleiben, so dass du mehr oder weniger alleine in der Praxis bist und dich ganz entspannt mit ihr auf den Boden setzten kannst? Dass sie lernt, Praxis heisst auch entspannen und Frauchen ist auch ruhig? Denn du schreibst ja, du bist auch nervös, das überträgt sich ja sofort auf die Viecher.

    Ich weiss, Camping ist nicht jedermanns Sache, aber auf Campingplätzen war der Hund bisher immer willkommen. Und auf eben diesen gibt es (wenn man nicht zelten will) auf öfters Wohnwagen oder einfache Blockhütten zu mieten. Ausserdem sind die Campingplätze oft ja etwas im Grünen gelegen, in der Regel mit Verbindung zu öffentlichen Verkehrsmitteln, so dass das vielleicht eine Hundefreundliche Alternative wäre?

    Zitat

    Maximal 48 Stunden stimmt schon. Minimal 24 Stunden, vllt. war das das Problem. Allerdings gehts da nicht um die Impfung, sondern um Wurmspritze und Spot-On.

    Ach dann war es so. Ich krieg immer nur mit, dass Mama anruft, dass sie die Fähre nicht bekommen haben :-) Und das vorletzte mal halt, dass ich ne Bescheinigung vom Tierarzt noch holen musste, weil ein Datum im Pass fehlte.

    England ist ein wenig Organisation, aber nix unschaffbares - wenn man sich eben, wie du sagst, drum kümmert und genau auf alles achtet. Leider sollte man sich da wirklich nur auf sich selber verlassen.

    Ich kann dir nur aus der Erfahrung meiner Eltern sagen, pass mit den Impfungen genau(!) auf. Beim ersten mal hat die Ärtzin versehentlich irgendein Datum (ich glaube das Chipdatum) vergessen auch an einer zweiten Stelle im Pass einzutragen, meine Mama rief morgens um 7 aufgelöst an, sie standen an der Fähre und ich dann um 7:30 beim Tierarzt um eine Bestätigung an die Reederei zu faxen.

    Beim zweiten mal meinte die Ärtzin es gut und hat die Impfung 4 Stunden VORDATIERT, weil sie dachte maximal 48h - leider sind es mindestens 48h (und maximal 72 oder so) und so konnten meine Eltern erst die Fähre 2h später nehmen, weil es sonst eben nicht reichte. Da musst du echt auf der Hut sein, das sind teilweise Stundengeschichten.

    Sonst ist es richtig: Ätzend ist das erste mal, mit Impfung, Titerbestimmung und für alle späteren Aufenthalte musst du halt drauf achten, dass du den Impfrythmus taggenau einhälst, sonst kannst du die blöde Titerbestimmung immer wiederholen - kostet Geld und Zeit.

    Die Fähre Dover-Calais fährt doch nur 2 oder 3 Stunden, das kann ein Hund auch im Auto sitzen. Da finde ich es mehr Stress zu fliegen, da hängt der fast länger in einer Box fest, noch dazu je nach Hundegröße im Cargobereich. Fliegen würde ich einem Hund nur zumuten, wenn nix anderes sinnvoll möglich ist.

    Gekostet hat der Hund bei der letzten Reise (hab ich für sie gebucht, daher weiss ich es *grins*), 40 Euro pro Strecke, allerdings flexible Tickets - eben falls was mit dem Hund nicht klappt, damit sie jede Fähre nehmen können und sie mit dem Wohnmobil flexibel unterwegs sein wollten.

    Ob dein Hund früher geimpft worden ist, ist egal. Du musst die Impfungen durchführen, dann innerhalb einer ganz bestimmten Zeit (mindest und maximalabstand) eine Titerbestimmung. Wenn der Titer passt, kannst du einreisen. Für spätere Besuche musst du den Titer nur bestimmen, wenn die Abstände nicht stimmen zwischen der Impfung. Also keine Panik wegen schlechter Impfvergangenheit.

    Ohje, ich hatte jetzt auch auf andere Nachrichten hier gehofft :-(

    Ich drücke ganz fest die Daumen! Was mir seit gestern durch den Kopf geht: Da bringt man jedem Welpen bei, keine Angst vor Zug oder Bus zu haben, dafür, dass einem das irgendwann sogar zum Verhängnis werden kann...

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    simöps, wie kannst du jemandem, der nur Spaziergänge aber keinen Hundesport (beim Labbi wäre das Dummy- und Wasserarbeit) machen will, einen Jagdhund wie den Labrador empfehlen?!

    Weil doch Labradore diese netten, friedlichen, immer kinderliebenden Viecher sind, die treu ihrem Herrn nachlaufen, genügsam, langweilig und Sonntags bei schönem Wetter den Kinderwagen auf der einzigen großen Runde der Woche bewachen.

    Wer Ironie findet, darf sie behalten....