Beiträge von AuraI

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    Darf sie dann dem Hasen hinterher rennen?! oder einem Spieli?

    :D Natürlich darf sie dem Hasen nicht hinterher. Ich schleuder ihr den Dummy oder Ball um die Ohren. Also Ersatzbeute. Nach möglichkeit leine ich sie zuvor an, war bisher aber erst einmal so, dass ich nah genug an ihr dran war.

    :^^:

    Ja, ich reflektiere mich immer selber. Man gewöhnt sich dran und es tut auch mal ganz gut, sich selber objektiv gegenüberzustehen.

    Aber das muss man halt. Weil es eben wirklich IMMER und uneingeschränkt die eigenen Fehler sind. Der Hund tut ja nichts, was für ihn falsch oder von Nachteil ist.

    Ich bin die jenige, die ihm die Alternative bieten muss. Und die muss gut sein :)

    Wie lange hast du Yomi denn schon?
    Es braucht auch alles Zeit. Missy ist mir anfangs auch abgehauen.
    Und man darf nie vergessen, es ist eine "ganzheitliche" Sache. Man kann Jagdprophylaxe nicht isolieren. Es gehört alles zusammen, daher wirds auch besser, wenn die Bindung fester wird, der Gehrosam in anderen Bereichen etc.

    Und, naja, wenn man nen jagdfreudigen Hund hat, dann muss man sich eben eingestehen, dass man immer einen Schritt voraus sein msus beim gassigehen.

    Man gewöhnt sich dran^^

    Inzwischen sehe ich Vögel wirklich eher als Missy. Auch Kaninchen seh ich eher. Meistens^^

    Hab Geduld^^

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    nen sicheren Rück- oder Stopppfiff. Und habe ich den, kann ich den natürlich auch in Situationen anwenden, wo mir der Hund durch fixieren, vorstehen, usw. die Sekunde Vorwarnzeit gibt.

    Darum ist mir das so wichtig.

    Wie gesagt, ich trainiere den auch. Und seit dem Training war ich auch einmal zu langsam und sie ist Kaninchen hinterher und damit konnte ich ihr Hetzen unterbrechen.
    Aber ich befürchte, da war auch eine große Portion Glück dabei, dass es Kaninchen waren und keine Hasen oder Rehe und es dunkel war.

    Ich habe meinen Hund jagen sehen.

    Sie jagt nicht, wie unsere alte Hündin damals. Sie hat das aus purer Langeweile getan. Weils "Spaß" gemacht hat. Missy war sichtlaut. Missy war weg. Missy ist weitergerannt, als der Hase über alle Berge war. Missy jagt Viehcher, die größer sind als sie. Missy war danach stundenlang auf 180.
    Niemals würde ich mir erdreisten, zu behaupten, ich hätte einen Vollblutjäger, denn die, liebes Sanafrauchen, kann man zum Beispiel niemals ohne Gewalt am Wild kontrollieren.

    Aber Missy ist auch kein reiner Langeweilejäger.

    Du musst unterscheiden zwischen dem Moment VOR dem Hetzen, vor dem Hormonschuss, vor dem "Rausch" und während dessen.

    Alles davor... kann ich bei Missy durch das Training kontrollieren.

    Auch am Wild, zumindest Hasen. Eben dadurch, dass wir jeden Tag (ja, wir trainieren jeden Tag, bzw jage ich jeden Tag mit meiner Maus. Das klingt krasser als es ist, manchmal dauert das Training nur wenige Minuten) trainieren, wie sie zu jagen hat.

    Missy will nunmal jeden Tag jagen. Also mach ich das mit ihr. Und ich muss zusehen, dass sie möglichst niemals lernt, dass es auch ohne mich zu Erfolg führt.

    Ja, mit nem jagdambitionierten Hund muss man das ganze Leben lang trainieren. Naja, vielleicht ist Missy irgendwann so alt, dass sie keine Lust mehr hat zu jagen ;)

    Wenn du ein bisschen Glück hast, und der Jagdtrieb nicht ganz so stark ist bei deinem Hund, kann es wirklich sein, dass du sie irgendwann auch vom Rehejagen abrufen kannst.
    Aber möchte man es so weit kommen lassen?

    Für den Fall, dass der Hund zb ner Maus oder nem Vogel hinterherschießt, ist ein Superschlachtruf oder ein Hetzabbruchsignal Gold wert, wenns sitzt.
    Aber ich verlasse mich zumindest bei meinem Hund nicht darauf. Will sagen, ich trainiere nicht bis zum Umfallen nur den Abbruch des Hetzens um dann irgendwann feststellen zu müssen, dass Training nochmal ne andere Geschichte ist, als wenn der Hund ein Reh im Visir hat.

    Also wichtig ist das Abbruchsignal allemale!
    Aber ich wäre vorsichtig damit, mich darauf zu verlassen.

    Ich habe das Vorstehen überhaupt erstmal herbeierzwingen müssen so zu sagen.
    Missy stand nicht vor.
    Ist nicht ihre Art^^

    Aber ich brauchte es, ich brauchte einen Moment, um manipulieren zu können.

    Wann soll man sonst eingreifen können? Ich belohne auch mit Hetzen. Mein Hund DARF jagen, aber eben nicht ohne mich.

    Als Bsp

    Früher war es so.
    Hase kam aus einer Mulde geschossen, Missy sofort hinterher. Die reagiert blitzschnell.

    Nach monatelangem Training sieht ihr Schema so aus:

    Schießt ein Hase aus der Mulde steht sie für einen Bruchteil einer Sekunde steif, ich MUSS in dem Moment Platz sagen, denn das heißt für sie Vorbereitung aufs Jagen. Auf ein Platz folgt IMMER das Hetzen. Sie DARF hetzen. Ich verzögere lediglich den Augenblick des Hetzens.

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    danke anne!
    ja, die wurmkur schieb ich auch aus diesem grunde schon wochen vor mir her. will auch warten bis alles wieder im lot ist.
    immunsystem stärken wir auch schon. mit aloe vera-trunk von cdvet und zeitweise mit petmun (homöopathisch).

    aber die ganzen sachen die du geschrieben hast klingen auch gut. werd mich bei gelegenheit mal damit auseinandersetzen.

    Bitteschön.

    Aus diesem Grund lasse ich Missy überhaupt nicht mehr entwurmen, ohne einen positiven Parasitenbefund.

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    nun meine frage: hat jemand ähnliche erfahrungen gemacht? wie wurde behandelt? gibt es zu ständigen antibiotikagaben alternativen?
    ich spiele eh mit dem gedanken mal zu einem THP zu gehen. hat jemand damit erfahrung gemacht?

    Jaaa... nach einer Wurmkur ging Missys Immunsystem auch den Bach runter!

    Langer Rede kurzer Sinn, wir haben folgendes gemacht:

    Zur Stärkung des Immunsystems:

    täglich Terrakraft
    täglich Sanofor
    täglich Vitamin C
    täglich einen Teelöffel Honig

    über einen Zeitraum von 6 Wochen


    Gegen einen Infekt, den sie zu dem Zeitpunkt hatte

    Propolispulver
    Umckaloabo

    über einen Zeitraum von 2 Wochen

    Keine Impfung mehr
    keine Wurmkur mehr!!!! Bis der Hund tip top fit ist.

    Ich verbrauche das "komm" gar nicht erst so dermaßen. Ich hab ein gut aufgebautes Komm. Es kommt selten vor, dass ich meinen Hund rufen muss, da unsere ganze "Beziehung" darauf aufbaut, dass sie gelernt hat, dass bei Mama immer irgendwas Tolles passieren kann.

    Und wenn ich das Gefühl habe, sie wird jetzt auf mein Komm nicht hören, dann ruf ich sie auch nicht. Dann bin ich selber Schuld, dass ich sie dorthin hab gehen lassen. Dann latsch ich entspannt hin und lenk sie ab, richte ihre Aufmerksamkeit wieder auf mich.

    Find den Ansatz ganz merkwürdig.

    "Wenn mein Hund nicht auf mich achtet, gibts negative Konsequenzen"... ich habs von Anfang an einfach genau umgekehrt aufgebaut.

    Besser sie schaut immer nach mir, denn hier spielt die Partymusik.

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    AAAAlso,

    mich stören Haufen egal ob vom Hund oder Pferd. Ich besitze Hund UND Pferd und ich mache meine Haufen weg, so gut es geht. Bei den Hundehaufen ist das keine Problem, wenn man Tütchen dabei hat.
    Beim Pferdehaufen ist das ein Problem gröööößeren Ausmaßes. Haufen auf stark begangenen Waldwegen mache ich mit dem Fuß auf den Seitenstreifen.

    Haufen im Dorf werden mit dem Fuß in die nächste Gosse geschoben. Neulich hat mein Pferd sich gerade mitten auf unserer Straße erleichtert. Da bin ich mit Schaufel und Besen hingeritten und hab´s weggemacht. Ein Anwohner hat sich über den Dünger gefreut....

    Traurig ist, dass die meisten Reiter nicht wissen, dass man laut STVO nicht auf Fußwegen sondern auf der Straße reiten muss. Die armen Fußgänger müssen dann mit ihren Kinderwagen Slalom um die Haufen fahren. Ich kann verstehen, dass man da ärgerlich wird.

    Wenn wir von unserem Verein eine Veranstaltung haben, bemühen wir uns (so gut es geht) hinterher auf den Wegen abzuäppeln, weil viele Reiter einfach zu faul sind, um ihre Hinterlassenschaften wegzumachen, bzw. an die Seite zu schieben.
    Jeder beginne bei sich selbst...

    :respekt: :2thumbs:

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    Ich barfe ja noch nicht, weil Welpi erst entsteht... ;) aber habe es dann vor, vor allem weil auch die Züchterin barft und ich von den meisten Fertigfuttersorten nicht so arg viel halte...
    Jetzt mal eine Frage: Warum wird von den Fertigbarf-Menues aberaten? Ich hatte mir schon überlegt, daß es für den Anfang bzw. für Urlaubszeit und/oder Krankheit/keine Zeit eine gute Alternative wäre (natürlich nicht für immer bzw. täglich...).

    Gerade für den Anfang würd ich das nicht machen. Immerhin ist es wichtig, sich mit dem Thema ganz genau auseinanderzusetzen. Man nimmt die Ernährung des Hundes komplett selber in die Hand.

    Als Lösung für Urlaub, Krankheit etc find ichs ok, allerdings steht da nicht, wie die Verhältnisse sind, wie viel von was wo drin ist und genau darum gehts ja.
    Jeder Hund hat einen eigenen Bedarf.
    Zudem kommt, dass es mir persönlich beim Füttern meines Hundes eben darum geht, dass ich weiß, was im Napf ist.
    Bei den Menüs gebe ich wieder Verantwortung ab, die ich ja haben möchte.

    Also für mich persönlich wäre das keine Lösung.

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    Was machen Pferde mitten in der Stadt?
    Ist da ein Stall in der Nähe?

    Wenn das häufiger vorkommt, schau dort doch mal vorbei oder schreib einen freundlichen Brief an den Eigentümer. Oder eine E-mail mit Fotos. Der reagiert bestimmt.

    Wirklich, solche Schweinchen sind unter Reitern nicht gern gesehen.

    Echt? Also sind das die "Bösen" unter den Reitern? ;)
    Die, für die sich die netten schämen?
    Richtig so :)

    Ja, wir haben hier an der Uni einen Stall und die reiten mit ihren Gäulen auch in der Stadt, an der Straße längs, auf Gehwegen, auf dem Unigelände, auf Spazierwegen etc.