Ohne, dass der Hund weiss, was Nein ist, und ohne dass er weiss, was er statt dessen tun soll (richtige, gewünschte Handlung), kannst du dir die Nein-Sagerei komplett sparen.
Zeige ihm in den ersten Wochen die Welt, zeige im Untergründe, Geräusche, Alltagsdinge, ohne ihn andererseits zu überfordern.
Lobe und mach Party für alles, was er richtig macht, das bringt mehr, als ständig Unerwünschtes zu unterbinden.
Nehmen wir das Verhalten am Treppengitter. Er fiept, weil er dir nach will, oder weil er neugierig ist, was dahinter ist, oder, oder, oder. Du unterbindest das fiepen, dafür fängt er dann an zu bellen. Due verbietest Bellen, jetzt fängt er an zu kratzen am Gitter. Du verbietest also Kratzen.....
Du bist nur noch am Verbieten, aber was der kleine Wauz eigentlich soll, weiss er nun immer noch nicht. Nämlich das Gitter am besten ignorieren und sich ruhig verhalten. Anstatt also 5 verschiedene, angebotene Verhalten zu strafen/verbieten/unterbinden, lieber das richtige loben, damit er dieses zeigt. Das macht dem Hund dann nämlich auch mehr Spass.
Genauso machst du es beim Gassigehen. Wenn er schön neben dir herläufst, lobst du ihn wie Bolle. Gewöhn dich dran, dass du dich in den nächsten 24 Monaten zum absoluten Affen in deiner Straße/Ort machen wirst. Du wirst angesehen werden, als wenn du vom Mars kommst, wenn du draußen für jedes Pipi Party machst. Aber egal, so lernt dein Hund gerne. Lass ihn ruhig auch mal schnuffeln, gerade wenn er noch so jung ist. Je älter er ist, desto mehr kannst du ihn unterstützen/loben wenn er nicht viel rumguckt an der Leine, sondern schön neben her läuft. Denk aber dran, junge Hunde können egal was, nur ein paar Sekunden, alles andere überfrodert sie noch. Also ein paar Sekunden Fuss gehen, ein paar Sekunden im Sitz oder Platz bleiben etc.
Gaaanz langsam, mit vieeeel Lob und ihr kriegt das hin 