Beiträge von Faesa

    Zecken werden bei uns durch Zerquetschen getötet, nach der Kontrolle ob sie komplett sind.

    Das es knallt, hab ich noch nicht festgestellt, beim rausmachen. Eigentlich lösen die sich bei meinem Hund immer ganz gut (also die 5-6 Stück die wir dieses Jahr hatten).

    Bei meiner wird die Stelle immer erst mal dick, aber nach 2-3h fängt es an wieder abzuschwellen und nach einem halben Tag ist nix mehr zu sehen oder zu spüren. Dunkler Punkt kann doch einfach die Verletzung in der Haut und das geronnene Blut (Grind) sein, oder?

    Ich habe jetzt zwei Säcke CdVet probiert gehabt, im Versuch eine Hautsache von meinem Hund in den Griff zu kriegen. Hatte vorher Fellow Banane (da ich getreidefrei füttere) und nie ein Problem mit meinem verfressenen Labbie. Das CdVet hat sie gefressen, ja, weil es halt nix anderes gab. Jetzt hab ich seit 4 Tagen wieder Bestes Futter und seit dem wird am Napf nicht lange rumgefackelt sondern gefressen.

    Also von mir definitiv ein Pro für Bestes Futter - Ich finde da Preis Leistung in Ordnung - gerade bei den getreidefreien Sorten.

    Naja, wenn du die Eltern nicht kennst, dein Hund keine Papiere hat, kein reinrassiger Labrador ist, hast du ein Ü-Ei und wirst erst wissen, wie groß sie wird, wenn sie ausgewachsen ist. So ist das nunmal mit Mischlingen. Das kann dir auch keiner beantworten, weil ja keiner weiss, welche Gene sich durchsetzen werden (sowohl in Sachen Körperbau als auch Triebe).

    Wenn euch sonst grundsätzlich klar ist, was ein Hund an Verantwortung mit sich bringt und an Zeit frisst, ist ein Labrador ein treuer Begleiter. Man sollte allerdings wissen, dass ein "guter" Labrador nichts mit dem überfütterten Kinderwagen begleiter zu tun hat, den man Sonntags bei schönem Wetter sieht. Die fordern schon eine gewisse Beschäftigung, und damit meine ich nicht 3 mal täglich 30 Minuten, sondern schon mehr.

    Alleine bleiben lernt ein Hund wenn er schnell ist in mehreren Wochen, wenn er langsam ist in mehreren Monaten. Kein Welpe kann 5h aushalten, Welpen kannst du rechnen, dass sie mehrere Wochen tagsüber jede 60-120 Minuten raus müssen. Solange ist alleine bleiben natürlich zusätzlich nicht drinnen. Hinzu kommt, dass du natürlich dem Zwerg vor allem Training auch erst mal die Zeit geben musst zu kapieren, dass er nun bei euch wohnt, also ein paar Tage bis ne Woche vergehen, bevor du überhaupt mit irgendwas richtig anfangen kannst.

    Ich empfehle daher einen älteren Hund. Die haben die körperliche Verfassung, länger auszuhalten (wie Babies im Vergleich zu Teenies beim Menschen), aber auch der ist nicht mit 1 Woche Urlaub an euch, an Stubenreinheit und Alleine bleiben gewöhnt. Selbst wenn er es kannte, muss er es bei euch erst mal wieder neu lernen - denn Hunde lernen Ortsbezogen. Also wenn er an Ort A alleine bleiben kann, heisst das noch lange nicht, dass er es an Ort B auch kann. Nur in der Regel geht es an Ort B dann wesentlich schneller, weil es ja nur noch eine Übertragung ist, aber auch das muss natürlich erst mal geübt werden.

    Ich empfehle daher auch mit einem älteren Hund 4 Wochen, also 2 Wochen jeder von euch - versetzt genommen. Dann könntet ihr hinkommen. Aber ihr solltet immer einen Plan B in der Tasche haben, falls das nicht klappt. (Mein Hund hat für 4 Stunden alleine bleiben 6 Monate gebraucht - sicher ein Extremfall, aber man sollte eine Alternative haben....).

    Bei Labradoren sollte man ausserdem sehr gut auf die Herkunft achten. Kauft bloss keinen Welpen aus der Zeitung, sondern nur von einem guten Züchter mit Papieren, und auch den bitte gut ansehen. Labradore sind genauso wie die Golden Retriver leider so überzüchtet, dass sie stark zu Gelenkproblemen neigen und das lässt sich nur durch gute Zuchtauswahl unterbinden bzw. das Risiko stark verringern.

    Es gibt auch diverse Retriver in Not Seiten, das würde ich euch mal ans Herz legen. Dort gibt es eben ältere Labradore, vielleicht ist da ja genau euer Hund dabei!

    Sicher. Brauchst du ja auch. An der Schlepp wird der Hund nie kurz genommen. Die Schlepp simuliert immer Freilauf, sprich, du wirst immer mit 2 Leinen losgehen. Mit der normalen gehst du ganz normal, und da wo du "Freilauf" willst, hängst du den Hund an die Schlepp.

    Schlepp ist keine Führleine.

    Ich hab ja so eine versaute Tierheimsocke, die auch nicht alleine bleiben konnte - für 4h haben wir auch über 1/2 Jahr gebraucht.

    Ich habe das, wie schon von dissoid beschrieben gemacht: Zig mal täglich für Sekunde vor die Türe. Ich habe den Schlüssel aussen in der Wohnungstüre stecken gehabt, bin raus, und sofort wieder rein. Der Überraschungseffekt von Türe zu bis zu Türe auf war groß genug und zeitlich nah genug, dass sie nicht gejammert hat.

    Wobei ich noch einen Schritt vorher anfangen musste, weiss nicht wie das bei euch ist. Aber Madam hat schon die Kriese bekommen, wenn ich nur Schuhe angezogen hat. Also hab ich einige Tage lang zig mal Schuhe angezogen, Schlüssel genommen und mich mit Jacke überm Schoß wieder aufs Sofa gesetzt - gott war das nervig :roll: Aber es hat geholfen. Irgendwann war es ihr egal, dass ich an den Jacken rummachte.

    In Sichtweite wie am Balkon würde ich nicht bleiben zu Übungszwecken. Das bringt dafür nichts, er will dann nur zu euch und kapiert nicht, warum er jetzt nicht darf. Das würde ich als zweite Baustelle ansehen, aber vielleicht erst bearbeiten, wenn das mit dem Alleine Bleiben an sich klappt.

    Etwas zu knabbern muss ich meiner auch nicht da lassen, rührt sie nicht an. Das liegt da, wo ich es hinlege, und sie holt es sich etwa 10 Minuten nachdem wir wieder da sind, wenn ihr Stresspegel wieder runtergefahren ist, legt sie sich hin und knabbert. Darum lass ich das mittlerweile. Genauso kommen manche Hunde besser klar, wenn man sie etwas in ihrem Raum einschränkt, bei meiner genau umgekehrt. Sie kriegt den totalen Stress, wenn ich sie z.b. in einem Raum einschließe (hab ich machen müssen für den Telekomtechniker). Lasse ich ihr die gesammte Wohnung, räumt sie maximal den Mülleimer (ohne Deckel) aus, in den wir unachtsam die leere Leckerlietüte gesteckt haben (was ich übrigens regelmäßig schaffe *hust*).

    Ich denke, der Hund kann das lernen. Es ist nur Arbeit, denn manche brauchen einfach länger um wieder das Vertrauen zu erlangen, dass Frauchen wiederkommt. Gehe ganz kleine Schritte, irgendwann wird es besser. War bei uns auch so. Als wir 1h hatten, ging es relativ schnell auf 3 Stunden, auf 4 war dann noch mal Arbeit und 5 versuch ich bis heute zu vermeiden, weil sie dann Stress hat (und ich Begrüßungspipi im Flur wenn ich komme).

    Vielleicht musst du einfach mal einen neuen Ansatz probieren? Ich weiss ja nicht, was und wie du schon geübt hast, aber ich habe einen großen Sprung vorwärts gemacht, als ich ihr gezielt (aber abgesichert!) Kaninchen gezeigt habe, als ich auf die Kaninchenlöcher vermiente Wiese gegangen bin und dort mit ihr gespielt habe, geübt habe. Sie war völlig von den Socken, als ich plötzlich mit ihr AUF die Wiese gegangen bin, die vorher für sie immer Tabu war. Aber gebracht hat es viel.

    Mangelnde Konsequenz hab ich allerdings relativ wenig (an schlechten Tagen möchte ich sie mal nicht ausschließen) - da würde ich auch dran arbeiten. Es hilft einfach - egal ob man sich im Wald oder Feld damit zum Affen macht.....

    Ich denke, 5km sind für einen Retriver kein Problem. Warum sollte das mit einem Golden, vorausgesetzt HD und ED frei, nicht gehen? Bei einem Retriver würde ich extrem auf die Gelenke achten und vermutlich viel Wald/Feld fahren, und eher weniger geteerte Wege, aber das gilt letztlich für jeden Hund, das der Asphalt auf Dauer die Gelenke mehr belastet als weicher Boden.

    5km sehe ich nicht als Problem, vielleicht ist ein Retriver jetzt nicht unbedingt dazu da, täglich 20 zu laufen, zumal er noch anders als nur durch laufen beschäftigt werden will, weil er sonst geistig verblöded, aber ich seh da kein Problem.

    Ich hab zwar keinen Golden, sondern nen Labrador Mix, und ich geh viel radeln. Und Madam hat da absolut ihren Spass dran, mal zu rennen. 5km ist übrigens unsere ganz normale Radelrunde mal eben Abends durch den Wald.

    Meine liegt auch Walnüsse. Und auch ich habs sie einfach mal Testhalber auf dem Wohnzimmerteppich 2 Stück knacken lassen - kann man hintereher prima puzzeln und würde vermutlich ne komplette Nuss rauskriegen, aber Innerei ist komplett fein säuberlich verschwunden...

    Kein Hund ist nur mit Joggen und am Rad laufen zufrieden. Jeder Hund verlangt, genauso wie jeder Mensch, eine gewisse geistige Auslastung. Von daher würde ich von jedem Hund Abstand nehmen, wenn eure Beschäftigung mit dem Hund mehr oder weniger darin bestehen soll, dass er bewegt wird (joggen, radeln), aber jetzt nicht unbedingt das Interesse besteht, mit dem Hund auch mal ne Stunde richtige Dummiarbeit oder ähliches zu machen, was einfach für einen Retriver oftmals die perfekte Auslastung darstellt - denn dafür war er ursprünglich mal gedacht und das sitzt auch oft noch in den Genen.