Beiträge von AuraI

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    und warum weniger fleisch? einfach weil der hund zu dick werden könnte oder hat es "ernstere" hintergründe?

    Weil es einfach den Bedarf des Hundes übersteigt.
    Ich habe 2% des Körpergewichts genommen, davon 75% Fleisch, was bei der Tabelle sogar mehr als der Erhaltungsbedarf wäre, glaub ich...

    Musst du selber mal sonst nachsehen.

    Aber bummelig 400g Fleisch würd ich einsparen und generell auf viel fettes Fleisch achten, jetzt im Winter besonders wichtig, da der Energieverbrauch doch etwas höher ist für die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur.

    Das mit den Innereien stimmt, kann ruhig etwas mehr sein, aber dieser Plan ist sicherlich nicht Vorgabe für den Rest des Lebens dieses Hundes^^

    Ich finds, eben bis auf Ca und zu viel Fleisch, sonst total ok.


    Kann es sein, dass ihr pro Woche gerechnet und bunt verteilt habt?
    Das find ich generell völlig ok. Ihr füttert aber meiner Meinung nach noch ca 400g Fleisch zu viel pro WOche.

    Das würd ich vielleicht überdenken.
    Die variierende Menge Hühnerhälse finde ich merkwürdig, weil mein Hund ja den gleichen Calciumbedarf hat, das würd ich überdenken und eventuell "optimieren" und an den RFK- freien Tagen mit Eierschalenpulver ausgleichen.

    Ich habe mal ein Antijagdseminar besucht, auf dem ich mich aber zurückgezogen habe und Arbeit verweigert, daher zählt das nicht^^

    Und ich komme bestens aus. Ich muss aber auch dazusagen, dass ich mich viel mit dem Thema Terrier, Dackel auseinandersetz und wirklich mit meinem Hund arbeite.

    Der Gedanke an die Hilfe eines Trainers kam einmal auf, wurde aber wieder verworfen, da ich selber auf die gloreiche Lösungsidee gekommen bin^^

    Nein, dass ich annähernd alles richtig mache in der Erziehung, zeigt mir einfach das Leben mit meinem Hund.

    Ich habe mit Missy eine Baustelle. Kinder. Und dass ich auch das richtig angehen würde, hätte ich "Trainingsmaterial", zeigte mir der gestrige Abend, an dem uns eine junge Mutter mit 8Monate altem Kind besucht hat.

    Ich denke, es ist hauptsächlich eine Frage des logischen Menschenverstandes, außerdem ein Bisschen Wissen über Lerngesetze und über Hundeverhalten/Bedürfnisse.

    Konsequenz und ganz viel Liebe und Respekt und eigentlich kann da wenig schiefgehen, meine Erfahrung.

    Da ich weiß, dass Hundetrainer ein sehr schwammiger Begriff ist und die Welt der Hundeerziehung, des Hundeverhaltens etc auch nur lückenhaft untersucht, würde mir der Weg zu einem "Trainer" generell sehr schwer fallen; zb habe ich beim Antijagdseminar feststellen müssen, dass ich in einigen Bereichen einen wesentlich höheren Wissenstand habe, als dieser "Trainer".

    Nein, ich würde nicht ausschließen, eine Hundeschule aufzusuchen in naher oder ferner Zukunft, allerdings ist es für uns bisher nicht notwendig gewesen und ich denke nicht, dass es mit Missy mal notwendig sein wird.

    Zitat

    Nun weiss ich, dass es sich bei den Eintagsküken um Ausschuss handelt; die werden so oder so getötet.

    Ganz genau und die enden bestenfalls als Volleipulver in Backmischungen, oder eben in der Reptilienabteilung eines Zoogeschäfts.


    Das

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    Sämtliche Beiträge, die darauf abzielen, dass es ja sünde ist, ein ganzes Küken zu füttern,. aber nicht sünde, wenn man das Tier nicht mehr erkennen kann, kann ich leider nicht ernst nehmen.

    richtete sich eher an sowas:

    Zitat

    kann ich auch kleine hundewelpen, die gerade geboren wurden, an meinen löwen verfüttern oder muß da noch auf das calcium-phosphor verhältnis achten?

    Und warum ist das

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    dass die Tiere so jung gekillt und verfüttert werden und man dadurch viel mehr Tiere verbraucht. Diese Massen Jungtiere müssen von Muttertieren produziert werden - und zwar massiv mehr, als wenn die Tiere ein höheres Schlachtgewicht hätten.

    bei Kaninchen oder anderen plüschigen Tieren ein Problem und bei den Kühen und Schweinen, die man wahrscheinlich nicht nur dem Hund, sondern auch sich selber zukommen lässt, nicht? Oder ein bisschen weniger?

    Ökos, die komplett ausschließlich ÖKOLOGISCH gehaltene Tiere essen, ökologisch angebaute Lebensmittel, alles dementsprechend selber kochen, backen, usw, Leute, die ihre Klamotten ausschließlich aus der WOlle ökologisch gehaltener Schafe selber stricken etc...... die fallen raus, alle anderen haben meiner Meinung nach kein Recht, sich über Mastenten- oder Kaninchen zu beschweren, aber nicht über Mastrinder.

    Man könnts auch globaler sehen, aber das würde definitiv den Rahmen sprengen. Es herrscht eine große Doppelmoral auf der Welt und wenn ich sehe, dass Bioläden gestürmt werden, wo zwar Fleisch von nach EUROPÄISCHEN StANDARDS gehaltenen Rindern gekauft wird, diese aber irgendwo in Lampukistan aus wirtschaftlichen Gründen leben, wo die Arbeitsverhältnisse besch**en sind und man einen teuren und nicht grad umweltschonenden Transport inkauf nimmt, dann sträuben sich mir die Haare, wenn wegen Kaninchen ein Aufstand gemacht wird.

    Jetzt kommen die, die sagen, "irgendwo muss man ja anfangen" und das ist richtig und wichtig. Aber zu verurteilen und ein Unverständnis zu heucheln, finde ich dann dennoch unangebracht.

    Denn die wenigsten leben in dieser Hinsicht "ohne Sünde".

    Einen schönen Sonntag^^

    EDIT: Und ich freue mich trotzdem, wenn ich meinen Hund dabei beobachte, wie sie ne Wachtel verspeist.

    "Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein..."

    Ich finde es durchaus erstrebenswert, die Hühner, die an meinen Hund verfüttert werden, in meinem eigenen Garten ein schönes Dasein fristen zu lassen. Das gilt auch für meine eigene Ernährung. Gern hätte ich die Möglichkeit, ausschließlich und nur mit meinen ethischen bis utopischen Vorstellungen vereinbare Lebensmittel zu konsumieren.

    Hab ich aber nicht. Und so lange das so ist, füttere ich meinem Hund kein Fertigfutter, denn es würde in den meisten, von mir bezahlbaren Fällen keinen Unterschied machen.

    Ob das Küken direkt nach dem Schlüpfen vergast wird oder die Kuh ein eher unschönes Mastleben erleiden muss bis zu ihrem Tod. Nur weil die Kuh nicht mehr im Ganzen ist, ist es nicht minder "verwerflich".

    Das Wort "verwerflich" steht bewusst in Anführungszeichen. Für diejenigen, die imstande sind, etwas komplexer zu denken und Zusammenhänge in größerer Dimension zu erahnen.

    Ich kaufe für mich selber auch Lebensmittel, die mit meinen ethischen bis utopischen Vorstellungen nicht vereinbar sind. Mir fehlen die finanziellen Mittel und/oder einfach der Platz.

    Sämtliche Beiträge, die darauf abzielen, dass es ja sünde ist, ein ganzes Küken zu füttern,. aber nicht sünde, wenn man das Tier nicht mehr erkennen kann, kann ich leider nicht ernst nehmen.

    Der Appell, die Herkunft ALLER im Leben notwendigen Produkte zu hinterfragen ist sehr wohl gerechtfertigt meiner Meinung nach.

    Allerdings finde ich, dass man von Verurteilungen in diesem Bereich Abstand nehmen sollte, sobald man zum Beispiel bei H&M einkauft oder keinen Halt vor Bioprodukten aus Ägypten macht.

    Chlorophyll finde ich ist ein interessantes Stichwort.

    Und die Tatsache, dass Getreide nun wirklich eher problematisch für die Hundeverdauung ist, kann man auch nicht von der Hand weisen.

    Daher wäre für mich Cellulose- Lieferant Nummer eins das Gemüse.

    Im Obst sind aber auch Ballaststoffe.

    Von daher... ich finde es mit der Fruchtsäure immer echt schwierig und würde deshalb immer weniger säurereiches Obst füttern.

    Diese Vitamin- und Mineralstoffbedarfsabdeckung über Pülverchen find ich da schon eher suspekt.

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    Also Quietschies wegnehmen geht. (Bei mir und meiner Frau...) Aber ich fürchte, es wird der Tag kommen, wo sie diese blöde Fellmaus nicht mehr rausrückt... Also vielleicht doch lieber der Aufbau mit einem Futterdummy. Findet sie ja auch gut...


    :???: Warum sollte sie die irgendwann nicht mehr rausrücken, wenn sie es jetzt noch macht?

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    nun, ich bin eigentlich ein verantwortungsvoller Mensch und natürlich auch besorgt um das Wohl anderer Tiere :D

    Das Wohl des erbeuteten Tieres wäre da nebensächlich für mich. Schlimmer sind wirklich für euch beide die Folgen.
    In Sachen Bindung, in Sachen Jagen (jetzt ists nur noch Optimierung, denn sie hat gelernt, allein zurechtzukommen), in Sachen Gehorsam, eigenständiger Jagderfolg ist so ziemlich der Super Gau. Allein deshalb würde ich es nicht machen.

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    Ihr habt schon Recht, es wird sicher stressig....für mich und den Hund :/
    ...vielleicht gibt es eine andere Lösung oder ein anderes Urlaubsziel :^^:
    LG
    Audrey

    Das wär natürlich optimal^^

    Ich muss nachdenken^^ Da fällt mir nur gezieltes Quietschiwegnehmtraining ein, also bei uns gehts ganz gut, solange es nicht ein so eben von ihr gefundenes Brötchen ist oder so....