Ich würde Nass und Trockenfutter nicht mischen, wegen unterschiedlicher Verdauungszeiten kann das zu Verdauungsproblem führen. Ausserdem erzieht man sich mit dem ganzen Reinschnippeln und drüberkippen meiner Meinung nach nur einen Mäkler und das Reduzieren wird kaum möglich sein.
Ich würde für einen gewissen Zeitraum (z.b. 2 Wochen) reines Trockenfutter füttern. Napf hinstellen, mit dem schlichten Futter, nach 15 Minuten wegnehmen. Mittags anbieten, nach 15 minuten wegnehmen, abends hinstellen, und wieder wegnehmen. Es ist noch kein Hund vor dem vollen Napf verhungert.
Meine Madam war jetzt 2 Tage mehr bei meinen Eltern als hier (ich war auch dort zu Besuch) und da hat Papa Futter gemacht. Naja, da gab es dann Fleischwurst drüber und wat wes ick, heute morgen hat sie das trockene Futter verweigert - genauso wie gestern abend. Naja, hungert der Hund halt. Ich bin mir sicher, wenn ich heute abend den Napf runterstelle nach der Runde jetzt gleich, wird er ratzputz leer gefressen und dann hat sich die Mäkelei auch wieder erledigt.
Ich habe kein Mittleid mit einem Hund, der Futtern kann, kein medizinischer Grund vorliegt und der 3 Tage hungert. Hab ich auch schon durch (nach einer Kotzeritis gab es 3 Tage selbstgekocht, da konnte man nix anders mehr fressen plötzlich), und habe damals beschlossen, mich nicht von meinem Hund veräppeln zu lassen. Sie kann fressen wenn sie will, wenn sie nicht will, muss sie hungern. Punkt.
Wenn das Trockenfutter dann gut angenommen ist, kannst du wieder anfangen die Abwechslung rein zu füttern.