Zitat
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4. Menschen brauchen Anerkennung
Menschen BRAUCHEN anerkennung. Einmal von Sich selbst/innen. und natürlich auch von Außen.
Diese Anerkennung bekommen sie AUCH wenn sie einen gut erzogenen und 100% funktioniereden Hund haben.
Selbstwert und Anerkennung sind zwei extrem Wichtige Punkte für den Menschen und sein selbstwert wird durch die bekommene Anerkennung definiert.
Das Problem: Zu viele Menschen haben zuwenig Selbstwertgefühl von INNEN und müssen das über Außen ausgleichen.
Das geht über dicke Autos und schnelle Autos, über Waffen (demonstrieren auch Macht), über falsch verstandenen Respekt und natürlich auch über gut erzogene liebe Kinder und über Hunde.
Die müssen das Wiederspiegeln was Werte und Normen der jeweiligen Gesellschaft vorgeben - Traditionen inbegriffen.
Wird das NICHT dürch die Übertragenen Dinge ausgelöäst, ist das Selbstwertgefühl angegriffen. Dies führt zu Angst, Unsicherheit etc.
Womit wir bei 5. Angst und Unsicherheit - Aggression wären.
Durch Angst und Unsicherheit (nicht nur durch Punkt 4 ausgelöst!) ergibt sich: Aggression. Passiert nicht das was passieren soll wird der Schutzmechanismus Aggression eingeschaltet und Mensch wird böse.
Quasi gibt Strafe dem Strafenden das Mittel seine eigene Wut, Angst, Enttäuschung einen Kanal zu geben.
Er zeigt es damit, bringt das damit zum Ausdruck und kann sich damit abreagieren.
Ob es dem Gestraften etwas bringt, ist die andere Frage...
6. Der Ton macht die Musik
Hunde MÜSSEN starke Befehle haben.
Angeknüpft an schon genanntes wird das immer wieder deutlich gemacht.
Das es allerdings FUNKTIONIERT liegt oft daran:
- Das Hunde das voon anfang an so lernen
- das der mensch der "drillinstructions" gibt eine sehr gerade haltung annimt. seine Körpersprache ist einfacher und dadurch deutlicher zu erkennen. Durch seine Drillstimme, wird er auch deutlich in seinen Signalen und er verleiht alleine durch seine Körperhaltung udn Sprache mehr Druck als ohne.
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Nina
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:yes: jop
Ich weiß nicht... ich verlange zb nur im Straßenverkehr häufig Kommandos. Und wnen ich sehe, ein verhalten wird bereits von allein ausgeführt, unterstptze ich das. Ich bemühe mich auch, Kommandos mit Körpersprache zu kombinieren, so dass vieles auch ohne Worte geht.
Sind wir abseits von vielbefahrenen Straßen rufe ich meinen Hund zb nicht unnötig. Viele HH, die mir begegnen, rufen ihren Hund ständig. Nicky hierher, Nicky nein, Nicky hör auf damit, Nicky bleib aber schön hier, Nicky komm... ich arbeite jeden Tag daran, dass mein Hund freiwillig von sich aus in meiner Nähe bleibt und sich immer an mir orientiert.
Zwischendrin gibts Grundgehorsamsübungen zb auch nur in Verbindung mit Spiel.
Die Kommandos, die wirklich wichtig sind... Stop und Fuß
Und das Fuß bei Missy auch nur, wenn ich sehe, sie visiert einen merkwürdig aussehenden Passanten oder ein Kind (wir haben ein Kindeproblem) oder wenn wir einem angeleinten Hund begegnen.
Obwohl sie inzwischen manchmal auch so vorbeigeht, das seh ich dann ja aber. Ignsoriert sie den Hund, ruf ich sie nicht ran. Wozu?
So hab ich das von ANfang an gemacht. Als sie neu war, bin ich eine durch Gestrüpp und Spazierwege von Straßen abgegrenzte Runde im Park immer wieder gelaufen, Missy unangeleint. Ich abe sie nicht gerufen.
Ich bin immer weitergegangen. Keine Kommandos, nichts.
So hat sie ohne Kommandos gelernt, immer nachzukommen.
Durch das AJT hat sie gelernt, immer zurückzuschauen.
Ich muss meinen Hund gar nicht rufen. Sehe ich weit im Voraus eine Schar Vögel sitzen und will ich, dass mein Hund zu mir kommt, bemühe ich mich, sie ohne Kommandos an mich ran zu bekommen. Zb in dem ich auf dem Absatz kehrt mach und zu einem Baum renn und da anfange wie blöde zu buddeln.
Zack Hundi bei mir (zufällig hat Mama n Stück Hirschleber in einem Loch im Boden entdeckt... wie geil ist die denn!)
So, Hund ist schonmal bei mir und ich hab kein Kommando gegeben.
Natürlich gibts auch Kommandos bei mir, aber ich hab das Gefühl, dass es ganz viel ausmacht, dass ich mich bemühe, so wenig wie möglich durch Worte zu lenken, denn Missy fürht die paar Kommandos mit Freude aus. Gibt ja Leckerlis oder Spielzeug. Geil.
Gestern hat Missy sich über einen uns bekannten HH gefreut und ist an ihm hochgesprungen (sie freut sich extrem selten über Fremde, daher haben wir nie ein Hochspringproblem gehabt^^). Ich sage nein, Missy lässt ab, kommt frphlich zu mir, ich lobe, Missy wieder hin, hochspringen.
Da hab ich einfach schhhhhhhhhhhhhhhh gemacht und mit der Hand eine Bewegung in meine Richtung gemacht, als sie erstaunt zu mir schaute.
Durch meine Körperhaltung und Mimik war deutlich für sie zu erkennen, jetzt ist Schluss mit lustig.
Missy in meine Richtung, und dann hab ich sie einfach durch meinen Körper immer von dem Typen ferngehalten. Völlig zwangfrei, spielerisch, abgelenkt eben, und die Sache war gegessen. Als sie nun in Richtung Typen ging, schaute sie mich fragend an, ich musste nur mit dem Kopf in die andere richtung deuten und Missy drehte ab.
Ich weiß nicht, bei uns ists eher Kommunikation...
An der Straße und im Training ists was anderes. Meine Kommandos sind präzise. Jedes unterscheidet sich nicht nur durch die Aussprache. Aber laut bin ich nie. Auf Entfernung ruf ich lediglich bei Bedarf ihren Namen, damit sie guckt, alles andere geht über Sichtzeichen.
Macht sie nicht mit, ist Spaß vorbei.
Aber das ist auch Arbeit.
Die paar Male, die ich im ALltag Kommandos verlange, sollen die bitteschön auch sitzen, immerhin haben sie einen sehr guten Grund. Aber das tun sie auch, eben weil sie vielleicht nicht abgenutzt werden...
Wir fahren gut so und ich bin sehr stolz auf uns, dass wir es nicht brauchen, dass ständig komm und nein und hier gerufen wird.
Ach ja... das Aus... das wird oft gesagt^^ Aber auch eher normal. Sie macht gern aus^^ (Es sei denn es ist ein Bein eines toten, halb verwesten Hasens... da fing ich auch an zu motzen... hat nix gebracht, also bin ich weggerannt... ratet wer ohne Hasenbeinchen hinter mir her kam
)
EDIT: Wenn ich das so les... vielleicht sollte ich neben dem Tiermedizinstudium Hundetrainerin werden
Klingt irgendwie cool, wa sich so schreib... darf ich erwähnen, nie in ner Huschu gewesen zu sein 
(Eigenlob stinkt so zum Himmel^^)